Do I love New York City?

Posted: January 18th, 2010 by littlegirlgoestochicago

Am Donnerstag ging es dann wirklich nach New York City. Die Busfahrt dort hin habe ich mal wieder verschlafen, aber ich bin gerade noch rechtzeigtig kurz vor Queens aufgewacht und konnte so schon einmal einen Teil von der riesigen Stadt sehen. Wir hatten dann einen Tourguid der uns per Bus durch die ganze Stadt geführt hat, viel zu viel wenn man mich fragt, dauernd sagte er, hier ist das, hier das, 4 Stunden für so einen große Stadt ist einfach zu wenig Zeit:( Aber am Ground Zero zu stehen war trotzdem ein Gänseghautmoment, gerade wenn du dann noch ein Flugzeugt siehst oder eine Feuerwehrsirene hörst, ist das schon sehr sehr traurig. Trotzdem ging es dann weiter, wir fuhren mit der Fähre an der Freiheitsstatur vorbei, sahen die brooklyn bridge und die Skyline, die war aber leider überhaupt nicht so toll, wie man sich das vorstellt, aber naja:) Danach ging es dann zum Rockefellercenter, dort konnte wir in den 67 Stock fahren und hatten auf  mehren Aussichtsplatten einen traumhaften Blick auf NYC, das werde ich bestimmt nicht vergessen, echt ein Traum. Aber das Highlight kam dann erst noch, der Time Square das ist das schönste, was ich bis jetzt hier gesehen habe, unbeschreiblich, wir standen am Time Square aßen ein typisches Hotdog (echt lecker) und genossen das Treiben um uns herum. Schließlich gingen wir dann noch zum größten Kaufhaus der USA und dort gab es auf 8 Ebenen alles was man sich vorstellen kann, einen Calvin Klein Jeans kostet hier 25 Dollar (18 Euro), nicht zu glauben! Leider war danach der Tag auch vorbei und am Empire State Building ging es dann zurück via Bus zur Au pair schule. Den letzten Abend ging auch viel viel zu schnell vorbei und dann began der Tag der Reise zu den Gastfamilien, die für ein Jahr unser aller neues zu Hause sein würden.

P.S: Meine liebe Südafrikanerin mit der ich in einem Zimmer war, war der unhöflichste Mensch den ich eh kennengelernt habe, um halb 6 ist sie aufgestanden und hat sich dann um 6 die Haare geföhnt im Zimmer, so das du keiner andere Wahl hattest als wach zu werden. Um halb 7 dann kam sie an und sagt: Willst du nicht aufstehen, es ist halb 7, und ich nein, und sie wieder: Willst du nicht aufstehen?? Wer ist sie meine Mama oder Babsi?? Nein!!!! Sie meinte auch zu mir, du würdest nicht immer alles suchen, wenn du aufräumen würdest! Nett oder?? Naja…

