Montag, 22.06.2009, 17.15 Uhr

Ich gucke hier gerade aas dem Fenster und irgendwie sieht das ziemlich deprimierend aus. Es regnet zwar (gerade) nicht, aber es ist so grau – ha, ich weiß was ich tun werde. Bin bald zurück.

So, es ist jetzt fast um 6 Uhr und ich bin wieder da. =) Wo ich war? Bei “Coldstone”, einen yummie Banana Split essen. Und, ob ihr es glaubt oder nicht, jetzt scheint auch wieder die Sonne. =)

Nun, komme ich aber mal zu der vergangenen Woche. Donnerstag hatte Indy am Vormittag seine Soccer-Class, die mir aber diesmal schon etwas besser gefallen hat als gestern. Danach sind wir nach Hause und es gab Nap- und Quiet-Time. Anschliessend ging es auch schon wieder los. Diesmal zu Rivers Pre-Gymnastics-Class, da bereiten sie die Kids auf richtige Gymnastic (Turnen) vor. Und ich muss sagen, ich war echt beeindruckt von der Class. Es war zwar erst die Erste, aber sie haben die Kids schon an den Stufenbarren, den Schwebebalken und den Bock ran geführt und sie haben auch schon erste Übungen zum Handstand und Radschlag gemacht. River hat sich dabei auch echt toll angestellt. Das hat mich schon ein wenig überrascht, denn normalerweise ist sie sonst nicht so koordiniert. Am Abend hatte ich Personal Training und das war es denn auch schon mit Donnerstag.

Freitag bin ich mit River und Indy zu dem Rose Garden gefahren, wo wir uns mit Franzi und Mitchell getroffen haben. Gemeinsam haben wir den Ladybugwalk absolviert, was eine geführte Wanderung durch die Natur ist. Die Kids hatten echt ne Menge Spaß und Franzi und ich haben auch noch was gelernt (z.B. dass ein Regenwurm 5 Herzen hat). Nach dem einstündigen Walk sind wir alle noch zu dem nahe gelegenen Spielplatz gefahren und haben dort gespielt, bis es angefangen hat zu regnen. Den Regen haben wir zu einer Mittagspause genutzt und danach ging es noch mal weiter mit dem Spielen. Dann sind wir wieder nach Hause und es war wieder Naptime (my favorite time of the day). Eigentlich sollte ich nur bis um halb 3 Uhr arbeiten, aber es wurde dann doch drei Uhr draus, was aber nicht so schlimm war, da Franzi auch erst ab um 3 Uhr konnte. Sie hat mich dann abgeholt und zusammen sind zum Letterboxing nach Downtown Portland gefahren. Ach ja, ihr wartet ja noch auf eine Erklärung, was Letterboxing überhaupt ist. Aaaaaaaalso, beim Letterboxing sucht man mit Hilfe von Hinweisen (und gegebenenfalls auch Kompass und Karte) nach einer kleinen Kiste (genannt Letterbox), welche versteckt ist. In dieser Kiste sind ein, häufig selbst hergestellter Stempel, und ein kleines Notizbuch (genannt Logbuch). In dieses Logbuch stempelt man seinen eigenen Stempel und mit dem Stempel aus der Kiste stempelt man in sein Logbuch. Ich habe meinen eigenen Stempel gemacht (gar nicht so schwer) und Franzi hatte ihren. Wir haben 3 Letterboxen gefunden (also alle nach denen wir auch gesucht haben). Ich kann dieses Hobby nur empfehlen, denn es macht Spaß, man sieht etwas (ich bin z.B. zum ersten Mal über eine Brücke hier in Portland gelaufen), ist an der frischen Luft und man kann es mit mehreren zusammen machen. Hier ist eine Seite generell über Letterboxing (auf Englisch): http://www.atlasquest.com/ und hier noch mal für Deutschland: http://www.letterboxing-germany.de/   Nach unserer Letterboxing-Tour (bei der es zwischendurch übrigens wie aus Eimern geschüttet hat) sind Franzi und ich noch zu “Sweet Tomatoes” und dann ging es nach Hause.

Samstag früh hatte ich um 10.30 Uhr Personal Training. Naja, ich habe fest gestellt, dass ich nicht so der Frühsport (ja, 10.30 Uhr zählt noch zu Frühsport) Typ bin. Mein nächstes Personal Training am Wochenende habe ich auf um 12 Uhr gelegt … Den Tag habe ich sehr erfolgreich mit nichts-tun rum gebracht. Kann ich jedem nur empfehlen. =) Am Abend, so gegen 6 Uhr sind J und Suz auf ihr Date gegangen und ich hatte die Kids. Und ich muss sagen, sie waren echt suuuuuuper easy. Kein Geweine, Geschreie oder Rumgemaule. Ich habe sie sogar am Ende noch 20 Minuten TV schauen lassen,w eil sie so lieb waren. Als River und Indy im Bett waren, habe ich mich an das Projekt “Zimmer wieder betretbar machen” gemacht. Mein Zimmer hatte das mal dringend nötig, denn wie Mutti sagen würde, es sah aus wie unter aller Sau (oder wie bei Hempels unterm Sofa oder als hätte ne Bombe eingeschlagen oder wie bei den Hottentotten oder …). Das Projekt habe ich dann auch um halb 3 Uhr (wohlgemerkt nachts) als erfolgreich und beendet erklärt.

Sonntag musste ich mich dann erst einmal von dieser anstrengenden Sache erholen, und das habe ich auch getan. Nach dem ich schön ausgeschlafen hatte, habe ich mich an meinen Kuchen gemacht. River wollte unbedingt, dass ich nen Obstboden zum Vatertag mache. Also habe ich das getan. Nachdem der Kuchen fertig war, habe ich mich auf die Couch gelegt und gelesen. Irgendwann fing dann Rivers “Hawaii-Party” an, die sie seit Tagen geplant hat. Leider ging das nicht lange gut. Sie hatte den Ablauf komplett durch geplant, nur leider hat Indy die Blumen zu früh in die Luft geworfen und dann war alles vorbei. River hat einen krassen Tantrum bekommen und 15 Minuten nur geheult und geschrien “Indy ruined it!”, damit war dann die Party vorbei. Ich habe derweilen meinen Caesar-Salad gemacht und J hat die Schaschlik-Spieße gegrillt. Mein Caesar-Salad war der Hit. Die Kids haben den geliebt und wir Erwachsenen sowieso, da waren Js Schaschlik-Spieße nur noch Nebensache. =P Und dann kamen wir zum Nachtisch. Erdbeertorte. Tja, was soll ich sagen, außer ein paar Krümeln war nichts mehr von der Torte übrig. *mir selber auf die Schulter klopf* Am Abend habe ich noch etwas Fernsehen mit J und Suz geschaut und anschließend habe ich noch etwas am Abschiedsgeschenk für sie gebastelt.

Heute früh bin ich mit River und Indy zuerst zur Library gefahren, da wir unbedingt ein paar DVDs zurückbringen mussten. Danach ging es noch zur Post, denn ich musste meine Kündigung der Gym-Mitgliedschaft kündigen. Und danach ging es zum Craft-Store. Dort bieten sie jetzt die ganze Woche über Basteleien für Kinder zu günstigen Preisen an. Dieses Mal haben wir Tontöpfe bemalt und darin Weizengras gepflanzt und Freundschaftspins gemacht. Wir werden dort diese Woche bestimmt noch öfters hingehen. J und Suz sind jetzt gerade mit River und Indy schwimmen und ich habe noch an meinen letzten Unibewerbungen gearbeitet, jetzt muss ich nur noch eine Bestätigung von meiner Area Director, dass ich gerade Au-Pair bin beifügen und dann kann ich auch die letzten abschicken (bis auf eine, denn bei der brauche ich noch ein Passfoto).

So, jetzt mache ich mich mal wieder an mein Projekt. =)

Mittwoch, 17.06.2009, 19.51 Uhr

Wow, jetzt bin ich schon seit über 23 Monaten in den USA – wie schnell die Zeit doch vergeht …

Falls ihr es noch nicht rausbekommen habt, dieser neue Blog, war (ist) das Projekt an dem ich gearbeitet habe. Jetzt ist wieder alles schön zusammen. *freu*

Na dann komme ich nun aber mal zu der Woche, welch eigentlich bisher echt toll war.

