Bis bald

June 15th, 2009

Fr Jun 29, 2007 5:04 pm

Nur auf die Schnelle ein Wort der Beruhigung, mir geht es gut, der erste Teil des Urlaubs war angenehm. Wir fahren jetzt eine knappe Stunde weiter an der Küste entlang zum nächsten Ferienhaus und am Dienstag geht es für mich nach Kalifornien bzw. erst einmal nach Las Vegas. Ab dem 10. bin ich aber wieder zu Hause!

@ Mama
Ich versuche dich vorher noch einmal anzurufen.

Ferien in Michigan Part 1

June 15th, 2009

So Jun 24, 2007 4:41 pm

Voll großer Freude darf ich verkünden, dass ich ganz offensichtlich Internet habe (und das obwohl ich in Michigan bin). Meine letzte Arbeitswoche zu Hause war relativ entspannt. So entspannt wie 45 Stunden mit Kindern in den Schulferien sein können. L. musste wie immer dauerbespielt werden und A. hat leider zu alter Form zurückgefunden, wenn jetzt noch ihre physische Aggressivität ausbricht, kann ich voller Stolz behaupten, dass sich verhaltenstechnisch nichts übers Jahr geändert hat. Das macht doch stolz. Ganz im Ernst, ich hoffe, es ist nur weil sie langsam schnallt, dass ich nicht nur einfach in den Urlaub gehe, sondern nach Hause. Aber es tut mir schon sehr weh, sie so zu erleben.
Mein Baby macht so langsam die ersten Schritte wenn man es an beiden Händen hält und hangelt sich auch an der Couch entlang. Ach, meine Maus, wie werde ich sie vermissen… ich hätte mir nur gewünscht, sie hätte mir noch einen Laut zugeordnet.
Ansonsten habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Lebenslauf fabriziert, mir eine schweineteure Pediküre machen lassen, die allerdings schon wieder in die Brüche gegangen ist, meinen Ipod kaputt gemacht, bzw. Itunes (ja, ich weiß, dass Itunes kein Filesharing unterstützt aber, dass das so etwas passiert hätte ich nicht gedacht) und bewiesen, dass man in 1,5 Stunden komplett packen kann. Das einzige was ich vergessen habe (und bis jetzt bemerkt habe) ist mein Conditioner und mein Gesichtsreiniger. Den Conditioner habe ich vorhin schon wieder gekauft bzw. der wurde mir gekauft.
Heute Morgen bin ich um 7.00 Uhr aufgestanden und habe erst einmal in Ruhe gefrühstückt. Danach habe ich panisch versucht meinen Ipod zu reseten, leider völlig ohne den gewünschten Erfolg. Gegen halb 10 Uhr haben wir es dann trotz aller Widrigkeiten geschafft uns auf den Weg zu begeben. Dank zu vieler Passagiere und Gepäck mussten wir mit zwei Autos fahren, dabei hatte ich aber Glück und war im Auto mit dem Baby und Margaret. Ich durfte sogar die Mapquestroute vorlesen, wenn das mal kein Vertrauensbeweis (oder der Weg ins Unglück) war. Aber nein, dank meines phänomenalen Orientierungssinn Wink sind wir tatsächlich angekommen.
Das wunderschöne Ferienhaus konnten wir aber noch nicht beziehen, da das in dem Moment gereinigt wurde. Also ging es zum Bürgeressen (ja, die Einwohner von New Buffalo sind besonders zart) und dieses 60-Jährige Etablissement hatte sich den außergewöhnlich guten Ruf auch verdient, kein Vergleich zu den Produkten gewisser Fastfoodketten.
Auf der Rückfahrt kamen wir in Genuss erstklassiger Geschwisterrivalität, in diesem Fall war der Preis G.s Aufmerksamkeit. Tja, das hatte zur Folge, dass sie dann gar nicht mehr reden durften. Sehr entspannend.
Wieder im Ferienhaus angekommen, durften wir diese „Anlage“ erst einmal bestaunen. Wunderschön gemütlich-rustikal eingerichtet und mit genug Raum für 6 Leute, dass heißt dieses Mal habe ich meine eigene Matratze auf der Galerie. Draußen gibt es einen Pool, einen Whirlpool, einen kleinen Spielplatz und eine Stelle für Lagerfeuer. Das Haus liegt mitten im Wald und ist etwa einen Kilometer vom Strand entfernt.
Den ersten Tag haben die Mädels größtenteils im Pool verbracht und selbst ich bin eine Weile geschwommen, allerdings war es doch sehr erfrischend.
Unsinniger Einschub: Findet ihr es nicht auch seltsam das Michigan in einer anderen Zeitzone liegt? Das hat mich ein wenig verwirrt.
Gestern war es leider zu kalt für den Pool und somit sind wir zu einem Mini-Vergnügungspark gefahren und haben dort Minigolf gespielt. Sehr amüsant, denn natürlich wurde nicht mit Kommentaren gespart bezüglich der Fähigkeiten der erwachsenen Teilnehmer. Jerry hat die ganze Zeit G. mit sich rumgeschleppt, damit das Spiel fairer wird und trotzdem hat er gewonnen.
Auf dem Rückweg haben wir dann bei einer wunderbaren schwedischen Bäckerei/Cafe angehalten und uns den Bauch vollgeschlagen. Bzw. ich habe mich heillos überfressen, ich hatte nämlich ein Stück Quiche, eine halbe Frittata und einen Pfannkuchen. Es war so lecker und andernfalls wäre es eh nur im Mülleimer gelandet. Am Nachmittag war ich dann noch mit einkaufen und habe einen Brief bei der Post eingeworfen. Da dieser Tag ganz offensichtlich hauptsächlich mit essen zu tun hatte, haben wir abends noch Marshmellows über dem Lagerfeuer gegrillt und Pie gegessen. Das heißt heute sollte ich wohl nur Obst essen, sonst nehme ich in den letzten Wochen noch zu was ich mir mit Müh und Not das letzte Jahr vom Leib gehalten habe.

