02.03.10
Ihr lest richtig: Ich habe gemacht! Mit der tollen Familie aus Long Island.

Wie bereits erwähnt hat mich ihr derzeitiges Au pair in ICQ geaddet um noch einen besseren Eindruck von mir zu bekommen, meine Fragen zu beantworten, etc. Wir haben uns wirklich gut unterhalten und sie hat alle meine letzten Zweifel beseitigt. Die zwei Wochen, in denen wir im Juli noch zusammen arbeiten werden, werden lustig. Die zwei Jungs seien zwar manchmal anstrengend, und auch die host mon hat sie als “very energetic” beschrieben, aber sie meinte mit Durchsetzungsvermögen klappt das. Und schließlich wären kreuzbrave Kinder auf Dauer auch langweilig, meiner Meinung nach.
Am Schluss meinte sie, die host family würde mich schon eigentlich gerne haben, aber es sei noch nichts offiziell und sie dürfte mir das eigentlich noch gar nicht verraten. Als ich das gelesen hab, war ich natürlich total happy! Am nächsten Tag hatte ich dann eine Mail im Postfach, ob ich denn nun mein Au pair Jahr bei ihnen verbringen möchte. Hab sofort ja gesagt!
Das ist die dritte Familie in meinem Account und die erste, mit der ich in Kontakt stand, aber ich hatte einfach so ein unglaublich gutes Bauchgefühl. Ich konnte nicht anders als Ja sagen, schließlich ist das Bauchgefühl bei so einer Entscheidung das Wichtigste.
Am 19. Juli sitze ich also von FFM aus im Flieger nach New York City und nach der Orientierung geht’s nach Patchogue, NY. Fliegt da noch jemand von euch?
01.27.10
Vorne weg: Ist das normal, dass man vor dem ersten Telefon so nervös ist, dass man sich übergeben könnte?
Heute morgen in der Schule musste ich schon ab und zu ans das geplante Telefonat um 7:15pm denken, aber wirklich nervös war ich noch nicht. Als ich um 5pm nach Hause kam und es nur noch zwei Stunden waren, lies sich dann aber auch die Nervosität blicken, und zwar heftigst. Um sieben saß ich dann vor dem Telefon; mein Magen hat sich umgedreht während ich auf den Anruf gewartet habe. Ist sie nett? Werde ich halbwegs anständige englische Sätze zusammenkriegen? Findet sie mich sympathisch? Mir sind vorher Millionen Dinge durch den Kopf gegangen und als es dann endlich geklingelt hat, bin ich erstmal zusammen gezuckt.
Sie hat sich dann ganz freundlich gemeldet, gefragt wie es mit geht und ich hab gleich gesagt, wie nervös ich bin. Nicht der beste Start, aber wir haben dann doch ihre 1,5h-Mittagspause durchtelefoniert und sie klang einfach nur total toll. Ich hab einen 9h Tag von 8am bis 5pm, ein eigenes Auto, Handy und Internetverbindung, eine Zeit zu der ich abends zuhause sein muss, die Wochenenden frei, darf Leute nach Hause bringen etc. Über ihren Mann hat sie mir nichts erzählt, über ihn wollte ich beim ersten Gespräch jetzt nicht so explizit nachfragen, deswegen hab ich viel über die Kinder gefragt.
Die host mom verlässt um 8am das Haus um ins Geschäft zu gehen. Ich frühstücke dann mit den Kindern, bringe den großen um 9am zur Bushaltestelle, spiel mit dem Kleinen und esse mit ihm Mittag. Um 3.45pm hol ich den Großen dann wieder ab und wir verbringen zusammen die Zeit bis die Eltern wieder nach Hause kommen mit playdates, playground, library, pool, beach etc. Drei Tage die Woche ist der Kleine von 12.15 – 15.15pm in der Vorschule. Die drei Stunden hab ich dann Zeit, um Wäsche zu machen, shoppen zu gehen oder im Gym zu trainieren, meinte sie.