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America-here I am

Posted: January 18th, 2010 by littlegirlgoestochicago

Nachdem der Bus uns zu Schule gebracht hatte, bekamen wir unsere Schlüssel. Laura und ich waren leider nicht in einem Zimmer, den Mädels aus dem gleichen Land kommen nie in ein Zimmer-da wir ja auf einem Kulturaustausch sind, müssen wir englisch sprechen und sollen andere Kulturen kennenlernen. Ich hatte dann das Vergnügen mein Zimmer mit einer Polin und einer Südafrikanerin zuverbringen, was am anfang echt nett war….Da komme ich später noch einmal drauf zurück. Als ich das Zimmer betrat, wäre ich am liebsten sofort wieder umgedreht und nach Hause geflogen. So viel dreck und eckel habe ich selten gesehen. Da ich in dem moment keine Möglichkeit gesehen habe meinen Wunsch in die Tat umzusetzen, fing ich an mein Bett zubeziehen, auf meinem Laken waren fremde Poppel, ziemlich ecklig. In dem Moment konnte ich nicht mehr, ich saß auf meinem eckel Bett und war nur am Weinen, ich wollte nach Hause und ich fragte mich, warum ich diesen Scheiß überhaupt mache, ich habe doch eigentlich alles zu hause..Aber es half alles nichts, ich war nun mal hier und musste versuchen, das beste draus zu machen. Nachdem ich kurz bei Nils angerufen hatte (mit dem Handy, jaja ich weiß, vieeeel zu teuer) aber ich musste einfach ein bisschen “zu hause” hören, ging ich auf die Toiletten und naja was soll ich sagen, sie übertrafen mein Zimmer um eigenes. 3 Toiletten ohne Brillen und überall schwamm Wasser, weil das Wasser plus Inhalt beim spühlen immer über den rand lief, schreckliche Waschbecken und “Gruppenduschen”. Nur gut das ich davor schon meine Tränenreserven aufgebracht hatte. Um 19.30 hatten wir dann noch unser “welcome meeting” wir saßen im “wunderschönen” Aufentaltsraum (der war fast so schlimm wie unsere Zimmer) wir bekamen ein paar Einweisungen und es gab real american pizza, die war ganz ok, aber von dem süßen süßen Saft dazu bekam ich bauchschmerzen. Danach ging nichts mehr, der lange Flug holte uns alle ein und es war Zeit zum schlafen (8 uhr?). Ich saß dann noch mit den tollen Erinnerungen an euch alle auf meinem Bett, weinte wie ein kleines Baby und wollte nur zurück in Mamas Arme. Aber zaubern kann ich ja leider nicht. Die Nacht schlief ich aber trotzdem echt gut, und war um 4 ziemlich wach, schließlich war es in Deutschlanf schon 10 uhr morgens. Nachdem aufstehen ging es dann zum Frühstück und das hässliche Haus, in dem wir wohnten, war zum Glück das einzige was nicht hübsch aussah von außen. Der Blick auf den Atlantik war echt schön, das Früchstück war naja ziemlich einfach, aber ganz ok. Es gab lecker Cornflakes (die bunten, die ich mit 4 schon in Frankreich voll lecker fand, wisst ihr noch? wahrscheinlich nicht), dazu gab es O-Saft aus kleinen bechern, wie Jogurtbecher zum aufmachen.  Der Unterricht, der gleich danach in 6 verschiedenen Klasse stattfand war ziemlich anstregend, zum Glück waren Laura und ich in der gleich Klasse, das hieß: der viel spaß und sehr viel lacherei:D. Wir saßen mit einem deutschen männliche au pair (alex, lebt 15 minuten von mir weg), einer Tschechin, super lieb, und einem kleinen Brazilianer (so klein wie Oma) an einem Tisch, wie sich schon am ersten Tag rausstellte, waren wir die lautesten und lachten die ganze Zeit. Den Unterricht verbrachten wir mit basteln, lernen wann man sich die Händewäscht (als ob wir sowas in unseren Ländern nicht machen) und mit viel viel unnützen Zeug. Ach wir guckten auchVideos like “never shake a baby”, wo man im Haushalt Gift findet und so weiter. Das Highlight war dann doch das Basteln. Wir mussten Kinderkrankheiten kreativ darstellen (ich hatte Athma), unser Land (ich habe die Tschechin gefragt was typisch deutsch sei und sie sagte nur: Ugly Boys:D das sagt schon alles oder?) und noch einiges. Die kreativen Abschnitte waren immer damit verbunden, es dem Rest der Klasse zu präsentieren. Zwischen den Einheiten gab es dann den “super leckeren” Lunch, ganz ehrlich das war nicht lecker, kein bisschen. Ich bin sehr froh, dass das hier in Chicago nicht im Ansatz so ist. Am ersten Abend sind wir dann noch in einen typischen americanischn Supermarkt gegangen, ich konnte nicht fassen was es da alles gab, leben Hummer, tausend Sorten von Popcorn und allem anderen und und und..Achja und es ist alles so so günstig, außer den Zigaretten, die Kosten hier um die 7 Euro. Auch der 2 Tag verlief echt ähnlich…Das Abendbrot war leider auch nicht mal im Ansatz lecker, aber es war nicht so schlimm, so habe ich vor dem richtigen Essen hier noch mal ein bisschen abgenommen:) Wir hatten auch ein “international sing along” jede Nation musste den anderen ein Kinderlied vorsingen, wir Deutschen (die 2. größte Gruppe mit 16 Leuten) entschieden uns dafür ein deutsches Partylied zu singen, ich meine die verstehen uns doch eh alle nicht oder? Wir haben dann “das rote Pferd” gesungen und dazu getanzt, ich glaube wir waren das Highlight an dem Abend. Am Donnerstag ging es dann, nach einer Hauptpräsentation in den Klassen nach NEW YORK CITY….