Letztes Wochenende vor den Ferien

June 15th, 2009

Mo Jun 18, 2007 2:59 am

Heute ging das vorletzte meiner Wochenenden in Chicago zu Ende. ES ist so traurig, ich werde ganz melancholisch, wenn ich darüber nachdenke. Ach, wie wird mir diese Stadt fehlen…
Aber genug der trüben Gedanken, heute war ein schöner Tag. Denn nichts macht die Mia so glücklich wie Shoppen (obwohl Schokolade Wink ). Gegen 12 Uhr habe ich mich mit Caroline getroffen und sind durch die Läden bei ihr im Viertel gestromert, dabei habe ich ein wunderschönes Kleid entdeckt und das es im Sale war auch erstanden. Man sieht mal wieder ich werde hier noch zum GirlyGirl, aber wenigstens ist mein Strandkleid jetzt nicht mehr so alleine im Schrank und hat endlich einen Verbündeten gegen die Übermacht der Jeans und T-Shirts. Danach wollte ich noch Ballerinas erstehen bzw. Peeptoes aber leider gab es sie entweder nicht in meiner Größe oder sie waren zu teuer. Deprimierend war das. Caroline hatte auch so ihre Probleme mit der lieben Bekleidung und somit sind wir Downtown gefahren. Dort habe ich mich gemeinsam mit Caroline Missy A. zu Liebe in die rosa Hölle des Hello Kitty Laden begeben und eine quietschesüße aber echt teure Lunchbox erstanden. Aber ganz ehrlich ich mag den Laden ja irgendwie, es ist halt alles so knuffig. Danach sind wir durch das Nordström geschlendert und haben uns von den eifrigen Clinique Tanten anlocken lassen und wurden geschminkt. Ich sah wirklich gut aus, schade, dass man das oft zu Hause nicht mehr so hinbekommt. Natürlich haben wir dann auch etwas erstanden, schließlich gab es ein Probierset mit dazu. Ach, ich bin so schwach.
Schließlich waren wir noch im Disneystore in dem ich was gekauft habe, Fragen hilft nicht ich sag eh nicht was. Nachdem Caroline den Wahnsinn des American Girl Places erleben durfte, ging es dann in Richtung Heimat.
Mysteriöserweise war es heute extrem leer in der Stadt verglichen mit dem normalen Sonntagsshoppingwahn. Ob es vielleicht am heutigen Vatertag lag? Dem habe ich keinerlei Bedeutung zu gemessen, bis wir dann heute Abend Jerry Geschenke überreicht haben, da kam ich mir dann ganz schön blöd vor.
Um die Zeitlinie total aus den Fuge zu werfen, hier die Woche in Retrospektive:
Dienstag war ich mit Caroline auf dem Cubsgame und ich muss sagen die Erfahrung war es wert, allerdings war es echt superlangweilig. Immer wenn was aufregendes passierte, haben wir gerade geschwatzt oder hatten keinen Plan warum das gerade aufregend war. Nach 2,5 Stunden sind wir gegangen, da es kalt wurde und wir schon so eine Ahnung hatten, dass die Cubs verlieren würden. Und um meine hellseherischen Fähigkeiten zu bestätigten, taten sie später eben genau das.
Mittwoch durfte ich dann zum improvisierten Au Pair Meeting am Navy Pier, denn schließlich brauche ich Vickis Unterschrift für das Meeting das ich nächstes Wochenende verpasse. Eigentlich wollte ich bis zum Feuerwerk bleiben aber es dauerte zu lange und ich musste noch Pull-Ups kaufen, die waren nämlich ganz überraschend ausgegangen. Hab es mir dann vom Weiten angeschaut, es war aber genauso wie an Sylvester.
Samstag durfte ich noch einmal meinen Toefl Prep Lehrer aufsuchen, um mir eine vergessende Unterschrift geben zu lassen und bin dann zu/nach Armitage (nicht das es wieder zu Missverständnissen kommt, Armitage ist eine Straße, bzw. ein nach dem L Stopp benanntes Viertel) gefahren, denn meine Gastmutter bekommt von mir zum Abschied eine selbstbemalte Tasse. Bei der Gelegenheit bin ich durch den örtlichen Farmer’s Market gelaufen und habe dabei echte Berliner (das Gebäckstück) gefunden.
Tja und dann ging es in Richtung Strand, dort habe ich dann Kathrin, Done und Caroline getroffen. Die erste Stunde war ganz nett, danach allerdings wurde es nass, sehr, sehr nass. Am Anfang dachten wir noch ach das klappt schon und nach einer Weile wurde es auch besser, jedoch nicht für allzu lange. Es ging ein solch heftiger Regenguss hernieder, dass wir Schutz im nahen Lippenorakelzelt suchen mussten. Der Lippenabdruckdeuter hat mir dann meine Zukunft vorher gesagt, bzw. mir Eigenschaften zugeordnet. Ich bin zickig aber doch sehr warmherzig. Ich mag es mich um Leute zu kümmern, bin sehr ausgeglichen und ein echtes Partytier. Ich werde in der Zukunft ein großes Geschenk erhalten und mein Leben wird immer mit Reisen und neuen Entdeckungen erfüllt sein. Na dann, kann es ja losgehen, ich muss nur noch meinen neuen Charakter in mir entdecken. Den Lippenstift zum Abdruck machen durfte man übrigens behalten.
Ich bin dann mit zu Caroline, dort durfte ich dann gnädigerweise die Dusche mit den Tonnen Sand die an mir klebten bereichern und wir waren beim Thailänder essen. Da saßen wir neben zwei so süßen Kerlen aber da Caroline in Boystown wohnt, war die natürlich wenig interessiert. Zum Abschluss des Tages haben wir uns dann noch ein Eis gegönnt und im Kino “Knocked Up” gesehen. Der Film war herrlich, er hatte zwar deutlich eklige Tendenzen aber war ansonsten einfach nur grandios komisch.