Am Montag bin ich morgens um halb 10 Uhr mit River und Indy zum Rose Garden gefahren (nachdem ich am Abend vorher ein Picknick gepackt habe). Bevor wir los sind, durften sich River und Indy ihren Salat selbst zusammen stellen (die Zutaten hatte ich am Abend vorher geschnippelt). Um 10 Uhr waren wir beim Rose Garden und haben die blühenden Rosen bewundert. Im Moment steht der Garten in voller Blüte – echt schön. =) River und Indy haben dort dann mit einem Mädchen gespielt und ich konnte in der Zeit mein Buch lesen. Gegen halb 1 Uhr sind wir los zu einem großen Playground, der ganz in der Nähe ist. Dort haben wir unser Lunchpicknick gehabt und danach konnten Indy und River noch etwas spielen und ich mein Buch lesen. Ich habe echt viel geschafft an diesem Vormittag.  Gegen halb 2 Uhr sind wir wieder nach Hause und es war Naptime für Indy und Quiet-Time für River. River musste sich aber auch hinlegen, da sie super früh aufgewacht ist und am Morgen (bevor wir los sind) doch etwas grumpy war. Am Nachmittag habe ich noch etwas Klavier mit River geübt und wir haben einen “Summer-Schedule” erstellt, denn auch während den Sommerferien (immerhin 2 1/2 Monate) sind wir busy. =) Am Abend hatte ich dann Personal Training im Gym  und danach habe ich noch “My big fat Greek Wedding” mit Suz geschaut.

Dienstag waren River und Indy wieder wie gewohnt – wie Katz´ und Maus. Man konnte sie keine zwei Minuten alleine lassen, ohne dass es Geschrei gab. Am Vormittag kam Rivers Klavierlehrerin (für den Sommer haben wir den Termin umgelegt)Um halb 12 Uhr sind wir los zu Indys Soccer-Class. Die Halle war super mini und die Class war so naja. 12 Dreijährige, 2 Coaches, ein Haufen Eltern und ein paar Geschwisterkinder haben ein ganz schönes Chaos verursacht. Außerdem war bei der Class Parent Participation required, was nicht in der Ausschreibung stand. Super … River hat sich zu Tode gelangweilt, aber da musste sich durch, denn Indy muss bei ihren Classes ja auch immer zu schauen. Danach ging es wieder nach Hause und River und Indy haben gemault, dass sie nicht mehr auf den Spielplatz konnten, aber es war echt schon Naptime (das hat man Beiden angemerkt). Zu Hause war dann also Naptime und das haben auch alle gebraucht (mich eingeschlossen). Den Nachmittag haben wir zu Hause verbracht, mit einem kurzen Stop bei “Target” und dem “Craft-Store”. Gegen halb 6 Uhr bin ich mit Suz und den Kids zu “Noodles&Company” gefahren, denn unser Gym hatte Members Appreciation Day und es gab Essen umsonst in dem Restaurant. *freu* Um kurz vor 8 Uhr habe ich Franzi abgeholt und wir sind zusammen zu unserer “Au-Pair Coffee Night” gefahren. Es war echt toll, und nachdem ich all die Geschichten von anderen Au-Pairs gehört habe, habe ich mich wieder erinnert, dass ich echt ne ganz geniale Gastfamilie habe. =)  Franzi und ich waren auch die Letzten, die noch bis um kurz vor Mitternacht mit Tanja (unser Area Director) dort saßen. Um kurz vor halb 1 Uhr war ich dann auch wieder zu Hause und J ist kurz vor mir angekommen. Wir haben noch etwas gequatscht bis ich dann ins Bett bin.

Heute früh war Indys Playgroup bei uns und Jamie hat mich gefragt, ob sie auch Nathan bringen, sodass sie mal ne Stunde für sich hat. War ja kein Problem – ob 4 oder 5 Kinder macht ja nun auch keinen Unterschied mehr. Ich hatte dann auch einen ganz leichten Job, denn Emma hat alleine mit den Musikintrumenten gespielt, River hat Katie vorgelesen und Indy hat Nathan entertaint. Um 11 Uhr wurden, Emma, Katie und Nathan wieder abgeholt und um 12 Uhr gab es Lunch bei uns. Dann hat J River und Indy mit zu seiner Physiotherapie genommen und ich hatte ne Stunde off. Anschließend musste ich River und Indy nur zum Nap hinlegen. Den Nachmittag haben wir mit Workbooktime und Cookies backen rumbekommen. Um 6 Uhr waren wir zu Jamie, Brian, Nathan und Katie zum Dinner eingeladen, was sehr lecker war, besonders der Nachtisch (selbst gemachte Ice-Cream). Die Kids haben schön miteinander gespielt, auch wenn man am Ende sehen konnte, dass sie müde wurden (was sie natürlich NIE zugegeben hätten). Jetzt schreibe ich hier meinem neuen Blog.

Morgen habe ich am Abend Personal Training und am Freitag muss ich nur bis circa halb 3 Uhr arbeiten. Danach werde ich dann mit Franzi Letterboxing machen. Was das ist? Also, entweder ihr findet es selbst heraus (keine Angst, gibt es auch in Deutschland) oder ihr wartet, bis ich euch bei meinem nächsten Eintrag davon erzähle. =)

Sonntag, 14.06.2009, 23.28 Uhr

Ich melde mich jetzt nur mal kurz, da ich gerade noch an was arbeite und mich auch nicht mehr so recht erinnern kann.
Eigentlich läuft alles super. Suz und ich geniessen unsere Girls-Time, die wir haben, da J gerade in Hawaii ist.
Montag war ich mit Suz bei AuPairCare’s Girls Night out. Wir hatten mit anderen Au-Pairs und deren Hostmums Dinner in nem fancy Restaurant (Suz hat mich eingeladen) und hatten ne Menge Spass. River hatte diese Woche ihre letzten Schultage und ab morgen Früh hat sie 2 1/2 Monate lang Sommerferien.
River und Indy sind im Moment wie Katz’ und Maus. Echt nicht mehr normal. Sie können keine 5 Minuten zusammen spielen, dann höre ich schon “Indy hit me!”, “River is not beeing nice”, “Blablablablabla …”. Aber sobald ich einschreite gehen sie gemeinsam gegen mich vor. *augenroll*
Am Donnerstag Früh sind J und Suz zum Flughafen gefahren. J ist nach Hawaii geflogen und Suz nach Chicago. Ich hatte die Kids dann bis Freitag Nacht alleine (da kam Suz wieder) und es lief erstaunlich gut. Wir haben viel deutsches Essen gegessen. =) Es gab Eierkuchen, Schnitzel und Jägerschnitzel. River und Indy fanden es toll (und ich natürlich auch). Freitag Nacht kam Suz wieder und ich war off. Ich muss dann morgen früh um halb 8 Uhr wieder anfangen. Joa, ich werde dann mal weiter an meinem Projekt arbeiten. =)