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Time to say goodbye

Posted: January 17th, 2010 by littlegirlgoestochicago

Auch die letzte Woche geht irgendwann einmal vorbei uns so hieß es für mich das letzte mal Abschiednehmen für ein Jahr. Die letzten Tage waren echt hart und ich war so sehr nervös-ich hätte mich so gerne irgendwo versteckt, aber leider habe ich kein versteck gefunden, also ging es für uns nach einer kurzen Nacht (ich habe vielleicht eine Stunde geschlafen) ab zum Flughafen. Da Nils und Babs bei mir geschlafen hatten, trafen wir nur Tobi, Tat, Marlon, Freddy und Nora am Flughafen. Ich war echt überrascht überhaupt irgendwen zu sehen, schließlich war es um 6 uhr morgens. Zum Glück hatten Nils und ich meine 2 koffer (ja ich weiß, einer hat leider nicht gereicht) schon am abend eingecheckt, somit hatten mir noch ein bisschen time.

Aber leider vergeht die Zeit sooo schnell, nachdem ich von allen noch wunderschöne Erinnerungen (vielen Dank dafür nochmal) bekommen hatte und ich schon total am weinen war, musste ich mich entgültig verabschieden. Das war so schwer, die ganzen Menschen, die mir so viel bedeuten hinter mir zulassen. Das Mädchen, das ich einen Tag vorher bei Facebook kennengelernt habe, musste sogar wegen mir weinen. Schrecklich oder?

Nachdem auch dieser schwere Teil erledigt war, saßen Laura (das Mädchen von Facebook, wird Au pair in Houston Texas) in der Wartehalle und fragten uns, warum wir das eigentlich machten?! Wir kamen leider zu keiner Lösung. Endlich ging es dann in den ersten Flieger. Wir flogen mit einer Stunde Verspätung nach München los. Ich bin sofort eingeschlafen, das war einfach alles zu viel.

In München angekommen machten wir uns ersteinmal auf die Suche nach etwas zu essen, wir hatten nämlich beide nichts gefrühstückt, kein Wunder bei der Aufregung. Und was habe ich gegessen?? Noch mal etwas schön deutsches Germknödel, waren echt gut aber schweineteuer, aber man gönnt sich ja sonst nichts:D Um 11.40 ging dann unser Fluf nach NYC, gerade vor den Kontrollen hatte ich tierische Angst, aber nach 20 Minuten warten, ging das auch sehr schnell, das peinliche war nur, das ich meinen Camcorder anmachen sollte, ich aber nicht mehr wusste wie man von videos angucken zum filmen kommt. Als mein Kopf schon nicht mehr roter werden konnte, meine die “nette” Dame, geben Sie mal her, ich mach das. Ach was solls, so ist das halt. Pünktlich wurde dann eingecheckt und klein Katha betrat das erste mal ein riesiges Flufzeug, Laura und ich schafften es dann auch noch 2 Plätze nebeneinander zuergattern und so konnte die Reise beginnen. Der Flug im allgemeinen war richtig gut, ich hätte auch locker noch 10 Stunden mehr fliegen können. Es gab ganz leckeres Essen, ganz oft Getränke (auch alkoholisches, aber ich habe mich nicht getraut) und gaaaanz viele Filme zum gucken, ich habe “Maria ihm schmeckt´s nicht”, Michael Jacksons Film und noch einen, der gerade bei uns im Kino läuft, geschaut. Sogar geschlafen habe ich:). Erst beim ausfüllen der Visumsunterlagen hatten wir dann unsere Schwierigkeiten, wir musste das alles jeder 3 mal neu schreiben, weil wir immer fehler gemacht hatten, aber naja so hatten wir Spaß und die anderen wohl auch;)