@ Isi
Die Ergebnisse sind am Donnerstag angekommen, anscheinend haben die es eben nicht so mit der Eile. Fotos gibt es keine, weil ich etwas kamerascheu bin und keinerlei Fotos der Kinder im Internet veröffentlichen darf und will. Aber danke für die Komplimente.

@ Mama
Geht es dir gut? Ich mach mir Sorgen, wieso antwortest du nicht auf meine Emails?

Der Blues, Ferien und ich

June 15th, 2009

Di Jun 12, 2007 5:03 am

Letzte Woche hatte ich einen der seltsamsten Arbeitspläne überhaupt, denn um meine Dienste am Wochenende nutzen zu können, musste unter der Woche mit Stunden gespart werden. Das heißt ich hatte mal 3 Pausen, mal zwischendurch 4 Stunden frei (da habe ich mir meinen ersten Bh in den Usa gekauft und durfte später anfangen. Am Mittwoch konnte ich dann online meine Toeflergebnisse abrufen und das war doch sehr, sehr erfreulich, leider sind die mit der Post immer noch nicht da. Am Freitag haben wir bei Target endlich Fotos machen lassen, allerdings mit sehr gemischten Ergebnissen. Der Fotograph war anscheinend wenig erfahren im Umgang mit Kleinkindern und das Baby hatte extrem schlechte Launen, daher erweckt das einzige Foto auf dem wir beide zu sehen sind, eher den Eindruck, das Baby versuche mit aller Macht sich meinem Griff zu entreißen. Was dann leider auch so war, da es nur von der Mama gehalten werden wollte. Die restlichen Fotos sind aber ganz hübsch geworden.
Samstag habe ich den Morgen so ziemlich verschlafen und durfte um 12 anfangen zu arbeiten, da aber nur das Baby da war, war es kein Problem. Ab halb sieben durfte ich mir dann das Vergnügen antun A. ins Bett zu bringen, meine kleine Miss hat im Moment nämlich mal wieder eine Macke, Mama ist die Beste und sonst keiner. Allerdings war der restliche Abend sehr entspannt, ich hab mit L. auf der Terrasse gesessen und gelesen bis sie ins Bett musste.
Sonntag war ich mit Caroline im Art Institute und diesmal habe ich mir endlich die Impressionisten angeschaut und wir haben dort im Garten Mittag gegessen. Gegen halb vier sind wir dann raus und zum Bluesfestival marschiert. Meine Güte, das war so proppevoll und natürlich haben wir Kathrin, Done, Janina und Besuch nicht gleich gefunden, denn Kathrins Beschreibungen waren doch eher verwirrend. Und wo waren sie dann? Sie haben sich beim Armystand Hundemarken machen lassen. Ich fand das nicht so toll, aber eine Trinkflasche hab ich auch mitgenommen, war schließlich umsonst. Da muss wohl jemand sein Image aufpolieren. Oder haben sie gar Schwierigkeiten Rekruten aufzutreiben? Woran das wohl liegen mag Wink ? Das erinnert mich an den Werbespot der hier immer im Kino läuft. Die Zielgruppe ist ganz offensichtlich besorgte Eltern. „You made them strong. We make them Army strong.“ Toll, nicht?
Das Bluesfestival war wirklich toll, super Musik und super Stimmung, ich war aber total müde und somit war ich halb acht wieder daheim.
Heute durfte ich dann zum ersten Mal wieder Kinder in den Ferien bespielen. Da versteh ich warum meine Mama froh war, wenn die Ferien wieder rum waren. Nein, so schlimm war es nicht, da ich zwischendurch frei hatte. In der Zeit war ich im Y und es hat zum ersten Mal wer gemerkt, dass ich ein 58-Jähriger Mann bin. Sehr lustig, die haben da beim Drucken Mist gebaut und ich war bis jetzt immer zu faul das ändern zu lassen, jetzt habe ich auch keine Lust mehr. Nachmittags war ich dann draußen und habe die beiden Großen durch die Gegend gescheucht, damit die mal etwas Energie abbauen. Lief alles wunderbar, bis Missy A. sich entschieden hat ml auszuprobieren, was passiert wenn sie mir mit dem Dreirad voll in die Hacken brettert. Na, es blutet und die Mia schreit. Haha, lustig. So da gab es erstmal ein Timeout, während L. losgerannt ist und mir was zum Kühlen und ein Pflaster geholt hat. Meine unglaublich liebe Heldin. Bei der Gelegenheit hat sie dann der natürlich auch der Mama erzählt was passiert ist. So ganz selbstlos ist sie dann doch nicht.
Morgen geht es zum Cubsgame, da freu ich mich schon drauf

