Samstag in Amerika= Bowling
02.13.10
Ich müsste eigentlich nur so vor Energie strotzen… so viel wie ich in den letzten Tagen schlafen, aber das ganze Herumrennen und der ständige Wechsel vom warmen ins kalte man einen rund um die Uhr müde. Dementsprechend hatten wir lange geschlafen, dann mit Mutti und Vati geskypt und die neuesten Sachen erzählt. Nach einem trägem Start und Essen wollten wir losfahren zu Joanne. Sie hatte uns eingeladen um Katha und Else kennenzulernen und geplant, dass wir erst Abendbrot essen und danach bowlen gehen.
Wir also das Brot und die Schokolade gepackt die wir mitnehmen wollten und froher Dinge zum Auto marschiert. Michelle hat fern geschaut, David geschlafen, da er die Nacht gearbeitet hatte und Brey war auch im Bett zum Mittagsschlaf. Ich starte also das Auto und lasse mich wie immer runterrollen. Allerdings war das doof. Ich hatte nicht gesehen, dass in der Senke vor der Ausfahrt auf meiner Seite noch viel Schnee und Eis lag um genau zu sein, so ein toller Hügel. Also bin ich mit den Hinterrädern rübergekommen, aber nun war das Problem, das der Hügel genau bei dem Unterwagen war und alles blockiert hat und die Vorderreifen nciht auf dem Eis greifen konnten! Na toll, schieben bringt bei Automatikautos nichts, da war nichts zu bewegen, ich also ins Haus und Michelle geholt. Die ist halb ausgetickt, denn normalerweise nehmen sie den Truck um das Auto rauszuziehen…. richtig, genau der befindet bei der Reparatur! Also toll, sie probiert es, nur es rührt sich nichts und dann hat sie Panik gemacht, dass ja das Eis die Unterseite des Autos aufschlitzen würde. Also nach einigen Versuchen und Misserfolgen geht sie David wecken, der kommt verpennt an, genervt,weil Michelle so verrückt macht und überhaupt, weil er geweckt wurde. Probiert es, vor und zurück, die Reifen dampften schon, schieben half nichts! Ich bin fast verrückt geworden! Und hätte mich schlagen können, vor so viel Dämlichkeit. Michelle stand neben mir und war nicht gerade erfreut. Dann hat David die Schaufel rausgeholt und musste die gesamte Eismasse unter dem Auto vorholen…. nach 20 min war das Auto frei. Mein herz pochte und ich hab sekündliche Stoßgebete losgeschickt, dass hoffentlich nichts beschädigt ist. Das einzige was Michelle dann noch sagte, war dass sie mich nicht nervös machen will, aber ich bitte schön vorsichtig fahren soll und aufpassen soll… Also hätte ich das nicht sowieso gemacht. David ging fast wortlos wieder ins Haus. Naja, und meine Gedanken haben sich üerschlagen und ich konnte die ganze Fahrt nur an meine Blödheit denken! Else und Katha haben mir aber gut zugesprochen, da es nicht nur meine Schuld gewesen war. Denn die Einfahrt hätte auch ordentlich geräumt sein können und man sieht das Eis beim Rückfahren nicht im Spiegel und es hätte jedem anderen passieren können. Naja… zum Glück passierte nichts auf dem Weg und die Straßen waren gut geräumt. Angekommen bei Joanne hab ich auf der Straße geparkt und erstmal david angerufen, dass alles in Ordnung ist, also keine komischen Gräusche oder irgendwas am Auslaufen, was auch immer. Und wir sind erstmal rein ins Haus, wurden von Joanne und Jerry herzlichst begrußt. Ich frag noch, ob das Auto in die Einfahrt soll. Die Straße vor dem Haus bei den Heiningers war total eisig und ich war heilfroh, also Jerry gesagt, dass er mir das Auto in die Einfahrt bugsiert. Nochmal will ich nicht feststecken. Und noch den ersten Floskeln und erzählen von dem neuesten aufregendem Ereignis haben wir auch erstmal Drinks bekommen… Irgendwie brauchte ich Alkohol!
Der Abend war sowas von toll. Ich hatte die Familei auch schon wieder einen Monat nicht mehr gesehen und das was sie wieder auf die Beine gestellt hatten. Es gab zusammen mit Lauren und ihrem Freund Derek( die beiden kamen etwas später nach uns) Dinner und was für eins…. Italienisch (ver. Brotsorten, Fleischklößchen, Penne, Spagetti, Tomatensoße, Salat, Chicken Parmesan) und da Joanne weiß, wie sehr ich den Peach Cobbler (sowas wie warmes Pfirsichkompoot mit Streuseln oben drauf) mag, hat sie, da grad keine Pfirsichsaison ist einen Apfel Cobbler gemacht und noch einen Schokopuddingpie. Ich war danach so satt. Die Gesprächsthemen waren unersättlich, wir haben uns über alles unterhalten und so viel Spaß gehabt. Klar hab ich dominiert und viel für Else und Katha geantwortet, aber die beiden haben sich auch gut geschlagen und wir hatten so ne gute Zeit. Das tat richtig gut und hat die Griesgrämigkeit von Michelle vertrieben und die gescheiterte (naja nicht ganz) Washingtontour und das steckengebliebene Auto…
Danach ging es zum Bowlingcenter. Wir haben dort noch Gerard getroffen und uf 2 Bahnen ging es los. Ein Glück, waren das nicht solche typischen Amis, dann hätte es keinen Spaß gemacht, denn die spielen alle viel zu gut dort. Aber nein, wir waren alle gleichberechtigt, jeder hatte mal ne Glückssträhne und hat viel umgehauen (oder wenig zum Vergleich zu allen anderen! ).
Nach 10 Uhr sind wir dann nach Hause gefahren und es war echt toll. Wir haben uns noch kurz unterhalten im Zimmer und dann ging es auch ins Bett!