Montag, 08.06.2009, 22.27 Uhr

Ja, ich bin wieder da. Und ich muss sagen: WOW!!!! San Francisco ist die erste Stadt hier in Staaten, die ich besucht habe und bei der ich mir gedacht habe: Ich kann mir wirklich vorstellen hier zu leben. Aber damit ihr mal ein wenig nachvollziehen könnt, wovon ich rede, schreibe ich mal meinen Reisebericht.
Am Donnerstag ging es River schon etwas besser und so bin ich mit ihr, Carina und Indy zu “Winco” und “Target” gefahren um noch letzte Besorgungen zu tätigen. Ich habe noch bis um 5 Uhr gearbeitet und war dann off. Dazwischen habe ich noch Wäsche gewaschen, Koffer gepackt und Reiseinfos ausgedruckt. Um kurz vor 5 Ur hatten wir einen Stromausfall. Mit Müh und Not haben wir das Garagentor aufbekommen (da es elektronisch ist). Suz hat uns zur MAX-Station gefahren, was allerdings ein wenig gedauert hat, da alle Ampeln ausgefallen waren. Unsere MAX ist leider mit Verspätung losgefahren, unsere nächste Anschluss-MAX ist ausgefallen, sodass wir noch 20 Minuten extra warten mussten und diese musste dann auch noch kurz vor dem Flughafen für 10 Minuten anhalten, da es irgendwelche Probleme auf der Strecke gab. Als wir dann endlich am AIrport angekommen waren, hatten wir Glück, dass unser Flugzeug Verspätung hatte, denn sonst hätten wir es nicht mehr rechtzeitig zum Check-In Schalter geschafft. Am Flughafen haben Carina und ich Marina getroffen und wir sind zusammen nach San Francisco geflogen. In San Francisco angekommen, haben wir unsere Koffer abgeholt und sind mit der BART Downtown gefahren. Dort hat uns ein netter Obdachloser mit dem Weg geholfen und schliesslich haben wir unser Hostel gefunden. Es war sehr einfach, dafür aber super zentral gelegen. Wir sind dann nur noch unter die Dusche gesprungen und dann ging es ab ins Bett.
Freitag Früh sind wir um 9 Uhr aufgestanden, haben Frühstück gegessen und sind los in die große Stadt. Der Hostelbesitzer meinte, dass man vom Hostel aus nur ca. 25 Minuten zum Pier 33 (von wo aus unsere Alcatraz-Tour ging) braucht. Wir sind also um kurz nach 10 Uhr los. Als wir den ersten Fuß vor die Tür setzten, hätten wir uns fast gewünscht wieder in Portland zu sein, denn es hat geregnet. Aber zum Glück haben die Wolken sich fix aufgelöst. Anstatt der 25 Minuten haben wir aber 55 Minuten zum Pier gebraucht, und somit hatten wir unser Schiff nach Alcatraz verpasst. Wir wurden auf die Stand-By Liste gesetzt und nach gut einer Stunde ging es nun endlich auch für uns los. Alcatraz war super toll!!! Die Audio-Tour war sehr interessant und wir haben ne Menge über die Geschichte von Alcatraz gelernt, aber auch welche Bösewichte dort einsassen (z.B. Al Carpone). Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück nach San Francisco. Wir sind dann zum berühmten Pier 39 gelaufen. Dort gibt es viele Geschäfte, Cafés, Entertainer, Restaurants und natürlich Seelöwen. Die waren am unterhaltsamsten. Es sah aus, als wenn sie ne richtige Show (bestehend aus Eifersucht und ich cool fühlen) für die Zuschauer zusammengestellt hätten. =) Anschliessend ging es noch zum HardRockCafé zum Dinner und dann sind wir wieder zu unserem Hostel gelaufen. Als wir dort ankamen, haben wir fest gestellt, dass unser Zimmer doch eine sehr starke Ähnlichkeit mit den Zellen in Alcatraz hat. Am Abend haben wir noch unsere Souvenirs angeschaut, geduscht und dann ging es ab ins Bett.
Am Samstag sind wir nach dem Aufstehen und einem gemütlichen Frühstück langsam los. Zuerst sind wir mit den berühmten Cable Cars gefahren, was auch richtig Spaß gemacht hat. Wir haben in der Nähe vom Fisherman´s Wharf unsere Fahrräder abgeholt und haben uns auf unserer Fahrradtour Richtung Golden Gate Bridge gemacht. Wir sind schön an San Franciscos Küste langgefahren und haben einige steile Hügel (ich würde sie sogar Berge nennen) überwunden. Ab und an wurde eine Fotopause eingelegt und nach einigen Meilen sind wir an der Golden Gate Bridge angekommen. Dort sind wir dann auch rübergefahren und es war eine grandiose Aussicht. Anschliessend sind wir nach Sausalito (eine kleine Stadt gegenüber von San Francisco) gefahren, sind da etwas lang geschlendert und um halb 5 Uhr ging es mit der Fähre wieder nach San Francisco. Wir haben die Fahrräder wieder abgeliefert und sind dann zur steilsten Straße der Welt gelaufen. Diese Straße ist so steil, die Autos können nicht geradlinig, sondern sie müssen Kurven runterfahren. Anschliessend ging es noch zum Union Square, von da aus zum “Coldstone” und dann zum Hostel. Wir haben in der Zelle, upps im Zimmer natürlich, noch gequatscht, unsere Koffer gepackt, Dinner gegessen, geduscht und dann haben wir geschlafen.
Sonntag sind wir normal aufgestanden, haben unsere Taschen zu Ende gepackt, Frühstück gegessen, ausgecheckt, unsere Taschen im Hostel untergestellt und sind los. Zuerst haben wir unsere Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft und dann sind wir um Union Square gelaufen. Dort haben wir Flora getroffen, eine Freundin von Marina und sind mit ihr mit dem Bus zum Alamo Square gefahren, wovon aus man eine sehr gute Sicht auf die viktorianischen Häuser (bekannt aus “Full House”) hat. Von da aus ging es mit der Straßenbahn weiter nach “Castro”. Castro ist die Gay-Area von San Francisco. Dort haben wir uns den Harvey-Milk-Plaza, das “Pink-Triangle-Memorial” (ein rosanes Dreieck steht für 1000 im Holocaust getötete Homosexuelle, insgesamt stehen dort 15 rosane Dreiecke) und natürlich gaaaaanz viele Regenbogenfahnen angesehen. Dann sind wir zum Golden Gate Park gelaufen, haben unsere Sandwiches zum Lunch gegessen und haben uns bei schönstem Sonnenwetter für zwei Stunden krebsrot grillen lassen. Anschliessend war es Zeit zum Flughafen zu fahren. Carina musste in einer ewig langen Schlange stehen – bis 30 Minuten vor ihrem Abflug. Darum musste sie auch anschliessend gleich durch Security und wir haben nur fix Tschüss gesagt, aber in circa 2 Monaten sehe ich sie ja schon wieder. Marina und ich haben dann auch eingecheckt. Bevor es wieder nach Portland ging, haben wir uns noch ein überteuertes Sandwich geteilt. Unser Flugzeug hatte ein wenig Verspätung in San Francisco, aber wir sind dann trotzdem pünktlich in Portland gelandet. Vom Flughafen aus bin ich mit der MAX nach Hause gefahren.

So, das war nun also mein Weekendtrip nach San Francisco. Im Moment plane ich (naja mehr J und Suz) meinen letzten Weekendtrip für meine Au-Pair Zeit – nämlich nach Seattle. Das wird wahrscheinlich irgendwann im Juli sein.

Mittwoch, 03.06.2009, 22.33 Uhr

Nun möchte ich mich auch noch einmal kurz melden, bevor es morgen Nachmittag nach San Francisco geht.

Es ist schon wieder über eine Woche her, seit ich zum letzten Mal geschrieben habe, aber ich war sooo busy. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, kann ich mich natürlich nicht mehr an alles erinnern. Ich fasse mal die ersten Tage der vergangenen Woche kurz zusammen und sobald ich mich wieder an die Tage im Einzelnen erinnern kann, wird es auch wieder etwas ausführlicher. =)