Nur noch 6 Wochen, aaaaahhhh

June 15th, 2009

Mi Jun 06, 2007 5:25 am

Da es schon beschwerden gab, hier also ein völlig lustloser aber notwendiger Eintrag.
Letzte Woche Montag habe ich nichts weltbewegendes mehr gemacht, mal abgesehen davon, dass ich mal wieder mit einer meiner liebsten Freundinnen, der Jessi, telefoniert habe. Die Woche ging dem Beginn entsprechend wenig aufregend weiter. Ich muss aber erwähnen, dass meine kleine Maus jetzt stehen kann und dementsprechend sich an allem möglichen hochzieht und auch des Öfteren hinplumpst. Eine richtige Chatterbox (ein Plappermaul) ist sie auch geworden.
Letztes Wochenende habe ich am Freitag gearbeitet, war aber im laufe des Tages noch auf dem Maifest im Lincoln Square. Wie, was Maifest? Tja es hat eben auch seine Vorteile in Laufnähe des ehemaligen deutschen Viertels zu wohnen. Dort hat mich die Originalität und die genaue Darstellung des Maibaumfestes doch umgehauen. Superknappe Dirndl, alles in blau-weiß, schöne Volksmusik und Oberbackenbärte. Da habe ich mich doch gleich zu Hause gefühlt. Ja, ich weiß da spricht nur der Neid auf den Verkaufsschlager Bayern aus meiner kleingeistigen, hessischen Seele aber das war doch zuviel des Guten.
Am Samstag habe ich dann mal wieder mit Zuhause telefoniert, in diesem Fall der lieben Steffi und dem Schatzi. Gegen 2 habe ich mich dann in Richtung Gospel Festival (Millennium Park) aufgemacht und mich dort mit Kathrin, Done (die definitiv ein Mädchen ist), Elli, Kerstin, Jana und Petra getroffen. Da die holden Klänge aber noch auf sich warte ließen, haben wir erstmal das aktuelle Couponbuch im Touristenzenter abgeholt und ich habe meinen Hunger bei DD gestillt. Denn da es Samstag war, besaßen wir übrigens keinerlei Gemüse oder Obst (obwohl doch, es gab Babymöhrchen und Limetten) mehr. Nicht das ich bei DD was Gesundes gegessen hätte. Beim eigentlichen Konzert bin ich dann fast eingeschlafen, wurde aber von einem pieksenden Grashalm geweckt. Keine Ahnung welche gemeinen Versuche die Elli sonst mit mir durchgeführt hätte. Danach bin ich mit zur Kathrin und wir haben dort auf Done gewartet, um wieder zum Maifest zu gehen. Diesmal sah das Maifest aber ganz anders aus, draußen stand eine lange Schlange und drinnen drängten sich Menschen dicht an dicht. Hat mich total an Kirmes erinnert, lauter besoffene, der Schweißgeruch und ein Haufen rauchender Leute (ich glaube ich habe in den Usa noch ni9e soviel rauchende Leute auf einem Platz gesehen). Im Gegensatz zu ihrer sonstigen sehr ökonomischen Denkweise, haben die lieben amerikanischen Veranstalter allerdings den Gewinn sausen lassen und um halb zehn die Ticketschalter geschlossen. (Daran sieht man mal wieder wie wenig umweltfreundlich die Amis sind hier gab es nämlich keine wieder verwertbaren Getränkechips, sondern Papiertickets). Nach einer weiteren Stunde habe ich mich dann vom Acker gemacht. Der Sonntag ging aus mysteriösen gründen sehr schnell rum, ich weiß aber nicht mehr genau, was ich so getan habe. Ach ja, ich habe den Artikel für die Reiseseite von aupairusa.de fertiggeschrieben.
Im Moment geht es in großen Schritten den Ferien zu morgen hat A. das allerletzte Mal in ihrem Leben Preschool und L. zelebriert ihr Abschlusspicknick. Soll heißen es wird ein total stressiger Tag.
Ansonsten werde ich diese Woche Überstunden feiern und mir am Wochenende mein Basement mit Freunden der Familie teilen. Das wird ein Spaß.

@ Mama
Demnächst sollte ein Umschlag von mir an die Uni Münster kommen, sag mir Bescheid. wenn der da ist!
Alkohol, pahh!

