was kann man alles an einem Tag in NYC sehen?
02.15.10
Richtig, erst ging es nach Süden in die Hauptstadt Amerikas und nun nach Norden in die Stadt, die niemals schläft: New York. Wir hatten schon am Abend zuvor wieder mal ein Problem ausfindig gemacht. Der Bus, den wir normalerweise genommen hätte ist außer Betrieb, da es ein Feiertag war, nämlich President´s Day. Na toll. David musste arbeiten und hat uns netterweise zu der anderen weiter entfernteren Haltestelle gebracht und dann kam das nächste, der Bus war natürlich überfüllt, da einige Buslinien gestrichen waren, aber trotzdem die meisten zur Arbeit kommen mussten. Diese Logik hier immer! Egal, also haben wir 45 min lang stehen müssen, alle drei. Naja… somit haben sie gleich mal die unschöne Fahrerei der Busfahrer mit erlebt, denn hier wird ganz dicht auf alle vornewegfahrenden draufgefahren und dann abrupt gebremst und die Straßen sind schlecht, sodass es ständig hin- und herschaukelt und wackelt! Richtiges Armmuskeltraining!
Aber wir wollen nicht meckern, denn wir hatten mal ausnahmsweise Glück, es war zwar kalt, aber die Sonne schien wunderbar. Und somit erschien alles gleich viel freundlicher. Ausgestiegen beim Busterminal ging es nochmal über den Timesquare, dann zu American Girl, eigentlich wollte ich denen nur kurz zeigen was das ist. Es gibt hier eine große Puppenverkaufsstelle, da kann man seine eigene Puppe bestellen, die so aussieht wie man selbst, dann die passenden Sachen wie die Puppe tragen, wenn das Haar zerzaust ist zum “Frisör” gehen und das Geschäft ging über 5 Stöcke… sehr unterhaltsam, man trifft vorallem viele kleine Mädels, die natürlich geschminkt sind wie Tussis. Ich mein, hallo muss eine 7 Jährige wirklich mit Mascara und Rouge und einer Handtasche von Armani rumrennen?! Auch auf der Toilette, da gibt es einen extra Puppenhalter, damit man seine geliebte Puppe nicht auf den Boden legen muss und sie ja nicht dreckig wird.
Nach so viel Spaß ging es weiter mit der ernsthaften Besichtigung. Trumptower, Apple Store, Tiffany´s, genaustens das Rockefelle Center und die Umgebung unter die Lupe nehmen, zum Central Parc und dann wieder zurück zum Timesquare, von da aus mit der Metro nach Downtown gefahren, denn die 6,6 km hätten uns doch sehr geschafft. Ausgestiegen sind wir beim Ground zero. Aber enttäuschenderweise sieht man nicht viel, denn es wird gebaut und drumherum steht ein Bauzaun, der auch mit Werbung bespannt ist. Es ist trotzdem unvorstellbar… Wir haben uns alle drei gefragt, wie die umliegenden Gebäude die Katastrophe so unbeschadet überleben konnten, denn die ganzen Massen, wenn die zu Bode kommen, das gibt ja schon eine große Erschütterung. Wer weiß. Und weiter ging es, fixen Schrittes, denn um 12 Uhr war unsere Fähre, also Hafenrundfahrt zur Freiheitsstatue und Ellis Island gebucht. Die Schlange war ellenlang und wir haben uns angestellt udn hinter uns, wie sollte es anders sein, waren Deutsche, mit einem Reiseführer und nach einer halben Stunde dort stehen, liest die Frau vor, dass es schneller geht, wenn man über Internet sein Ticket kauft. Else und Katha schauen mich an und ich nur, ich hab doch keine Ahnung. Bin dann vorgerannt und tatsächlich, da war ein Extraeingang… Na toll, wir also dort hingerannt, noch etwas gewartet. Denn um auf die Fähre zu kommen gibt es einen Sicherheitscheck wie beim Flughafen… wer bitteschön will diese Statue in die Luft jagen?! Naja, da mussten wir durch. Haben dann auch gleich einen guten Platz an der Reeling der Fähre bekommen, wo man gute Aussicht auf die Skyline während der Fahrt hat. Und dann ging es zuerst zur Statue. Wir sind auf der Insel herumgelaufen, haben viele Bilder geknipst. Dann ging es nach erneutem Sicherheitscheck(und das, obwohl man seine Taschen schon vorher in Schließfächer abgeben musste… Was soll das denn?! Wir sind keine Terroristen…
Innendrin gab es eine kleine Ausstellung, wie die Statue gefertigt wurde und die Geschichte und wie es dazu kam und alles. Dann ging es 156 Stufen hoch. Nein leider nicht bis in die Krone, aber wir waren unter ihren Füßen. Es war kalt dort oben, aber man hatte gute Aussicht auf Manhattan, Brooklyn und auch New Jersey.
Nach kurzem Halt im Bistro und Snack ging es weiter zu Ellis Island. Doof, dass wir nicht wussten, das diese Insel viel besser ist. Wir hatten durch den blöden Fahrplan grade mal eine Stunde und in dem einen Gebäude was zu einem großem Museum ausgebaut ist gibt es 3 volle Stockwerke und das war alles sehr interessant. Sogar für Katha und Else, die eigentlich nicht viel anstellen konnten mit den ganzen englischen Beschreibungen!
Ja dann ging es zurück, und was nicht fehlen durfte war der Besuch bei dem Börsenbullen und der Wall Street und natürlich die Brooklynbridge.
dann wieder zurück mit der Metro und bei Mc Donalds essen. Auf der Rückfahrt habe ich David angerufen wegen abholen und alles und wir waren perfekt in der Zeit. Denn es war ja mal wieder ein Schneesturm( wenn auch nur ein kleiner) angesagt und es hatte grade angefangen mit schneien zu Hause. Na was für ein Timing, da habne wir doch alles geschafft. Beim Herausfahren aus NYC haben wir noch das Empire State Building erleuchtet in den Farben blua,weiß und rot gesehen.
Der Witz dazu war, ich frag David so, was das eigentlich bedeutet und warum das Building in den Französischen Farben bestrahlt wird… da lachte er nur. frz…. weil das genauso die Amifarben sind, nur das die nicht die Streifenanordnung haben… also die sollten sich da mal was anderes überlegen!
Wir haben gleich noch auf dem Weg zurück den Truck abgeholt und alles war okay in South River! Wir waren sowas von fertig, von dem ganzen Laufen und ständigem Wechsel von warm und kalt und alles! Also haben wir gut geschlafen!