Also, in der letzten Woche hatte ich wieder Personal Training am Montag, Donnerstag und Freitag (man will ja fit bleiben). In letzter Zeit höre ich übrigens öfters mal “Die Ärzte” als Automusik. River und Indy lieben es. Naja, vielleicht kennt ihr ja das Lied “Schrei nach Liebe”, dort kommt das Wort “A*schloch* des üfteren vor, nunja, und aus all den Wörtern, die es in allen Ärzte-Liedern gibt haben sich Indy und River nun dieses Wort zum Nachsingen ausgesucht. *ups* Am Freitag waren auch noch Lloyd und Tina mit ihrem deutschem Schäferhund Tango zu Besuch. Nachdem ich am Freitag vom Gym zurück war, habe ich noch fix mit geholfen die Küche auf zu räumen, habe Dinner Leftovers gegessen und wollte mich dann auf dem Weg ins Kino machen. Bei meinen Vorbereitungen wurde ich aber von meinem Schwesterherz unterbrochen, die sich noch fix melden wollte. Lange haben wir nicht telefoniert, aber nett war es trotzdem, zumal sie ja meistens noch schläft, wenn ich sonst mit zu Hause telefoniere. Dann habe ich mich also auf zum Kino gemacht. Dort habe ich mit Franzi “Angels & Demons” geschaut. Der Film war echt gut, wenn auch etwas düster. Er bekommt von mir 4 von 5 möglichen Miriam Moviesternen. Samstag habe ich dann noch etwas mein Zimmer aufgeräumt (jetzt sieht es wieder aus wie …), und noch einige Vorbereitungen für Carinas Ankunft getroffen. Am Abend habe ich Carina vom Flughafen abgeholt. Sie war ziemlich kaputt, sie hatte ja auch einen laaaaangen Flug. Aber ich habe es trotzdem geschafft, sie bis nachts um halb 2 Uhr wach zu halten. *g*
Am Sonntag sind wir nach einem kurzen Frühstück los zu den Oregon Waterfalls. Vorher haben wir noch bei “Subway” angehalten um uns unser Lunch zu holen und bei “Starbuck´s” um uns eine Erfrischung zu gönnen. Die Wasserfälle waren, bei schönstem Sommerwetter wunderbar, auch wenn das Wasser etwas k-k-k-kalt war. Am Ende wollten wir eigentlich noch zu dem höchsten Wasserfall, Multnomah Falls, fahren, aber leider haben wir dort keinen Parklplatz bekommen, sodass wir uns kurzerhand entschlossen haben zur Mall zu fahren. Nach ein wenig schoppen und “Cinnabon” probieren sind wir zur “Cheesecake Factory” Dinner essen gegangen, was natürlich auch wieder super lecker war (wenn auch viel zu viel).
Den nächsten Morgen haben wir größtenteils zu Hause verbracht. Indy hat sich nach dem Mittag wieder übergeben, dem ahbenw ir aber nicht soviel Bedeutung zu gemessen, denn das macht er ja öfter Mal. Mittags haben wir River zum Bus gebracht und um 2 Uhr bin ich, zum letzten Mal, in Rivers Klasse volunteeren gegangen, was auch wieder super Spaß gemacht hat. Carina hat sich in der Zeit die Gegend ein wenig angeschaut. Anschließend haben wir Indy eingesammelt und sind zum German Store gefahren. Auf dem Weg dahin gab es Cracker für die Kids. Als wir angekommen waren, hatte Indy es dann auch ganz eilig aus dem Auto zu kommen – ihm war schlecht. Er konnte sich nicht übergeben, und ich habe ihn dann erst einmal auf den Arm genommen um ihn zu beruhigen. Gerade rechtzeitig, als ich ein paar verdächtige Geräusche höre, habe ich ihn runtergesetzt und es kamen alle Cracker wieder raus. Wir haben dann schnell eingekauft und auf der Rückfahrt gab es einen Zwieback für Indy (der ja immer noch Hunger hatte). Es dauerte nicht lange und auch dieser Zwieback kam wieder hoch. Glücklicherweise hatte ich Indy eine Tüte hingestellt, die er auch sehr zielsicher benutzt hatte. Zu Hause angekommen, haben Carina und ich uns auch gleich ans Kochen gemacht. Es gab Rouladen. Dummerweise sind die uns (naja mir) etwas angebrannt und ich habe bestimmt ne halbe Stunde mit Mehl, Wasser und Gewürzen an der Soße gebastelt bis diese wieder einigermaßen genießbar war. Das Essen war (bei J und Suz) ein voller Erfolg. Indy und River waren eher mäßig begeistert. Indy und River haben übrigens große Probleme Carinas Namen richtig auszusprechen (J und Suz auch, aber die geben es nicht zu …). Carina ist dann immer wahlweise “her”, “the new girl” oder “Calina”. *hihi*
Gestern wollten wir früh eigentlich an die Portland Waterfront, aber das hat sich, dank Krankheit, erledigt gehabt. Indy hatte sich in der Nacht noch einmal übergeben, aber ihm ging es am nächsten Morgen wieder gut. River hatte sich auch in der Nacht übergeben, aber ihr ging es am Morgen nicht wieder gut. Sie war so lala, aber definitiv nicht ausflugsreif. Wir haben dann einen kurzen Spaziergang gemacht, nachdem sie aber total platt war. Also haben wir am Tag nicht wirklich etwas gemacht. Ich war um 5 Uhr off und so sind Carina und ich gleich los. Zuerst habe ich mir neue Schuhe gekauft (ein Paar Sneaker und ein Paar Sommerschuhe für zusammen 26$), dann sind wir zu “Target” und danach ging es ins Gym. Dort hatten wir ne PT-Session mit meinem Trainer. Ich fand es lustig mal mit Jemandem zusammen zu trainieren.
Nach unserem Work-Out sind wir, zur Belohnung, zum Mexikaner essen gefahren. Eigentlich wollten wir auch noch Dessert essen, aber das hat nicht mehr in unsere trainierten Bäuchlein gepasst. =)
Heute früh ging es River dann richtig schlecht. Sie hatte bis 39,6 Grad Celsius Fieber und Hals Schmerzen. J ist mit ihr dann auch zum Arzt gefahren, Diagnose: Angina. Na, super! Die Arme tat mir richtig leid. Man konnte ihr richtig ansehen, wie schlecht es ihr ging. Sie lag den größten Teil des Tages nur auf der Couch und hat sich schlecht gefühlt. Indy war auch süß (naja, wenn er sie nicht gerade geärgert hat) und hat ihr kalte Umschläge gebracht. Dadurch, dass River krank war, saßen wir nun auch im Haus fest, und konnten nicht, wie geplant, mit den Kids die Gegend erkunden. Um 5 Uhr war ich dann off und habe mir Carina und Indy (somit hatte River Ruhe) geschnappt und wir sind in den Rose Garden gefahren. Wir hatten ganz viel Spaß, auch wenn das Wetter ziemlich schwül war. Anschließend ging es noch zu “Sweet Tomatoes” zum Dinner, wo wir alle viel zu viel gegessen haben (Motto: Ach, das Eis schaffen wir auch noch).
In den letzten Tagen habe ich auch schon einen großen Koffer mit Winterklamotten und einen Handgepäckskoffer mit Büchern gepackt, die Carina für mich wieder mit nach Deutschland nehmen wird. Will mich noch jemand besuchen kommen? Ich hätte da noch ein paar Koffer mitzugeben … *g*
Morgen Abend fliegen Carina, Marina und ich nach San Francisco. Ich melde mich dann wenn ich wieder komme. =)

