Feb
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Posted on 06-02-2010
Filed Under (Uncategorized) by lea89 on 06-02-2010

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Feb
02
Posted on 02-02-2010
Filed Under (Uncategorized) by lea89 on 02-02-2010

Als ich Tagebücher gelesen hab, bevor ich in die USA bin, fand ich das alles sehr spannend. Die ersten Tage, was man in der Freizeit so macht und natürlich die Reisen. Am meisten hat mich aber interessiert, wies denn im Alltag so abläuft. Und mich dann gewundert, warum viele irgendwann damit aufhören. Jetzt weiß ich es. Mag es für jemanden, der noch nicht hier ist, was ganz besonderes sein, ist es für mich inzwischen immer nur das gleiche. Das heißt nicht, dass es unbedingt langweilig ist (naja…manchmal geht die Zeit einfach nicht rum), aber es ist eben eine Routine eingekehrt. Was wirklich neues passiert da dann nicht mehr. Aber so eine Routine ist doch auch interessant, oder? Deswegen hier mal mein typischer Tagesablauf:

7:00 Aufstehen

7:10 in die Küche um Frühstück zu holen…dabei evt. mit den Gasteltern verquatschen über die Kinder, das Tagesvorhaben, das Wetter, Politik………

7:15 vorm Computer frühstücken: möglicherweise einziger Zeitpunkt um jemanden in Deutschland zu erreichen, wenn man wie ich oft bis 6 Uhr arbeitet und dann die meisten Freunde schon im Bett liegen.

8:00 anfangen mit arbeiten, Frühstückstisch abräumen, Spülmaschine ausräumen, herumliegende Wäsche und Kuscheltiere einsammeln, den Kleinen trösten, weil Mama und Papa zur Arbeit müssen und der große Bruder zur Schule

8:10 Autos, Playmobile, Verkleiden…spielen (und tausend andere Sachen)

9:00 fertig machen für Music- oder Danceschool, library oder Spielplatz, childrens museum oder Aquarium

9:10 Snacks einpacken und dem Kind nochmal was zu essen geben vor Aufbruch (ja…das sollte eigentlich zu fertig machen gehören. dauert aber meist doch länger als geplant und verzögert generell alles)

13:00 mit schlafendem Kind zurück kommen, kurz Sachen auspacken und dann schonmal die Wäsche anschmeißen

14:30 Mittagessen gabs entweder schon unterwegs, oder aber spätestens jetzt, wenn der Kleine aufwacht

15:00 den Großen vom Bus abholen

15:05 Wäsche in den Trockner, nächste Ladung rein

15:15 Snacktime

15:30 Playdate, Lesen üben, Vorlesen, so Spielen, in den Garten gehen, auf den Spielplatz gehen, zu Starbucks gehen

16:00 Wäsche falten und weg legen

17:00 Lunch für den Großen für die Schule machen, anfangen Abendessen zu kochen

17:30 die Kinder dazu bekommen, gemeinsam den Tisch zu decken

18:00 Abendessen und Arbeitsende, mit den Gasteltern erzählen, was den ganzen Tag so passiert ist, vielleicht noch die Küche aufräumen

Natürlich ist es nicht immer das gleiche. Es gibt schon Unterschiede im Putzplan ;) Nein ganz ehrlich, ich versuche unser Tagesprogramm abwechslungsreich zu gestalten, dass macht dann den Kindern und auch mir Spaß. Aber im Großen und Ganzen sieht das so aus. (Aber nein, ich wasche nicht jeden Tag Wäsche :) )

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Feb
02
Posted on 02-02-2010
Filed Under (Uncategorized) by lea89 on 02-02-2010

auch mal wieder was von mir!

Silvester haben wir also in Chicago verbracht…und was soll ich sagen, es war echt toll. Am 31. Dezember sind Daniela und ich Morgens in Flugzeug gestiegen, um uns gegen Mittag mit Annabelle am Chicagoer Flughafen zu treffen. Zuerst dachten wir, dass wir ja ganz schön Verspätung hatten, bis uns Annabelle mitteilte, dass es ja eine Stunde Zeitverschiebung gibt…auch gut. Wir sind dann ins Hostel, haben unseren Zimmerschlüssel bekommen und sind mit unseren Koffern drei Stockwerke nach oben gestapft. Das Zimmer war soweit gut, sehr funktional, aber sauber, mehr kann man von einem billigen Hostel nicht erwarten. Genauso sahs in den Bädern aus, die auf dem Flur waren und die man sich mit den anderen Gästen teilen musste.

Wir sind dann los in die Stadt…planlos, aber es war ja Silvester. Annabelle war total begeistert von ein bisschen Schnee am Straßenrand, Daniela und ich eher nicht so. Dafür haben wir kräftigt gefroren…the windy city halt. Wir wollten uns zuerstmal einen Überblick verschaffen und sind so zu einem großen Bahnhof. Dort durften wir zum ersten Mal die Freundlichkeit der Chicagoer erfahren. Wir hatten einen Mitarbeiter nur nach Wochenkarten und Fahrplänen gefragt, standen am Ende mit zwei freundlichen Polizistinnen und dem Bahnhof Mitarbeiter da und bekamen Tipps für den Silvester Abend. Toll :) Also hieß es: Auf zum Navy Pier. Viel konnte ich mir nicht drunter vorstellen, aber es war uns nunmal empfohlen worden. Hingekommen sind wir allerdings nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern mit dem Taxi. Weil es einfach so furchtbar kalt war…das ging uns in den nächsten Tagen noch öfter so. Das Navy Pier war also ein Pier mit vielen Geschäften und Restaurants, an dem man einen tollen Blick aufs Wasser und auf die Skyline von Chicago hat. Leider war es extrem voll, aber um 12 hat sich das Warten doch echt gelohnt. Das Feuerwerk war der Hammer. (Auch wenn es ganz ganz schlimm kalt war…hab ich so noch nie erlebt)

Die nächsten Tage haben wir dann echt viel unternommen und ich kann gar nicht mehr so genau sagen, was wann passiert ist. Wir waren auf dem Sears Tower und haben über Boston geguckt, wir sind die Michigan Avenue lang gelaufen und lang gefahren. Wir waren nochmal am Navy Pier, im Hellen. Wir waren am Water Tower und dessen Einkaufszentrum. Wir waren viel Pizza essen und aber auch zweimal im Kino, wir wollten bei Starbucks nur schnell frühstücken und haben dann zwei Stunden da verbracht und uns über die Welt unterhalten.

Man kann wohl sagen, dass man in 4 Tagen noch viel viel mehr machen kann…aber ich hatte einfach eine echt gute Zeit. Ich war richtig traurig, als wir wieder zum Flughafen mussten.

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