Archive for January, 2010

Telefonat vorbei – ich lebe noch

01.27.10

Vorne weg: Ist das normal, dass man vor dem ersten Telefon so nervös ist, dass man sich übergeben könnte?
Heute morgen in der Schule musste ich schon ab und zu ans das geplante Telefonat um 7:15pm denken, aber wirklich nervös war ich noch nicht. Als ich um 5pm nach Hause kam und es nur noch zwei Stunden waren, lies sich dann aber auch die Nervosität blicken, und zwar heftigst. Um sieben saß ich dann vor dem Telefon; mein Magen hat sich umgedreht während ich auf den Anruf gewartet habe. Ist sie nett? Werde ich halbwegs anständige englische Sätze zusammenkriegen? Findet sie mich sympathisch? Mir sind vorher Millionen Dinge durch den Kopf gegangen und als es dann endlich geklingelt hat, bin ich erstmal zusammen gezuckt. ;)

Sie hat sich dann ganz freundlich gemeldet, gefragt wie es mit geht und ich hab gleich gesagt, wie nervös ich bin. Nicht der beste Start, aber wir haben dann doch ihre 1,5h-Mittagspause durchtelefoniert und sie klang einfach nur total toll. Ich hab einen 9h Tag von 8am bis 5pm, ein eigenes Auto, Handy und Internetverbindung, eine Zeit zu der ich abends zuhause sein muss, die Wochenenden frei, darf Leute nach Hause bringen etc. Über ihren Mann hat sie mir nichts erzählt, über ihn wollte ich beim ersten Gespräch jetzt nicht so explizit nachfragen, deswegen hab ich viel über die Kinder gefragt.
Die host mom verlässt um 8am das Haus um ins Geschäft zu gehen. Ich frühstücke dann mit den Kindern, bringe den großen um 9am zur Bushaltestelle, spiel mit dem Kleinen und esse mit ihm Mittag. Um 3.45pm hol ich den Großen dann wieder ab und wir verbringen zusammen die Zeit bis die Eltern wieder nach Hause kommen mit playdates, playground, library, pool, beach etc. Drei Tage die Woche ist der Kleine von 12.15 – 15.15pm in der Vorschule. Die drei Stunden hab ich dann Zeit, um Wäsche zu machen, shoppen zu gehen oder im Gym zu trainieren, meinte sie.
Sie war sehr locker am Telefon, hat viel gelacht und war verständnisvoll, wenn ich einige Dinge nicht gleich auf anhieb verstanden habe. Ihr Wohnort war bis jetzt ja ein Minuspunkt, aber sie sagte, dass es in der näheren Umgebung 12 andereAu pairs gebe mit denen ich mich treffen könnte und überhaupt hat ihre tolle Art das um Längen aufgeholt.

Das derzeitige Au pair der Familie – ebenfalls aus Deutschland – hat mich auf Facebook und in ICQ geaddet und ich denke, ich werde sie in nächster Zeit mit einigen weiteren Fragen “bombardieren” und auch nochmal mit der host mom telefonieren. Mein erstes Telefonat und dann gleich so super gelaufen; ich hab jetzt noch ein riesen Grinsen im Gesicht.

Telefonat vorbei – ich lebe noch

01.27.10

Vorne weg: Ist das nervös, dass man vor dem ersten Telefon so nervös ist, dass man sich übergeben könnte?
Heute morgen in der Schule musste ich schon ab und zu ans das geplante Telefonat um 7:15pm denken, aber wirklich nervös war ich noch nicht. Als ich um 5pm nach Hause kam und es nur noch zwei Stunden waren, lies sich dann aber auch die Nervosität blicken, und zwar heftigst. Um sieben saß ich dann vor dem Telefon; mein Magen hat sich umgedreht während ich auf den Anruf gewartet habe. Ist sie nett? Werde ich halbwegs anständige englische Sätze zusammenkriegen? Findet sie mich sympathisch? Mir sind vorher Millionen Dinge durch den Kopf gegangen und als es dann endlich geklingelt hat, bin ich erstmal zusammen gezuckt. ;)