Montag, 25.05.2009, 22.05 Uhr

Hier bin ich wieder.
Ich kann mich gar nicht mehr an alles letzte Woche erinnern. Ich weiss nur noch, dass das Wetter echt schön war und am Freitag haben wir Franzi mit Mitchell im Zoo getroffen. Es war richtig tolles Wetter und wir hatten alle unseren Spass. Mitchell und Indy haben sich richtig gut verstanden und nur Mist gebaut. =)
Ach ja, und Donnerstag Nachmittag bin ich mit River und Indy zum deutschen Laden gefahren, wo wir Bratwurst und Brötchen gekauft haben. Ich bin danach zum Personal Training ins Gym gefahren (vorher habe ich J noch erklärt, wie man Bratwürste zubereitet) und als ich wiederkam, bin ich fix unter die Dusche gesprungen und dann gab es auch schon Dinner. Es war auch lecker und Indy hat es ganz besonders geschmeckt, er hat gleich drei (!!!) Bratwürste verputzt. Ich fand es auch sehr lecker, habe aber bei dem Sauerkraut gepasst. J hat es mit Ananas angereichert und das fand ich nicht sooo lecker (psst, nicht J erzählen). Zum Zoo am Freitag habe ich noch leckere geschmierte Brötchen für mich, Franzi und die Kids mitgenommen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr man sich über ein Salamibrötchen freuen kann …
Freitag hatte ich auch noch Personal Training (ja, ich bin fleissig) und Franzi und ich haben kurzfristig beschlossen einen kleinen Oregon-Roadtrip am Wochenende zu machen. River hat mir auch noch eine Karte gemacht, die sehr süß war. Der Wortlaut war folgender: “To Mereem (Miriam), Frum (from) River I love you. You are my sunflower. You are the best Meme (Mimi) ever.” Da schlägt das Au-Pair Herz doch höher. =) Am Abend habe ich noch mit Mutti telefoniert und als wir aufgelegt hatten, ruft, keine 10 Minuten später, mein Schwesterchen an. Wir haben dann auch noch 45 Minuten telefoniert und mittlerweile war es auch schon nach 1 Uhr und es war Zeit für mich ins Bett zu gehen. Ich habe mir nur noch schnell ne Liste geschrieben, mit Dingen, die ich am nächsten Morgen zusammen packen musste.
Samstag früh habe ich nun also Zelt, Schlafsäcke, Taschenlampen und Verpflegung zusammen gepackt und um 8.30 Uhr kam Franzi auch schon um mich abzuholen. Nach einem kurzen Tankstopp sind wir los zu den Painted Hills in der Wüste Oregons. Dabei haben wir sehr viel von der Vielfältigkeit Oregons gesehen: Wälder, Berge, Flüsse, Wasserfälle und natürlich Wüste. Bevor wir zu den Painted Hills sind, haben wir noch unser Zelt auf einem Zeltplatz aufgebaut. Die Painted Hills waren wirklich in the Middle of Nowhere, aber so schön. Wir sind dann auch noch einen kleinen Berg hoch gewandert von dem man einen noch tolleren Blick hatte. Auf dem Weg zurück zu unserem Zeltplatz haben wir mit dem Navi nach einem Supermarkt gesucht. Wir sind dann auch fündig geworden – in einem kleinen Städtchen namens “Mitchell”. Sie sah aus als wenn sie in den 40er/50er Jahren aufgebaut und seit dem aber auch nichts mehr verändert wurde. Mitchell sah genauso aus, wie man sich eine Kleinstadt im amerikanischen Westen vorstellt: eine Schule, eine Bar, einen kleinen Einkaufsladen,wo es alles gibt, was man so braucht, eine Kirche und ganz viele Trucks. Und alles Mitten im Nirgendwo. =) In dem Laden haben wir alle Zutaten gekauft, die wir brauchten um S´mores zu machen. Zurück auf dem Zeltplatz wartete eine größere Herausforderung auf uns – Feuer machen. Wir hatten Streichhölzer gekauft und nun mussten wir nur noch Holz sammeln. Ich bin leider beim Feuer machen gescheitert (also, das Streichholz habe ich anbekommen, aber das Holz wollte nicht …), aber Franzi hat das Ganze hinbekommen. Wir hatten es nun also warm (nachts wird es kalt in der Wüste) und auch alles um unsere geliebten S´mores zu machen. Die waren auch suuuuuuuuuuper lecker. *yummie* Irgendwann sind wir dann auch in unsere Schlafsäcke gekrochen. Am nächsten Morgen haben wir erst einmal ausgeschlafen und nachdem wir alles zusammen gepackt hatten ging es weiter auf unserem Roadtrip. Zuerst sind wir nach Bend gefahren und haben dort Lunch gegessen. J und Suz haben mal in Bend gewohnt und wie sich später heraus stellte, haben Franzi und ich in ihrem Lieblingsrestaurant gegessen. Nachdem wir noch ein wenig durch die Geschäfte gestreift sind, ging es auch weiter zu den Lava Fields. Nach einem Vulkanausbruch (vor ziemlich langer Zeit) hat sich rund um den Vulkan Lava angesammelt und ist jetzt erkaltet und ziemlich cool. =) Wir sind da ne Weile rum gewandert und sind dann weiter zu einer weiteren kleinen Stadt called “Sisters”. Die war wirklich sehr süß und wir haben uns nach einem Eis dort weiter auf den Nachhauseweg gemacht. Am Abend kamen wir dann wieder zu Hause an. Unser Roadtrip war wirklich sehr toll und ich kann es nur jedem empfehlen, sich einfach mal ins Auto zu setzen und los zu fahren. Wie heisst es so schön: “Der Weg ist das Ziel”. =)
River war sehr excited mich zu sehen und hat mich kaum noch los gelassen. Suz war nicht da, denn sie ist am Sonntag Morgen für eine Woche zu ihren Eltern geflogen. Ich habe am Abend noch mit J TV geschaut und dann aber auch schon relativ früh ins Bett gegangen.
Heute musste ich nicht arbeiten, denn heute ist Memorial Day. Ich habe also ausgeschlafen und dann habe ich etwas mit Carina gechattet. Es sind ja nur noch 5 Tage bis sie mich endlich besuchen kommt. ich freu mich schon! =)
Als ich dann so gegen Mittagszeit aufgestanden bin, habe ich erst einmal Lunch gegessen. J und die Kids kamen dann wieder und River hat mich gleich umarmt und mir gesagt, wie doll sie mich vermisst hat. Ich bin dann los etwas Scrapbookzeugs kaufen und dann habe ich noch etwas im Internet gesurft und bin dann los zum Personal Training. J zeltet heute Abend mit den Kids im Garten. Als sie rein gekommen sind um sich Bett fertig zu machen, ist Indy hingefallen und wollte sich dann nur von mir trösten lassen. Seine Zähne musste dann aber doch Daddy wieder putzen. Im Gegensatz zu River. Sie wollte unbedingt, dass ich ihr beim Zähneputzen zu schaue und ich musste ihr Versprechen mit ihr den gesamten morgigen Tag zu verbringen. Ich weiß zwar nicht wieso sie im Moment so an mir hängt, aber ich könnte mich glatt dran gewöhnen. =)