Sie war sehr locker am Telefon, hat viel gelacht und war verständnisvoll, wenn ich einige Dinge nicht gleich auf anhieb verstanden habe. Ihr Wohnort war bis jetzt ja ein Minuspunkt, aber sie sagte, dass es in der näheren Umgebung 12 andereAu pairs gebe mit denen ich mich treffen könnte und überhaupt hat ihre tolle Art das um Längen aufgeholt.
Das derzeitige Au pair der Familie – ebenfalls aus Deutschland – hat mich auf Facebook und in ICQ geaddet und ich denke, ich werde sie in nächster Zeit mit einigen weiteren Fragen “bombardieren” und auch nochmal mit der host mom telefonieren. Mein erstes Telefonat und dann gleich so super gelaufen; ich hab jetzt noch ein riesen Grinsen im Gesicht.
01.27.10
Vorne weg: Ist das nervös, dass man vor dem ersten Telefon so nervös ist, dass man sich übergeben könnte?
Heute morgen in der Schule musste ich schon ab und zu ans das geplante Telefonat um 7:15pm denken, aber wirklich nervös war ich noch nicht. Als ich um 5pm nach Hause kam und es nur noch zwei Stunden waren, lies sich dann aber auch die Nervosität blicken, und zwar heftigst. Um sieben saß ich dann vor dem Telefon; mein Magen hat sich umgedreht während ich auf den Anruf gewartet habe. Ist sie nett? Werde ich halbwegs anständige englische Sätze zusammenkriegen? Findet sie mich sympathisch? Mir sind vorher Millionen Dinge durch den Kopf gegangen und als es dann endlich geklingelt hat, bin ich erstmal zusammen gezuckt.
Sie hat sich dann ganz freundlich gemeldet, gefragt wie es mit geht und ich hab gleich gesagt, wie nervös ich bin. Nicht der beste Start, aber wir haben dann doch ihre 1,5h-Mittagspause durchtelefoniert und sie klang einfach nur total toll. Ich hab einen 9h Tag von 8am bis 5pm, ein eigenes Auto, Handy und Internetverbindung, eine Zeit zu der ich abends zuhause sein muss, die Wochenenden frei, darf Leute nach Hause bringen etc. Über ihren Mann hat sie mir nichts erzählt, über ihn wollte ich beim ersten Gespräch jetzt nicht so explizit nachfragen, deswegen hab ich viel über die Kinder gefragt.
Die host mom verlässt um 8am das Haus um ins Geschäft zu gehen. Ich frühstücke dann mit den Kindern, bringe den großen um 9am zur Bushaltestelle, spiel mit dem Kleinen und esse mit ihm Mittag. Um 3.45pm hol ich den Großen dann wieder ab und wir verbringen zusammen die Zeit bis die Eltern wieder nach Hause kommen mit playdates, playground, library, pool, beach etc. Drei Tage die Woche ist der Kleine von 12.15 – 15.15pm in der Vorschule. Die drei Stunden hab ich dann Zeit, um Wäsche zu machen, shoppen zu gehen oder im Gym zu trainieren, meinte sie.
Sie war sehr locker am Telefon, hat viel gelacht und war verständnisvoll, wenn ich einige Dinge nicht gleich auf anhieb verstanden habe. Ihr Wohnort war bis jetzt ja ein Minuspunkt, aber sie sagte, dass es in der näheren Umgebung 12 andereAu pairs gebe mit denen ich mich treffen könnte und überhaupt hat ihre tolle Art das um Längen aufgeholt.
Das derzeitige Au pair der Familie – ebenfalls aus Deutschland – hat mich auf Facebook und in ICQ geaddet und ich denke, ich werde sie in nächster Zeit mit einigen weiteren Fragen “bombardieren” und auch nochmal mit der host mom telefonieren. Mein erstes Telefonat und dann gleich so super gelaufen; ich hab jetzt noch ein riesen Grinsen im Gesicht.
01.26.10
AAAAH! Wir – die Familie aus NY und ich – haben einige kürzere Emails geschrieben und auch schon Bilder getauscht. Die Bilder sahen ganz nett aus, allerdings wurden die Emails der host mom immer kürzer und fast schon unpersönlicher. Kann aber auch daran liegen, dass sie mir diese von der Arbeit schreibt und etwas under Zeitdruck steht.