@ Schatzi, Schule ist unfair. Aber jetzt hast es wenigstens hinter dir, fühl dich gedrückt

Die Zeit rennt

June 15th, 2009

Di Mai 29, 2007 6:11 am

Guten Abend meine Damen und Herren hier ist der Diaryeintrag!

Weltbewegende Geschehnisse trugen sich an diesem Wochenende zu, Michaela war nämlich allein zu Hause und nutzte diese Zeit um auszuschlafen, schamlos darumzugammeln und krank zu werden.

Nein, ganz so langweilig war es nicht.
Am Freitag, war ich abends im Kino, denn natürlich konnte ich Johnny nicht länger widerstehen. Aber was soll ich sagen, den Film fand ich nicht so klasse, wie ich gerne würde… klar war actionreich, lustig und überraschend allerdings ließ er so manches zu wünschen übrig. Jeder kämpft gegen jeden, Geschichten werden angerissen und fallengelassen (Calypso and Davy Jones), Charaktere treffen nicht völlig nachvollziehbare Entscheidungen (Elizabeth und Will), Jack zeigt null Entwicklung und kleine Teenagergören kreischen jedes Mal wenn Orlando Bloom von der Leinwand grinst. Ich hätte mir ein richtiges Ende gewünscht, irgendwann sollte das Seemannsgarn auch mal zum Pulli stricken reichen. Aber nicht das ihr denkt ich mochte den Film nicht…
Lustig Anekdoten am Rande: Ich fuhr mit Caroline im Bus ohne es zu merken, ich traf jemanden dessen Name Done ist und mein Kinophänomen (das hat was mit gewissen Kapazitäten zu tun) traf mich wieder mit voller Wucht.
Am Samstag war ich dann mehr oder weniger alleine zu Hause, da meine Gastmutter eine Freundin über Nacht besucht hat und mein Gastvater mit den Mädels zu Oma und Opa gefahren ist. Also habe ich schön darum gegammelt und nichts Produktives angestellt, außer mit meiner Familie zu telefonieren. Abends habe ich dann Pizza erstanden und bin zu Kathrin, die hatte nämlich sturmfrei. War die erste und nach und nach trudelten dann die anderen ein und wir haben ersteinmal Salat, Pizza und Chips gegessen. Danach gab es dann Bowle (mein erster Alkohol seit Sylvester) und wir haben gequatscht. Irgendwann kamen wir dann auf die glorreiche Idee, Promiraten zu spielen, d.h. wir pappten uns gegenseitig Schildchen auf die Stirn und haben uns köstlich amüsiert. Da uns im Laufe des Abends der Alkohol ausging, sind Kathrin, ich und Petra (die ist nämlich schon alt) los um Nachschub zu besorgen. So gegen 1 Uhr gingen dann die meisten Leute und zurück blieben nur oben namentlich genannte Personen, denn wir wollten alle im selben Haus übernachten. Leider waren wir schon ziemlich betrunken und es zeigt sich mal wieder, dass alle Menschen Probleme haben.
Am Morgen habe ich dann tatsächlich mal bis um 10 Uhr geschlafen und nach einem ausgiebigen Cornfalkesfrühstück haben Kathrin und Ich uns mit Done getroffen, da der Rest zu einem Barbecue eingeladen waren, wir aber leider nicht. das zeugt mal wieder vom äußerst erwachsenen und gebildeten Charakter einiger Au Pairs.
Daher sind wir dann aus purer Langeweile und in der Annahme, dass das Wetter eh nicht so toll wird in die Stadt gegangen. Haben bei Old Navy geschlunzt, bei Nike Town für Kathrin nach Basketball Schuhen geschaut (gab es da allerdings nur für Jungs), mir bei Apple eine stylische Hülle für den Ipod gekauft und sind schließlich im Water Tower Place gelandet, wo ich Bao gegessen habe. Bao sind so was wie gedämpfte asiatische Klöße. Sehr lecker. Natürlich konnten wir auch der Schokolade im Lindt Store nicht wieder stehen und haben das sich im Geldbeutel langweilende Wechselgeld für was Süßes auf den Kopf gehauen.
Natürlich darf die Kultur auch nicht fehlen und somit haben wir dann Buckingham Fountain bewundern wollen. Auf dem Weg dorthin ist es uns dann wieder schmerzlich bewusst geworden, dass der Memorial Day nicht einfach nur bedeutet weniger zu arbeiten. Wir sind nämlich an einem Mahnmal für die Opfer des Irakkrieges vorbei gekommen. Die Stiefel der gefallenen Soldaten aufgereiht und in der Mitte ein Haufen von Schuhen, der die verstorbene irakischen Zivilisten symbolisierte.

Zum Abend wollten wir einem freien Konzert im Millennium Park lauschen, das war allerdings Perkussion und weniger fesselnd und so sind wir gegen Heimat gestartet, da wir alle müde und in meinem Fall leicht kränkelnd waren.
Morgen erzähl ich dann von heute.