Dienstag, 19.05.2009, 17.52 Uhr

So, ich melde mich dann auch mal wieder. =)
Diese Woche war ich echt super busy.
Am Donnerstag bin ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ins Gym zum Personal Training gefahren. Danach habe ich mich echt super gefühlt – zumindest bis zum nächsten Morgen, dann hat nämlich der Muskelkater eingesetzt. *autsch*
Freitag verging der Arbeitstag auch übelst schnell, denn ich hatte schon um 2 Uhr Schluss, zumindest vorläufig. Um 6 Uhr sind J und Suz nämlich aus gegangen und ich hatte die Kids, welche aber echt easy waren. Als J und Suz wieder kamen haben wir noch zusammen “Say yes to the dress” geschaut (ich hatte das gerade an, als sie reinkamen) und dann habe ich noch mit meiner Mutti und Schwester telefoniert.
Samstag war das Wetter schon echt schön. Ich bin auch am Vormittag mit J, Suz, Indy und River im Washington Park wandern gegangen. Der Hike war echt super und zwischendurch haben Suz und ich Blumenketten für River gebastelt. Zwischendurch hat J mich zur Seite gezogen, weil er ein paar ältere Herrschaften deutsch reden gehört hat und er wissen wollte worüber sie reden. Ich habe mich dann also neben J gestellt und wir haben den Ausblick vom Berg genossen während ich etwas gelauscht habe. *g* Ich musste mich echt zusammenreissen war, denn das überaus interessante Thema der Unterhaltung war: Ohrenstöpsel (denn in der großen Stadt ist es ja nachts so laut, dass man ohne nicht schlafen kann ….). Nach einem netten Picknick sind wir wieder nach Hause gefahren. J ist mit River einkaufen gefahren, Indy hat genapt und ich habe Suz geholfen das Haus etwas auf Vordermann zu bringen. Um halb 5 Uhr habe ich Franzi abgeholt und wir sind wieder zu uns gefahren. J und Suz sind dann bald los zu ihrer Dinner Party hier in der Nachbarschaft und die Kinder (deren Eltern zu der Dinnerparty gegangen sind) sind auch nach und nach bei uns eingetrudelt (Franzi und ich haben Babysitter gespielt). Es waren 7 Kids alle zwischen 1 und 7 Jahren und eigentlich war es recht easy. Aber ohne Franzi hätte ich es, glaube ich, nicht geschafft. Denn als es Fütterungszeit war, ging es doch etwas crazy zu. Der eine wollte seine Pizza ohne Tomate, der nächste mit extra Käse und noch ein anderer ohne Soße … Wir haben aber alle satt bekommen und spätestens beim Dessert haben alle gegessen. =D Danach haben wir noch ein Movie reingelegt und dann konnten Franzi und ich auch endlich essen. Gegen 9.10 Uhr kamen dann auch die Eltern wieder um ihre Kids abzuholen. Ich war danach fix und fertig (son Haufen Kinder ist schon anstrengend …), aber da ich Franzi versprochen mit ihr “The Soloist” zu sehen, sind wir noch ins Kino. Den Film fand ich so lala, bekommt von mir nur 2,5 von 5 Sternen auf meiner Film-Bewertungsskala. Franzi und ich sind dann zu mir nach Hause und ich bin auch gleich todmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen haben wir erst einmal ausgeschlafen und sind dann zum Frühstück zu “Shari´s” gefahren. Anschliessend ging es dann nach Downtown Portland, wo wir unser Au-Pair Meeting hatten. Diesmal war es eine Scanvenger Hunt. Wir mussten durch Portland laufen und verschiedene Sachen tun (und Fotos davon machen), Plätze finden und Dinge auftreiben. Ich war mit Franzi und Lilian (Au-Pair aus Brasilien) in einem Team und auf unserer Liste war zum Beispiel: einen Fremden umarmen; ein Foto machen, auf dem wir alle weisse Schuhe tragen; eine Visitenkarte von einem Anwalt besorgen; ein Foto mit einem Polizisten machen; einen Auto-Aufkleber “keep Portland weird” finden; den kleinsten Park der Welt fotografieren (er ist tatsächlich in Portland und steht sogar im Guinness Buch der Rekorde); eine bestimmte Statue finden; ein Foto mit einer Person machen, die entweder Mike oder John heißt; einen “Starbuck´s”-Cup besorgen; rausfinden, welche Filme gerade in einem bestimmten Kino laufen; …
Am Ende fehlten uns nur noch der Aufkleber, das Foto mit dem Polizisten und die Visitenkarte vom Anwalt. Versucht mal am Sonntagnachmittag einen Anwalt zu finden und in Portland laufen auch haufenweise Sicherheitsleute rum, aber kaum Polizisten. Wir haben schon überlegt, ob wir nicht ne Bank ausrauben sollen, dann hätten wir das Problem mit den Polizisten und Anwalt gleichzeitig gelöst, aber wir haben dann doch entschieden, dass hier Aufwand und Nutzen nicht so wirklich im Verhältnis stehen. Irgendwann haben wir dann noch ne Polizeiwache gefunden und auch einen Polizisten, der sich mit uns hat fotografieren lassen. Nach insgesamt 5 Stunden laufen in Portland und Füßen, die unheimlich weh taten, haben wir beschlossen aufzugeben. Am Ende hatte nur ein Team wirklich alles zusammen, den anderen fehlten auch mindestens 2 Sachen. Von daher haben wir uns nicht ganz so schlecht gefühlt. Wir waren alle so kaputt und sind auch anschließend gleich nach Hause. Bei uns waren gerade Lloyd und Tina da und wir haben uns noch etwas unterhalten bevor sie wieder los sind. Ich habe dann auch nicht mehr lange wach geblieben und habe gaaaaaaaaaaaaaaanz tief geschlafen.
Montag war das Wetter immer noch traumhaft. Ich habe mir morgens also die Kids geschnappt und wir sind in den Park gegangen zum Fountain. Die Kids haben den ganzen Vormittag im Wasser gespielt. Zum Lunch sind wir wieder nach Hause und dann haben wir River zum Bus gebracht. Danach habe ich Indy zum Nap hingelegt und bin zu Rivers Schule zum Volunteeren. River hatte den ganzen Morgen schon super Laune und die Kids waren sowieso echt lieb. Als wir wieder zu Hause waren, hat J sie mit zu “Starbuck´s” genommen. Währenddessen ist Indy wach geworden und ich habe ihm einen Snack gemacht. Als River wieder kam, hat sich ihre Laune schlagartig geändert. Aber nach einem mittelprächtigen Temper-Tantrum (hatte sie schon lange nicht mehr bei mir), hat sie sich auch wieder beruhigt. Muss jetzt fix zum Dinner, danach schreibe ich weiter.
So, bin wieder da. Wo war ich? Ach ja, Rivers Tantrum. Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, ist J noch einmal los einkaufen, diesmal mit Indy. Als River das mitbekommen hatte, gab es ein weiteren kurzen, aber doch nicht zu vernachlässigen Tantrum und dann ging es aber wieder. Ihre Hausaufgaben hat sie erst mit mässiger, dann mit größerer Begeisterung gemacht. Um 5.30 Uhr war ich off und bin auch gleich los zum Gym zum Personal Training. Das hat auch echt wieder Spaß gemacht (auch wenn mir jetzt alles weh tut). Zu Hause habe ich fix geduscht und habe dann “House” geschaut bis J und Suz River und Indy hingelegt hatten. Dann haben wir das drei-stündige “Survivor”-Finale geschaut.
Heute früh musste ich erst um 10.45 Uhr anfangen und die Zeit bis dahin habe ich auch schön mit Schlafen genutzt. =) Ich habe River und Indy dann erst einmal das Wohnzimmer aufräumen lassen, in welchem man keinen Schritt tun konnte ohne auf ein Spielzeug zu treten. Ich konnte beim Geschirrspüler ausräumen gemurmelte “Mimi, is mean!!!” (Indy) und “Yeah, you are right, she is soooooo mean!” (River) vernehmen und nach ein paar Aufforderungen, wurde doch tatsächlich aufgeräumt. Danach war auch alles wieder ok. Nach dem Lunch haben wir River wieder zum Bus gebracht und ich habe anschließend angefangen, Melone für unseren Obstsalat zu schneiden. Da meinte Indy dann zu mir “Mimi, you are the nicest au-pair, and the best cook, and the best salad maker!” =) Als Naptime war, ist Indy auch ziemlich fix eingeschlafen und ich habe im internet gesurft. Um 3.20 Uhr habe ich River vom Bus abgeholt und noch einmal mit ihr Klavier geübt bevor sie ihre Lesson hatte. Das hat auch ganz gut geklappt. Nachdem Indy aufgewacht war und Rivers Stunde zu Ende war, haben wir zusammen Obst für den Obstsalat geschnitten. Das heisst, ich habe die Äpfel und die Mangos in Streifen geschnitten und River (Äpfel) und Indy (Mangos) haben sie dann mit einem scharfen Messer in Würfel geschnitten. Bei Indy saß ich aber gleich daneben und habe auch eingegriffen, wenn er das Messer falsch gehalten hat oder zu nah an seinen Fingern war. Ich habe dann heute Abend Suz davon erzählt und sie fand das Ganze nicht so ne tolle Idee … Naja, Finger sind noch alle dran und Obst ist auch klein geworden. Ich sehe das nicht so problematisch (zumal ich auch gleich daneben saß), aber mal sehen, ob ich Indy das noch einmal machen lassen kann. J und Suz bringen gerade River und Indy ins Bett und ich werde gleich noch etwas Fernseh schauen. Heute Abend oder spätestens morgen früh werden wir auch erfahren, wie J bei der Wahl zum School Board abgeschnitten hat. Er macht sich nicht so große Hoffnungen, aber mal sehen …

Mittwoch, 13.05.2009, 22.17 Uhr

… that’s the way we make a four. Indy liebt im Moment seine Arbeitshefte und besonders Zahlen schreiben hat es ihm angetan, also üben wir jetzt jeden Nachmittag Zahlen schreiben und zwar mit lustigen Zahlengedichten. Damit ihr auch was davon habt, schreibe ich sie euch hier mal auf. ;-)
0: Around we go to make a zero.
1: Straight line – one is fun.
2: Around and back on the railroad track … two, two, two
3: Around the tree, around the tree, that’s the way we make a three
4: Down and acroos and down wants more, that’s the way we make a four.
5: Fat old five goes down and around, put a hat on top and see what we found.
6: Down to a hoop, six makes a loop.
7: Acroos the sky and down from heaven, that’s the way we make a seven.
8:Make a “S” and then don’t wait, come back up to make an eight.
9: First a loop and then a line, that’s the way to make a nine.