Zum eigentlichen Grund des Postings, auf den sich auch das “AAAAH!” am Anfang bezieht: Sie möchte mit mir telefonieren. Morgen um 7:15pm will sie mich anrufen, da sie da gerade Mittagspause hat. Einerseits freu ich mich darauf, endlich mit einer family zu telefonieren, andererseits bin ich auch nervös. Bestimmt werde ich total kurz angebunden rumstammern. Ich hoffe bloss, dass ich mich nicht total blamiere. Bin natürlich auch gespannt, wie die host mum so ist, was meine Aufgaben wären, wie die Kinder sind; alles eben.
Bis jetzt war ihr Wohnort ein Manko, da sie nun wirklich am östlichsten Zipfel der USA wohnen und ich mehr ins Land hinein wollte, aber ich geh mal ganz offen an das Telefonat heran. Wenn ich bei der Familie ein gutes Bauchgefühl hab, dann ist sie’s, wenn nicht ist’s auch nicht tragisch. Mich dazu zu zwingen Ja zu sagen, wär der falsche Weg, falls sie mich wollen. Schließlich hab ich noch viel Zeit ein Match zu finden.
Ein Update gibt’s nach dem Telefongespräch.
01.22.10
Es ist der dritte, auch wenn ihr jetzt wahrscheinlich nach dem zweiten sucht. Als ich die Email mit dem zweiten Familienvorschlag las, hab ich im Account nachgesehen, aber bis dahin waren sie schon wieder draußen. Schnelle Entscheidung. Find’ ich aber besser als sie ewig im Account zu haben und dann doch ‘ne Absage zu kassieren.
Nun zu der anderen Familie. Vater ist Schweißer, Mutter im Kundenservice tätig und haben zwei Jungs im Alter von drei und sechs Jahren. Sie wohnen in Patchogue, NY (mit dem Zug eine Stunde von NYC entfernt) und ihr Profil bei CC liest sich bis jetzt toll. Etwas kurz und auf das nötigste beschränkt, aber es ließt sich toll. Mehr kann ich bis jetzt auch noch nicht sagen. Vielleicht, oder wohl eher hoffentlich rufen sie mich die Tage mal an. Selbst wenn’s dann nichts wird, ich würde nur gerne endlich mal mein erstes Telefonat hinter mich bringen.
Ansonsten gibt’s nicht viel neues. Babysitten ist wunderbar; Schule, Abiturvorbereitung und Abizeitungskomitee dafür umso anstrengender. Nach dreizehn Jahren reicht’s dann auch irgendwann mal mit der Schule, meiner Meinung nach. Ja, das sagt die Frau, die ein Lehramtsstudium anstrebt. Ich brauch einfach mal eine Auszeit von dem ganzen Trott und diese Auszeit heißt Au pair. Danach kann’s wieder losgehen.
01.11.10
Das neue Jahr ist jetzt auch schon elf Tage alt und bei mir gibt es nichts neues was Gastfamilien betrifft.
Hatte über die Ferien mehr oder weniger vom Babysitten und letzten Freitag ging’s wieder los. Ist schon etwas doof, wenn man mit den Mädels nicht raus kann, damit sie sich an der frischen Luft “abreagieren” können. So ist man im stickigen Zimmer eingeschlossen und muss sie mit Spielen bei Laune halten. Läuft eigentlich auch ganz gut, solange sie nicht alle drei gleichzeitig am Rad drehen, wie am Freitag. Hat sie ‘ne Auszeit gekostet, aber was will man machen.
Was mich zur Zeit beschäftigt ist das Thema Laptop in den USA. Entweder ich nehme meinen Laptop mit, oder ich kauf mir hier nur eine kleine externe Festplatte und in den USA einen Laptop. Damit ich den auf der Heimreise nicht verzollen muss, würde ich ihn kurz vor der Abreise wieder verkaufen und die ganzen Bilder auf die Festplatte packen. Im Moment tendiere ich eher zu Version zwei, weil mir das schon wieder ein Stück Handgepäck und Umstände ersparen würde. Was meint ihr? Tipps are very welcome.