In 2 Monaten bin ich zu Hause

June 15th, 2009

So Mai 20, 2007 5:18 pm

Lang, lang ist es her. Erstmal das Wichtigste: Die Kinder leben noch alle und erfreuen sich bester physischer Gesundheit, die mentalen Schäden waren ja vorher schon da. Nein, so schlimm war das Wochenende gar nicht, anstrengend und schlaflos allerdings schon.
Freitag bin ich mit der ganzen Rasselbande zu L.s Gymnastik gefahren. Das Baby war extrem guter Laune und ich habe es sogar mal auf dem Boden krabbeln lassen. Das Kind muss schließlich den Krankheitserregern ausgesetzt sein um Abwehrkräfte zu entwickeln und die anderen Leute lassen ihre Babys da immer auf dem Boden rumlungern. A. hat zwar mal am Fenster geleckt aber ansonsten war sie sehr angenehm. Nachdem dann alle Kinder im Bett waren, ist dann Diane eingetrudelt, meine (mehr oder weniger) willige Helferin. Um halb eins wurde ich allerdings aus meinem wohlverdienten Schlaf gerissen, denn Klein-A. hatte am Wecker im Zimmer des Babys rumgespielt (hierbei sei angemerkt, dass es hier keine normalen Uhren gibt, nur Weckeruhren) und so plärrte der um 0.25 Uhr. Erstaunlicherweise ist aber keiner davon wach geworden außer Diane und mir und ich auch nur weil Diane nicht wusste was da bimmelte.
Samstag war Soccer-Day und somit hat Diane die großen Mädels in der Gegend rumkutschiert, mit Stopp beim McDreck während ich mich mit G. vergnügt habe. Tja und natürlich hat A. den Tag genutzt um Diane wissen zu lassen, was sie von Fremdbetreuung hält, nämlich nichts. Arme Diane, aber manchmal tut es gut zu wissen, dass A. sehr, sehr lange braucht um mit jemandem warm zu werden. Diane ist am Abend ausgegangen und leider auch erst um viertel vor 12 wieder gekommen…
Sehr toll wenn man morgens um sieben wieder auf der Matte stehen muss.
Sonntag gegen Mittag traf die allseits beliebte Aunt Debbie ein, meine Güte wie bewundere ich deren Geduld und Spieltrieb, wobei wenn ich die lieben Kleinen nur alle paar Wochen sehen würde, wärs bei mir wahrscheinlich genauso. Abends war ich mit Caroline im Kino, in Spiderman 3, zum schießen der Film, total amerikanisch bigger, better, Klischee.
Montag bin ich mit Gin-Gin zum ersten Mal bei Wiggleworms gewesen, ihrer musischen Früherziehung. Irgendwie habe ich das Gefühl die Amis stehen nicht so auf superbunte Räume wenn es um Kinder geht, der war schneeweiß mit nem Krabbelteppich in der Mitte. Es war aber ganz süß, wir haben mit/für die Babys gesungen, getanzt und mit Seifenblasen gespielt. Dabei durfte ich mal wieder feststellen, dass G., ganz objektiv betrachtet, eines der hübschesten Babys ist.
Dienstag trafen dann die geliebten Gasteltern frisch und gut erholt aus dem sonnigen Texas ein. Der 2. Satz nach „I missed you“, war „Where are the presents?“ und somit durften wir erstmal alle Geschenke auspacken. Ich habe ein T-Shirt, eine Tasse und einen Topflappen (weil ich ja immer zu heiße Dinge anfasse) im „Don’t mess with Texas“-Stil bekommen. Die Mädels haben natürlich auch ein paar „Kleinigkeiten“ bekommen… klar jeder braucht für die laue Sommernacht 10 verschiedene Ensembles, schließlich müssen die ja jeden Tag gewaschen werden und da ist Abwechslung gefragt.
Geld gab es für mich auch, jetzt bin ich nicht mehr ganz so pleite, nachdem mein Trip schon 800 $ kostet, ohne Flug versteht sich. Meiner Meinung nach haben sie es mit dem Geld etwas übertrieben, deshalb habe ich einen Teil wieder zurückgegeben.
Freitag war schließlich der lang erwartete Tag, Teofltest. Hätte besser laufen können aber auch schlechter, habe am Anfang nicht richtig mitbekommen, dass die Zeit schon läuft… Ähem. Peinlich. Aber das Ambiente hat alles wettgemacht, 30 Leute in einem kleinen Raum zusammengepfercht, kein Platz zum Schreiben, der Duft des Nachbarn hing einem auch immer in der Nase, Ellbogenfreiheit war ein Fremdwort. Wundervolle Erfahrung. Wieder zu Hause durfte ich mich ein bisschen entspannen und dann in Richtung Suburbs fahren, um Klein-G. vom Zweitbabysitter abzuholen. Chicago zur Rush hour ist doch immer wieder ein Vergnügen.
Heute hat es mich nach einem netten Gespräch mit meiner Mama nach Downtown verschlagen. Quite an expensive adventure. Ein Buch im Sale (A long way down, Nick Hornby) ist mir in die Tasche gehüpft ein paar äußerst adorable Luxus Flip Flops und eine Wimperntusche durften dann auch noch mit. Und mein Konto nähert sich dem Nullstand an… denn jetzt schulde ich der lieben Caroline noch Geld, da wir mit dem Taxi zu ihr fahren mussten. Ach, wir Luxusweibsen. Nein, eher die pure Not hat uns getrieben, denn erst kam aus mysteriösen Gründen der Bus nicht auf den wir 25 Minuten warten, dann war die nächstgelegene L-Station geschlossen und dann war es uns zu doof. Nicht zu vergessen, das Caroline um 6 hätte anfangen müssen zu arbeiten. Der Depp von Taxifahrer hat sich zum krönenden Abschluss auch noch verfahren… mei war das toll.