Ich persoenlich denke ja, dass die “5″ vollkommen diskriminiert wird …

Naja, mal sehen,was ich noch so vom Rest der Woche in Erinnerung habe.
Am Montag konnte ich erst einmal bis um 10 Uhr schlafen, anschliessend bin ich noch duschen gegangen und dann erst runter. Montag verlief auch super easy. Indy hatte seine Playgroup over und die Kids haben so lieb miteinander gespielt. River hat in der Zeit Computerspiele gespielt und ich habe den Geschirrspieler ausgeräumt. Dann haben wir River zum Bus gebracht und Indy ist super schnell eingeschlafen und schön lange genapt. Am Nachmittag haben wir in den Workbooks gearbeitet, River hat Hausaufgaben gemacht und Klavier geübt. Um halb 6 Uhr war ich auch schon off. Am Abend waren alle ziemlich müde und ich habe noch alleine TV geschaut während ich meinen Urlaubsbericht geschrieben habe.
Dienstag musste ich erst um 10.45 Uhr anfangen, da J River und Indy zu ihren Sports-Classes gefahren hat. Als sie wiederkamen wurde ich auch gleich von einem freundlichen “Go away” (Indy) bzw. “Hmpf” (River) begrüsst. Das legte sich aber recht bald wieder und wir hatten doch noch Spaß am Vormittag. Nachdem wir River zur Schule gebracht hatten, sind Indy und ich noch zum Elektronikladen, wo ich mir den ersten USB-Stick meines Lebens gekauft habe (in pink), zum Copyshop (Zeugnisse kopieren) und zu “Subway” (mein Lunch holen). Indy ging dann zu seinem Nap, bei dem er zwar nicht genapt hat, aber wenigstens leise war und ich habe meine ersten Uni-Bewerbungen fertig gemacht. Am Nachmittag hatte River Klavierunterricht und ich habe währenddessen mit Indy Wäsche gemacht. Danach war noch Hausaufgabenzeit und dann war ich auch schon wieder off. Dinner habe ich ausfallen lassen, da J am Abend Pizza für unsere “The Biggest Loser-Finale”-Night mitbringen wollte. Das war dann auch unsere Abendbeschäftigung und wir hatten ne Menge Spass beim TV schauen. =)
Heute früh wurde ich von Indy einzig und allein mit dem folgenden Satz begrüsst “Go back upstairs, I don’t want you to be down here the whole day!!!!”. Dafür hat er aber auch Ärger von Suz bekommen (von wegen nett sein) und nachdem er 12 Minuten wie am Spieß geschrien hat (ich weiss immer noch nicht warum …), war er dann auch lieb zu mir. River und Indy haben den ganzen Vormittag über lieb zusammen gespielt. Zum Mittag habe ich Pizza von gestern Abend aufgewärmt und als Indy das gesehen hat, meinte er “That’s my favourite lunch! Thank you for making that. I love you so much. I want to rub my cheek against your arm to show you how much I love you!” *hihi*, so süß!!!!!!!! Es hat mittlerweile geregnet (und wie) und ich böses Au-Pair habe River und Indy doch tatsächlich gezwungen im regen zu Rivers Schule gelaufen. Indy war den ganzen Weg lang sauere auf mich … Aber wir mussten einfach alle mal wieder an die frische Luft. Auf dem Rückweg haben wir noch fix beim Post Office angehalten und als wir wieder zu Hause waren, war Indy so müde, er ist frei willig ins Bett gegangen. Der Nachmittag war auch wieder easy. Zum Snack gab es heute ausnahmsweise mal ein Special Treat (Cinnamon Popcorn), River und Indy haben miteinander gespielt, wir haben Hausaufgaben gemacht und im Arbeitsheft Zahlen geschrieben. Um 5 Uhr ist Suz mit den Kids zum Zahnarzt gefahren (River hat sich darauf schon den ganzen Tag gefreut). Ich habe noch etwas mit J gequatscht und bin anschliessend zum Dollarstore gefahren um neue Arbeitshefte zu kaufen. Danach hat Franzi mich abgeholt und wir sind zum Dinner gefahren. Wir haben anschliessend noch Bilder ausgetauscht und jetzt bin ich endlich im Bett. Ich versuche jetzt noch ein paar von den 963 Bildern (wirklich, diesmal übertreibe ich nicht), die Franzi mir gegeben hat zu sortieren und dann werde ich ins Land der Träume verschwinden.