Sie hat sich dann ganz freundlich gemeldet, gefragt wie es mit geht und ich hab gleich gesagt, wie nervös ich bin. Nicht der beste Start, aber wir haben dann doch ihre 1,5h-Mittagspause durchtelefoniert und sie klang einfach nur total toll. Ich hab einen 9h Tag von 8am bis 5pm, ein eigenes Auto, Handy und Internetverbindung, eine Zeit zu der ich abends zuhause sein muss, die Wochenenden frei, darf Leute nach Hause bringen etc. Über ihren Mann hat sie mir nichts erzählt, über ihn wollte ich beim ersten Gespräch jetzt nicht so explizit nachfragen, deswegen hab ich viel über die Kinder gefragt.
Die host mom verlässt um 8am das Haus um ins Geschäft zu gehen. Ich frühstücke dann mit den Kindern, bringe den großen um 9am zur Bushaltestelle, spiel mit dem Kleinen und esse mit ihm Mittag. Um 3.45pm hol ich den Großen dann wieder ab und wir verbringen zusammen die Zeit bis die Eltern wieder nach Hause kommen mit playdates, playground, library, pool, beach etc. Drei Tage die Woche ist der Kleine von 12.15 – 15.15pm in der Vorschule. Die drei Stunden hab ich dann Zeit, um Wäsche zu machen, shoppen zu gehen oder im Gym zu trainieren, meinte sie.
Sie war sehr locker am Telefon, hat viel gelacht und war verständnisvoll, wenn ich einige Dinge nicht gleich auf anhieb verstanden habe. Ihr Wohnort war bis jetzt ja ein Minuspunkt, aber sie sagte, dass es in der näheren Umgebung 12 andereAu pairs gebe mit denen ich mich treffen könnte und überhaupt hat ihre tolle Art das um Längen aufgeholt.

Das derzeitige Au pair der Familie – ebenfalls aus Deutschland – hat mich auf Facebook und in ICQ geaddet und ich denke, ich werde sie in nächster Zeit mit einigen weiteren Fragen “bombardieren” und auch nochmal mit der host mom telefonieren. Mein erstes Telefonat und dann gleich so super gelaufen; ich hab jetzt noch ein riesen Grinsen im Gesicht.

Anruf

01.26.10

AAAAH! Wir – die Familie aus NY und ich – haben einige kürzere Emails geschrieben und auch schon Bilder getauscht. Die Bilder sahen ganz nett aus, allerdings wurden die Emails der host mom immer kürzer und fast schon unpersönlicher. Kann aber auch daran liegen, dass sie mir diese von der Arbeit schreibt und etwas under Zeitdruck steht.
Zum eigentlichen Grund des Postings, auf den sich auch das “AAAAH!” am Anfang bezieht: Sie möchte mit mir telefonieren. Morgen um 7:15pm will sie mich anrufen, da sie da gerade Mittagspause hat. Einerseits freu ich mich darauf, endlich mit einer family zu telefonieren, andererseits bin ich auch nervös. Bestimmt werde ich total kurz angebunden rumstammern. Ich hoffe bloss, dass ich mich nicht total blamiere. Bin natürlich auch gespannt, wie die host mum so ist, was meine Aufgaben wären, wie die Kinder sind; alles eben.
Bis jetzt war ihr Wohnort ein Manko, da sie nun wirklich am östlichsten Zipfel der USA wohnen und ich mehr ins Land hinein wollte, aber ich geh mal ganz offen an das Telefonat heran. Wenn ich bei der Familie ein gutes Bauchgefühl hab, dann ist sie’s, wenn nicht ist’s auch nicht tragisch. Mich dazu zu zwingen Ja zu sagen, wär der falsche Weg, falls sie mich wollen. Schließlich hab ich noch viel Zeit ein Match zu finden.

Ein Update gibt’s nach dem Telefongespräch.

