Ok, ist schon etwas her, aber trotzdem…
Ich habe genau genommen zweimal Halloween gefeiert, wobei eins davon das Oktober-AuPair-meeting eine Woche vor Halloween war und das hätte man sich echt sparen können. Es ging offiziell von 4-6 Uhr nachmittags und recht viel länger ist auch niemand geblieben^^ Das Einzige, was wir zu tun hatten – außer rumzustehn und die Kostüme der anderen zu bewerten – war Essen und das haben wir solang getan, bis uns schlecht war…

Das “zweite” Halloween war dann am 31.Oktober. Vormittags habe ich mit den Kids Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt. Der Matt hat das Haus noch ein bisschen dekoriert und ich bin mit den Kindern in der Nachbarschaft spazieren gegangen um die Dekorationen der anderen anzuschauen. Es waren ein paar nette dabei, aber ich hätte mir mehr erwartet von dem heiß geliebten Feiertag der Amerikaner…
Da sie schon relativ früh trick-or-treating gehen wollten und dafür auch noch in eine andere Nachbarschaft gefahren sind, habe ich mich mit Sammi und Bennett verkleidet um Fotos zu machen. Ich sollte auf das Haus “aufpassen” und Süßigkeiten verteilen. Als ich dann aber zur Sophia gefahren bin, waren noch kaum Kinder dagewesen und ich habe ein Schild an die Tür gehängt, dass sie sich selbst bedienen sollen, da keiner daheim ist.

Bei der Sophia angekommen, habe ich mein Zeug abgestellt und wir sind mit Rose, ihrer Gasttochter durch die Straßen gegangen. Da war mehr los, als bei uns in der Straße. Die meisten Häuser waren dekoriert und die Erwachsenen saßen draußen, haben gegrillt oder mit Freunden in der Garage zusammen gesessen und Süßigkeiten an die vorbeikommenden Kinder verteilt. Ein paar der Erwachsenen haben sich auch verkleidet und einer ist als Skelett auf einem Hochrad durch die Gegend geradelt.

Nachdem wir fertig waren, sind wir – Sophia, Katja und ich – mit dem Zug nach Washington, D.C. gefahren und auf eine Halloweenparty in einem Club gegangen. Es war zwar nicht besonders kalt, aber es hat geregnet und wir musste eine dreiviertel Stunde im Freien anstehen. Es gab niemanden, der nicht irgendeine Art Kostüm anhatte. Scheinbar gab es aber einen Kontest unter den Mädls, wer das kürzeste Outfit anhatte^^ Im Club war es sehr voll, aber die Musik war gut und wir hatten Spaß. Dank der Zeitumstellung, die hier erst an dem Wochenende war, hatten wir eine Stunde länger Zeit, bis wir uns auf den Heimweg gemacht haben, um den letzten Zug zu erwischen.

