Nach insgesamt 8 Stunden kamen wir auf dem JFK an und mussten erstmal 1 studen anstehen um einreisen zu drüfen, bei mir gab es zum Glück keine Problem und der doofe Beamte gab mir den Stempel und ich durfte die Koffer holen, yipppiiiie. Wie wir auf die Idee gekommen sind, dass ich mit drei Koffern klar komme, ist mir immer noch schleierhaft (vielleicht können mir das ja mama und papa beantworten??) aufjedenfall, habe ich mich dann mit den dreien total abgequält, aber Laura zum Glück auch:D Ich glaube die ganzen Leute dachte, dass wir 2 dumme Blondinen sind, die nicht hinbekommen. War aber echt witzig, aber stellt euch das mal vor, 2 Blondinen, mit viel zu vielen Gepäckteilen, die dauert runterfallen oder irgendwo gegenkommen. Die Beamten dort haben aufjedenfall alle gelacht.

Die Busfahr vom Flughafen zur Trainingschool auf Long Island war der Horror, ich hatte noch nie so Angst, nicht mal in Griechenland, wo die ja wirklich fahren wir säue, aber dagegen sind die Amis noch garnichts. Aufjedenfall die New Yorker, schrecklich! Jeder fährt da wie er will. Laura und ich dachten schon unsere letzte Stunde hat geschlagen, aber nein, das haben wir dann nach 2 stunden auch geschafft. Great, nun waren wir in der Trainingschool angekommen, und was für eine Überraschung, es war der Horror…..

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Say goodbye

Posted: January 17th, 2010 by littlegirlgoestochicago

So ich weiß, das das datum nicht übereinstimmt, aber diese nachricht beschreibt meine Abschiedsparty. Die party fand am 2.01 statt, also ein bisschen länger als eine woche vor meinem flug in die USA. Bev und ich hatten nun doch entschieden, zusammen zu feiern, den großen einkauf erledigten wir ein paar stunden, bevor es losging, für mich war das nicht so stressig für bev dafür umso mehr, den schließlich ging ihr Flug in die USA schon 2 tage später und sie musste am 3.01 abends noch nach Berlin, weil ihr flug von ging.
Wie auch immer, die party war ganz im thema USA, lauter dekozeug in den Farben der USA, es gab lecker Pizza und wir tranken aus großen Plastikbechern, sehr witzig. Ich muss echt sagen es war einen schöne Party, wir konnte so alle noch mal ein bisschen feiern und die letzten zeit zusammen genießen. Ich glaube um 4 oder so lagen wir alle im bett und ich war echt glücklich, war eine schöne Feier! Am nächsten Tag trafen wir uns alle wieder beim Bahnhof, denn es war wieder zeit zum abschiednehemen, bevs große reise ging los. Bevs Abschied war echt hart, ich hoffete, dass meine nicht so schlimm wird, aber leider wurde ich eines bessers belehrt.  Nachdem der ICE weggefahren war, wurde mir langsam bewusst, dass ich nur noch eine Woche mit meinen Lieben hatte, langsam wurde ich echt nervös, gerade auch, weil ich noch soo viel zuerledigen hatte, noch die Gastgeschenke besorgen, die letzten Sachen kaufen und natürlich zu packen.

Die letzte Woche verlief so schnell, ich habe echt versucht, noch alle zusehen, aber leider habe ich das nicht geschafft, es war einfach zu wenig schlaf. Ich hoffe mir ist da keiner böse, allein das Koffer packen hat drei tage gedauert:D ich bin einfach nicht schnell genug.

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