Gleich werde ich mich dann zum Au pair Meeting nach Chinatown begeben.

Müüüddddeeee

June 15th, 2009

So Mai 13, 2007 5:44 am

Nun sitze ich hier und schreibe meine Worte aus der gastelternlosen Horrorwelt. Nee, ganz so schlimm ist es noch nicht, denn sonst würde ich wohl kaum Zeit finden zu schreiben und mich vorm für den Toefltest Lernen zu drücken.
Aber erst einmal noch ein paar kurze Worte zum Norah Jones Konzert, es war klasse. Sie ist live noch besser als auf Cd. Ich mochte die Einmann-Vorband, die Coversongs, die sie gebracht hat, die Songs die sie gespielt hat. Ach, das war schön und ich war nur 10 Reihen weg. Einziges Tief war das extrem besoffene Pärchen in ihrer 50er vor mir… bemitleidenswert peinlich.
Im Moment leide ich an leichtem Schlafmangel aber ich schaffe das schon, irgendwie. Das einzige Problem das da am Horizont lungert ist, dass meine geliebte Gastmutter mir nicht mal einen Tag extra frei gibt, nachdem ich hier mein Wochenende, sowie Montag und Dienstag, opfere. Dafür habe ich dann Freitagmorgen frei um meinen Toefltest zu machen, wie gnädig, das war aber auch schon seit Wochen abgesprochen.
Ansonsten hilft mir im Moment Diane, eine Freundin des Hauses, die liest zwar viele Zeitschriften und hört etwas schwer aber es ist schon hilfreich. A. zeigt sich natürlich von ihrer allerbesten Seite (Achtung Ironie) und hat sie nur so mit Zuneigung überschüttet. Morgen kommt die berühmte Aunt Debbie vorbei um mir mit den Bälgern zu helfen und Maria beglückt mich mit einem Besuch in meinem, ach so harschen, Exil.
Ansonsten habe ich diese Woche noch meinen Sommertrip gebucht, vom 4-9.07 geht es von Las Vegas durch den Yosemite Nationalpark nach San Francisco und dann nach LA.

Jetzt muss ich aber wirklich ins Bettchen, die Buchstaben fangen schon an zu tanzen.

P.S.: Bitte wundert euch nicht wenn ich erst nächstes Wochenende anrufe, ich habe einfach keine Zeit, okay

Das langweiligste aller Wochenenden

June 15th, 2009

Mo Mai 07, 2007 1:41 am

Ich habe dieses Wochenende keinerlei soziale Interaktion mit anderen Au Pairs vorgenommen. Ich bin so langweilig. Aber das war auch mal schön, so konnte ich mal sehr ausgiebig schmökern, die Bibliothek besuchen, bei Cvs einkaufen allerdings nicht ohne die Hälfte zu vergessen, für den Toefltest lernen und eine Hochzeitskarte für meine Cousine und ihren Zukünftigen kaufen (jetzt muss ich nur noch die Adresse finden). Ich bin sogar auf einen sehr interessanten Studiengang gestoßen, Public Administration (European Studies) in Münster, das Problem ist da nur leider, dass ich dafür teilweise in Enschede studieren muss und das ist teuerer als in Deutschland und auch noch weiter weg von Zuhause.
Heute wollte ich dann mal weg, zu meinem Unglück waren Kathrin, Petra, Janina und Elli an den Niagarafällen, Maria busy und Caroline nicht erreichbar.
Der Rest der Woche ging seinen normalen Gang, mal abgesehen von Donnerstag da war ich im Kino mit Petra und noch jemanden deren Namen ich vergessen habe… Wir haben Disturbia geschaut, es war ganz nett zum Gruseln aber naja der Killer war schon sehr eindimensional dargestellt. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei den romantischen Szenen doch voranschreitende Entzugserscheinungen an mir entdecken kann. Der Weg zurück hat sonderbarerweise ungefähr doppelt so lange gedauert wie die Hinfahrt.
Diese Woche dagegen verspricht sehr spannend zu werden, da ich am Dienstag zum Norah Jones Konzert gehe und meine Gasteltern am Freitag in den Urlaub nach San Antonio fliegen und das für 4 Tage… auf was habe ich mich da bloß eingelassen. Das wird Stress pur