Montag, 11.04.2009, 22.30 Uhr

Ich bin wieder da!!! Und es war amazing. =)
Ich werde langsam müde (ich muss noch ein paar Stunden Schlaf nach holen), aber ich versuche mal meinen Bericht zu schreiben.
Am Donnerstag habe ich noch ganz normal gearbeitet, naja nicht ganz so lange wie normal. J hat mich dann am Nachmittag mit den Kids zur MAX-Station gebracht und mir noch 60$ zugesteckt. ;-) Meine Bahn war dann noch 15 Minuten spät und als ich am Flughafen war, musste ich auch sofort durch den Sicherheitscheck und zum Boarding. Zum Glück hatte ich vorher schon online-Check-In gemacht, sodass ich nicht auch noch zum Check-In Schalter musste.
Mein erster Flug ging nach L.A., da hatte ich denn ein bisschen über ne Stunde Aufenthalt und anschliessend ging es weiter nach Las Vegas. Am Flughafen habe ich Franzi (sie hatte ne späteren Flug), Farina und Tine (Au-Pairs aus San Francisco und Tine ist ne Freundin von Franzi) getroffen und wir sind mit nem Taxi zu unserem Hotel, dem Stratosphere Tower, gefahren. Dort haben wir eingecheckt und sind auf unser Zimmer. Viel mehr haben wir aber auch nicht mehr gemacht, da es mittlerweile auch schon nachts um 2 Uhr war.
Am nächsten Morgen, Freitag, sind wir um halb 9 Uhr los um den Strip zu erkunden. Wir sind über den Tag verteilt bestimmt 3-4 Mal hoch und runter gelaufen und das Las Vegas Boulevard ist nicht nur 500 m lang … Wir sind durch die Casinos gestreift und bei einem habe ich mich sogar an eine Slot-Maschine (einarmiger Bandit) gesetzt, 1$ reingesteckt und -$$$- ich habe gewonnen – 6,25$. Danach habe ich dann aufgehört zu spielen, man soll ja sein Glück nicht überstrapazieren. =) Wir haben dann noch zwischendurch gegessen und uns noch ein paar Sachen angeschaut, zum Beispiel die Wassershow vom Bellagio. Gegen 6 Uhr sind wir dann mit dem Taxi zum Flughafen gefahren um unser Mietauto abzuholen. Nach ein paar Komplikationen haben wir dann auch das bekommen, was wir wollten und sind mit unserem tollen neuen Mietauto zu unserem Hotel gefahren. Wir haben uns fix fertig gemacht, umgezogen (habe ich schon erwähnt, dass es über 100 Degrees Fahrenheit = 38 Grad Celsius waren?) und sind auf den Tower – dem höchsten Punkt in Las Vegas. Dort habe ich dann den “Big Shot” mit gemacht, also im Prinzip wie Freier Fall nur man wird auch übelst schnell hochgeschossen (mit 43 mph = 69 km/h). Sehr aufregend. =) Danach sind wir noch mal auf den Strip. Gegen 2 Uhr waren wir dann auch wieder in unserem Hotel. Im Hotel habe ich dann auch festgestellt, dass ich mir einen Sonnenbrand geholt habe – auf der Kopfhaut. *autsch*
Am nächsten Morgen sind wir um 7 Uhr aufgestanden und um 8 Uhr ging es los zu unserem grossen Trip zum Grand Canyon. Zuerst sind wir aber noch zum berühmten “Welcome to fabulous Las Vegas” gefahren und haben Bilder gemacht, wir haben noch kurz bei einem (ziemlich teuren) Supermarkt gehalten und ein wenig Verpflegung eingekauft. Von da aus ging es nun endlich los. Der Trip dahin war ziemlich anstrengend, da ich müde und der einzige Fahrer war. Aber mit ein paar Pausen haben wir die 4 1/2 Stunden Fahrt gut überstanden und der Weg war ziemlich cool. Da war ne Wüste und eine Strasse ging mittendurch und sonst größtenteils nichts, ab und zu ein paar Dornenbüsche und once in a while auch mal eine kleine Siedlung. Dank GPS (haha, da ging Größtenteils nur eine gerade Strasse lang) sind wir sicher beim Grand Canyon National Park angekommen. Nachdem wir geparkt hatten sind wir auch gleich auf ein Shuttle gehüpft und los zum Canyon. Als ich das erste Mal da an der Kante stand – WOW – es war einfach beeindruckend. Wir sind dann alle zusammen ein kleines Wenig einen Pfad runter gewandert, und als Tine und Farina nicht mehr weiter wollten, haben wir uns getrennt und ich bin mit Franzi noch ne halbe Stunde weiter runter gewandert bevor wir auch wieder umgedreht sind. Danach sind wir noch zu ein paar Aussichtspunkten gefahren sind, bevor wir uns wieder mit Farina und Tine zum Sonnengang angucken getroffen haben. Wir haben gaaaaaaaaaaaaaaanz viele Fotos gemacht. So ganz dicht am Canyon zu sitzen bzw. direkt an der Kante und dann sooo weit runter zu schauen ist doch beeindruckend. nach dem Sonnenuntergang wurde es sehr schnell kalt und dunkel und wir haben uns auf den Weg zurück zu unserem Auto gemacht. Wir sind zu unserem Zeltplatz gefahren (der auch im National Park lag) und haben im Dunkeln unser Zelt aufgebaut, danach ging es noch zu den Waschräumen und dann ab ins Bett (ups, auf die Isomatte natürlich).
Am nächsten Morgen (oder kann man es noch Nacht nennen?) sind Franzi und ich um 4 (!!!) Uhr aufgestanden um unser Zelt zusammen zu legen. Und alles zusammen zu packen. Anschliessend haben wir Farina und Tine geweckt (die im Auto geschlafen haben) und sind los zum Sonnenaufgang am Grand Canyon. Das frühe Aufstehen hat sich echt gelohnt, denn es war atemberaubend. Danach sind wir zu den Waschräumen gefahren haben uns für den Tag fertig gemacht. Anschliessend haben wir uns den Canyon noch von ein paar anderen Aussichtspunkten angeschaut und haben uns dann auf die Rückfahrt gemacht. Farina und Tine haben die meiste Zeit geschlafen und Franzi hat mich (bis auf ne halbe Stunde) entertaint. Nach 3 1/2 Stunden Fahrt haben wir einen Zwischenstopp beim Hoover Dam eingelegt. Farina und Tine wollten nicht mehr laufen, also sind sie im Auto geblieben während Franzi und ich uns den Staudamm angeschaut haben. Ich kannte ihn ja schon, aber es war trotzdem cool das noch mal zu sehen – soooooo riesig. Danach sind wir noch zum “Ethel M. Chocolate Store” gefahren, wo ich ein paar Pralinen für J und Suz gekauft habe. Franzi wollte noch zu einem Gift Store, wo wir dann noch fix hin sind. Danach ging es zum Flughafen, wo wir unser Gepäck noch mal sortiert haben und ich dann auch schon eingecheckt habe. Mein Flug nach L.A. war sehr kurz und sehr smooth. Mein Flug nach Portland hatte dann leider ne Stunde Verspätung und ich war sooooooooooo müde. Der Flug dann war auch nicht wirklich angenehm. Es war ne kleine Maschine, der Druckausgleich in der Kabine nicht wirklich gut, ich sass über den Triebwerken und ich war müde. Nach zwei Stunden war es dann auch überstanden und ich habe Franzi am Flughafen getroffen (mittlerweile war es kurz vor Mitternacht) Franzis Hostdad hat uns abgeholt und mich nach Hause gefahren. Nachdem ich meine E-Mails und so gecheckt hatte, war es auch schon mittlerweile um 2 Uhr (und ich hatte seit 22 Stunden nicht geschlafen) und ich bin ins Bett gefallen.
Joa, das war mein Ausflug nach Las Vegas/ zum Grand Canyon. Und jeder der auch nur irgendwie in die Nähe vom Grand Canyon kommt, MUSS ihn sich ankommen. Das gibt es kein zweites Mal auf der Welt und es ist einfach unbelievable. =)

15
Jun

Donnerstag, 07.05.2009, 13.13 Uhr

Wie versprochen, hier bin ich wieder. Mal sehen, wie viel ich schaffe, denn ich habe jetzt nur ein wenig Zeit, da in napt (naja, oder auch nicht) und ich aber auch noch fertig packen muss, denn heute Abend geht es nach Las Vegas. Ich fasse die Woche mal kurz zusammen.

Also die die letzte Woche haben wir uns hier alle sehr aktiv als Wahlhelfer für Js Campaign beteiligt. J will sich ja ins School Board wählen lassen (habe ich das schon mal erzählt?) und er hat jetzt überall in der Stadt Schilder mit seinem Namen und seinem Bild drauf rumstehen. Wir (Lloyd, Tina, Suz, einige Nachbarn, River, Indy, Franzi und ich) waren die ganze Woche eifrig damit beschäftigt von Haus zu Haus zu ziehen und Flyer an die Tür zu hängen.
River und Indy machen, je nach Laune, auch ganz gut mit. Aber J hat 5000 Flyer bestellt gehabt und wir haben bisher vielleicht 2500-3000 davon unter die Leute gebracht. Bis nächstes Wochenende sollten sie aber moeglichst alle verteilt sein, also haben wir (naja ich bin ja in Vegas ^^) noch gut zu tun.
Mit den Kids laeuft es im Moment ganz ok, nur Indy hat gerade eine komische Phase. Sobald ich “nein” zu etwas sage, faengt er an zu schreien und heulen, wie ein Baby. Er will dann Mommy, aber zum Glueck unterstuetzen Suz und J mich da und reden mir nicht rein.
Am Montag war ich bei River im Kindergarten zum Volunteeren. Dort habe ich als Dankeschön ein super süßes Geschenk von der Klasse bekommen. Das fand ich sehr niedlich und lieb. =)
Heute war ich mit River und Indy in der Library und eine Bibliothekarin (ihr wisst gar nicht, wie lange ich jetzt gerade überlegt habe, bis mir das deutsche Wort eingefallen ist =) ) hat mich angehalten und mir gesagt wie gut sich River und Indy immer in der Story Time benehmen. =) Das fand ich natürlich sehr schön und River und Indy waren auch mächtig stolz.
Ha, von mächtig stolz zum Super-Tantrum. Ich musste gerade für 12 Minuten unterbrechen, da Indy nen riesigen Tantrum hatte. Und warum? Richtig, weil ich nein zu etwas gesagt habe. Ahhhhhhhh!!!!!! Naja, heute Abend geht es für mich erst einmal für 3 Tage in den Kurzurlaub. *freu*
Habe ich noch was vergessen? Ach ja, J hat gestern sein Ergebnis vom Hawaii Bar bekommen – er hat bestanden. =)

Ich werde jetzt erst einmal fertig packen, denn um 4.30 Uhr geht es für mich mit der MAX zum Flughafen und um 6.47 Uhr geht dann mein Flieger, zuerst nach Los Angeles und dann weiter nach Las Vegas. Von meinem Las Vegas/Grand Canyon Trip berichte ich euch dann beim nächsten Mal ausführlich.