Dritter Familienvorschlag

01.22.10

Es ist der dritte, auch wenn ihr jetzt wahrscheinlich nach dem zweiten sucht. Als ich die Email mit dem zweiten Familienvorschlag las, hab ich im Account nachgesehen, aber bis dahin waren sie schon wieder draußen. Schnelle Entscheidung. Find’ ich aber besser als sie ewig im Account zu haben und dann doch ‘ne Absage zu kassieren.

Nun zu der anderen Familie. Vater ist Schweißer, Mutter im Kundenservice tätig und haben zwei Jungs im Alter von drei und sechs Jahren. Sie wohnen in Patchogue, NY (mit dem Zug eine Stunde von NYC entfernt) und ihr Profil bei CC liest sich bis jetzt toll. Etwas kurz und auf das nötigste beschränkt, aber es ließt sich toll. Mehr kann ich bis jetzt auch noch nicht sagen. Vielleicht, oder wohl eher hoffentlich rufen sie mich die Tage mal an. Selbst wenn’s dann nichts wird, ich würde nur gerne endlich mal mein erstes Telefonat hinter mich bringen.

Ansonsten gibt’s nicht viel neues. Babysitten ist wunderbar; Schule, Abiturvorbereitung und Abizeitungskomitee dafür umso anstrengender. Nach dreizehn Jahren reicht’s dann auch irgendwann mal mit der Schule, meiner Meinung nach. Ja, das sagt die Frau, die ein Lehramtsstudium anstrebt. Ich brauch einfach mal eine Auszeit von dem ganzen Trott und diese Auszeit heißt Au pair. Danach kann’s wieder losgehen.

Der alltägliche Wahnsinn

01.11.10

Das neue Jahr ist jetzt auch schon elf Tage alt und bei mir gibt es nichts neues was Gastfamilien betrifft.
Hatte über die Ferien mehr oder weniger vom Babysitten und letzten Freitag ging’s wieder los. Ist schon etwas doof, wenn man mit den Mädels nicht raus kann, damit sie sich an der frischen Luft “abreagieren” können. So ist man im stickigen Zimmer eingeschlossen und muss sie mit Spielen bei Laune halten. Läuft eigentlich auch ganz gut, solange sie nicht alle drei gleichzeitig am Rad drehen, wie am Freitag. Hat sie ‘ne Auszeit gekostet, aber was will man machen.

Was mich zur Zeit beschäftigt ist das Thema Laptop in den USA. Entweder ich nehme meinen Laptop mit, oder ich kauf mir hier nur eine kleine externe Festplatte und in den USA einen Laptop. Damit ich den auf der Heimreise nicht verzollen muss, würde ich ihn kurz vor der Abreise wieder verkaufen und die ganzen Bilder auf die Festplatte packen. Im Moment tendiere ich eher zu Version zwei, weil mir das schon wieder ein Stück Handgepäck und Umstände ersparen würde. Was meint ihr? Tipps are very welcome.

Familie I

01.02.10

Jap, wie erwartet ist die Familie ohne Telefonat wieder aus meinem Account verschwunden. Ich muss sagen, sonderlich enttäuscht bin ich nicht. Natürlich wäre es toll gewesen, bei einem Telefonat schon mal erste Erfahrungen zu sammeln und etwas Englisch zu reden, aber nun gut.
Vier Kinder wären sowieso zu viel für mich gewesen.
Interessant war’s allerdings mit anzusehen, wie Mama auf diesen Familienvorschlag reagierte. Erst war sie überrascht und fragte mich ständig, ob ich dieses Jahr nun wirklich machen wollte etc. Sie realisiert wohl langsam, dass es mir ernst ist und dass sie sich lösen muss. Ein bisschen später fragte sie dann, ob ich nicht schon neue Familienvorschläge hätte, sie fände es so interessant.
Jetzt warten wir beide auf neue Vorschläge und in der Zwischenzeit mach ich mich mal an mein Au pair Video.