Die Flut

June 15th, 2009

Di Mai 01, 2007 5:40 am

Ich glaube meine Gastmutter ist sauer auf mich und ich weiß gar nicht warum… ich habe so den Verdacht das könnte daran liegen, dass ich gestern nicht auf A.s Geburtstag/Osterfeier Teil 2 (mit dem anderen Teil der Familie) war. Aber das ist doch kindisch. Oder aber bei ihr ist im Moment die Luft raus, so nach dem Motto: Sind doch eh nur noch knapp 10 Wochen.
Bevor ihr in den Genuss meines unvermeidlichen Wochenendesberichtes komme, hier noch mein Highlight des Tages: A. bekommt seit letzter Woche andere Verdaungsmedezin und nun muss sie jeden (!) Tag ihren Darm entleeren, fast schon wie jeder andere Mensch auch. Trotzdem verstopft sie noch öfters mal die Toilette und selbiges geschah heute auch mit meinem stillen Örtchen. Nur natürlich sagt sie keinem was und das Wasser läuft und lauft und mein ganzes Bad überflutet. Ganz toll nachdem es jetzt einigermaßen trocken ist wird das morgen erstmal mit irgendetwas Atemschädigenden abgeschruppt.
Mein Wochenende war sehr schön und das verdanke ich mehren Faktoren, einem erneuten Sommereinbruch und meinem Mut mich einer schwierigen Fahraufgabe zu stellen. Samstag war also dann Au Pair Treffen und ich habe mich breit schlagen lassen zu fahren, was auch gar nicht so schlimm war da ich doch das Auto mit Navi hatte. Trotzdem lief das Ganze nicht ohne Komplikationen ab. Auf dem Weg zu Kathrin rief mich Maria an, da sie verloren gegangen ist, also haben wir bei Kathrin erst einmal den PC angeworfen und versucht sie zu mapquesten aber das hätten wir uns auch sparen können denn die Gute hatte eh schon ein Taxi genommen (wie sich später herausstellte allerdings zur falsche Adresse). Danach mussten wir dann sehr ausführlich das Konfirmationsdress von Kathrins Großer bewundern. Wenig verwunderlich waren wir dann zu spät. Überraschenderweise (in der Ecke gibt es selten frei Parkplätze) haben wir dann in der Nähe von Petra sogar einen Parkplatz gefunden und ich durfte einparken… das war echt sehr, sehr knapp. Na wenigstens haben wir die Passanten unterhalten und schließlich erfolgreich die anderen Autos eingeparkt. Maria und Caroline (Judiths Nachfolgerin) waren dann auch schon da und wir haben uns auf die Suche nach einem Restaurant zum Frühstücken begeben, das nicht Starbucks ist. Angekommen sind wir dann beim legendären Noogies, da isst A. Dienstags nach Fun Club immer mit der Mama, und ich durfte Kaffe und Ananas-Rum-Pfannkuchen genießen, irgendwo her muss ich ja auch meinen Alkohol beziehen. Danach ging es dann den Lakeshoredrive runter zum Museum of Industry and Science, das war doch ein ganz schöner Schleif. Trotzdem waren wir zu früh und haben im Laufe der Zeit so allerlei andere Au Pairs aufgegabelt, nur die Vicki nicht, die war weg. Also wurde bei Vicki angerufen und dann musste ich wieder eine von den Museumsangestellten fragen. Irgendwann haben wir es dann geschafft nur um festzustellen dass der Film erst um drei anfängt. Warum bitte treffen wir uns aber 2,5 Stunden vorher. Danach durften wir dann wieder über Collegekurse reden, wobei sich immer mehr zeigt, dass die gute Vicki einfach mal gar keinen Plan hat. Ach und Fotos haben wir gemacht. Danach durften wir ins Museum, dass ich immer noch nicht so ganz berauschend finde was aber auch daran liegen mag, dass wenn man in einer Gruppe ist sich keiner irgendetwas genauer anschaut, sondern alle reden wollen (und essen). Essen musste ich natürlich auch und nachdem ich festgestellt habe, dass die Sandwichs das doppelte Kosten wie die Pizza, gab es halt Pizza. Was zu trinken hatte ich mir schon vorher aus dem Automaten geholt, war zwar teurer aber dafür habe ich echte 1-Dollarmuenzen bekommen. Warum das aufregend ist? Die vergangenen Versuche der Regierung 1-Dollarstücke einzuführen sind nicht gerade erfolgreich verlaufen. Der Film selbst war sehr gut gemacht und die ökologischen Gründe warum Hurrikane Katrina mit solcher Wucht zuschlagen konnte und auch die Folgen sind klar geworden. Das Erlebnis eines Kuppeltheaterkinos war der Erfahrung natürlich auch nicht abträglich. Abends durfte ich dann erst einmal babysitten und natürlich bleiben sie dann auch gleich mal bis viertel vor eins aus, man muss den Geburtstagsgutschein schließlich auch ausnutzen.

Sonntag bekannt auch als gestern, war dann wieder Strandtag. Soll heißen wir haben dasselbe getan wie letzte Woche. Es gab allerdings kleine Unterschiede, wir waren mehr Leute, ich habe einen Sonnenbrand bekommen und sogar Maria ist mit ihrer neuen besten Freundin Conny aufgetaucht. Da kann ich ja auch mal erwähnen, dass ich über Memorial Day NICHT nach San Francisco fahre denn unsere Übernachtungsmöglichkeit, ein Verwandter der Gastfamilie Marias hat es sich ganz plötzlich anders überlegt…
Nachdem Strand haben wir bei einem Chinesen zu abend gegessen und Kathrin musste natürlich noch ein McFlurry haben also habe ich aus purem Gruppenzwang auch einen gegessen.
Vielleicht kann ich Petra aber überreden mit mir über Memorial Day dazu nach Boston zu fahren ansonsten such ich mir halt was anderes. Vielleicht kommt auch schon bald die Flugbestätigung von Euraupair dann buche ich vielleicht doch noch was mit Suntrek