01.02.10
Jap, wie erwartet ist die Familie ohne Telefonat wieder aus meinem Account verschwunden. Ich muss sagen, sonderlich enttäuscht bin ich nicht. Natürlich wäre es toll gewesen, bei einem Telefonat schon mal erste Erfahrungen zu sammeln und etwas Englisch zu reden, aber nun gut.
Vier Kinder wären sowieso zu viel für mich gewesen.
Interessant war’s allerdings mit anzusehen, wie Mama auf diesen Familienvorschlag reagierte. Erst war sie überrascht und fragte mich ständig, ob ich dieses Jahr nun wirklich machen wollte etc. Sie realisiert wohl langsam, dass es mir ernst ist und dass sie sich lösen muss. Ein bisschen später fragte sie dann, ob ich nicht schon neue Familienvorschläge hätte, sie fände es so interessant.
Jetzt warten wir beide auf neue Vorschläge und in der Zwischenzeit mach ich mich mal an mein Au pair Video.
12.31.09
Kaum bin ich aus FFM zurück und schau in mein Emailpostfach, hab ich den ersten Familienvorschlag von CC – eine Familie aus Plymouth, MN. Vier Kinder (9,8,6,2), Hunde, zuhause als Managerin arbeitende Mom, der Dad ist Professor. Hätte wirklich nicht gedacht, dass ich jetzt schon Familienvorschläge erhalte und bin dementsprechend gerade noch etwas perplex.
Ihr Profil liest sich nicht schlecht, da sie eine eher ruhigere Familie sind, von ihren bisherigen Au pairs nur gutes gehört haben und sehr nett klingen. Allerdings muss ich sagen, dass vier Kinder für mich schon viel sind. Perfekt wären zwei, maximal drei Kinder, mehr wollte ich mir eigentlich nicht zumuten. Außerdem haben sie einen sehr strikten Tagesablauf; da wird beispielsweise unter der Woche wie auch an Wochenenden immer um sechs Uhr morgens aufgestanden. Inwiefern das mich an meinen freien Wochenenden beträfe weiß ich (noch) nicht. Nun ja, ich werde jetzt mal abwarten, ob sie mich anrufen oder wieder aus meinem Account verschwinden. Jetzt muss ich erstmal wieder runterkommen, das war wirklich ein positiver Schock gerade. Wie gesagt, vor März hätte ich nicht wirklich mit Vorschlägen gerechnet.
12.24.09
Ich wollte euch nur kurz frohe Feiertage und einen guten Rutsch wünschen. Feiert schön mit euren Lieben. (:
12.09.09
Die ganze Zeit warte ich auf einen Brief von Cultural Care und nie liegt was im Briefkasten. Wenn ich dann mal überhaupt nicht daran denke, hält mir Mama einen rosa Umschlag vor die Nase. Konnte schon durch das Adressfenster lesen, dass ich ins Programm aufgenommen bin! Yay! Meine Bewerbung befindet sich mittlerweile auf dem Weg nach Boston, wo das Suchen nach einer HF losgeht. Natürlich wird sich da erstmal nicht viel tun, aber ich bin so aufgeregt. Hab meine Logindaten, ein Handbuch und eine erste Rechnung erhalten. Zwar muss man die Rechnung erst nach Vermittlung zahlen, aber dann wird wohl Weihnachten etwas kleiner ausfallen dieses Jahr.
Irgendwie bin ich aber auch total unsicher wegen allem. Ich kann mich mit keinem austauschen, der die Erfahrung schon gemacht hat, und weiß nicht so recht, was wie ablaufen muss etc.
In meinem Onlineprofil steht mein Nachname beispielsweise mit einem Sonderzeichen (ö). Hab die Bewerbung aber mit “oe” ausgefüllt. Wenn ich dann auf “Flights” klicke steht da, dass ich sicher gehen soll, dass in meinem Namen keine Sonderzeichen stehen, sonst kann es Komplikationen bei der Ticketbuchung geben. Ist das jetzt ein Grund im Berliner Büro anzurufen oder werden die das von selbst regeln, wenn sie die Flüge buchen?
Nun ja, ich geh jetzt erstmal mein Handbook lesen. (: