Abschlussbericht

June 21st, 2009

Mo Sep 10, 2007 1:51 am

Hi!
Ich bin jetzt schon seit circa zwei Wochen wieder in germany und ich finde es wird so langsam mal Zeit für einen Abschlussbericht. Es fällt mir nicht gerade leicht alles in Worte zu fassen, weil ich im letzten Jahr einfach viel zu viel erlebt habe um alles aufzuschreiben und mir so viele Gedanken durch den Kopf gehen, dass ich noch nicht mal weiß wo ich Anfangen soll. Ich werde aber trotzdem versuchen es so gut wie möglich in Worte zu fassen und sage im voraus schonmal sorry, falls es zu chaotisch wird Wink

Rüchblickend muss ich echt sagen, dass es die beste entscheidung meines Lebens war als Aupair nach Amerika zu gehen und dass ich hier ne richtig klasse Zeit hatte, in der ich viel erlebt und dazu gelernt habe.

Trotz alledem war es nicht immer leicht. Schon vor meinem Abflug war ich wahnsinnig traurig und ich habe stark daran gezweifelt das richtige zu tun. Gerade in der Anfangszeit wäre ich liebend gerne einfach zurück nach Hause geflogen und Tage wie Geburtstag, Weihnachten und ähnliches waren nicht gerade die schönsten momente meines Aupairlebens. Manchmal habe ich mich einfach nur einsam gefühlt, denn die Amerikaner sind total anders als die deutschen. Ich habe auch erfahren (was ich natürlich auch schon vorher wusste) dass Gasteltern niemals die richtigen Eltern ersetzen können, was natürlich besonders weh getan hat als ich beispielsweise krank war und nicht, so wie ich es eigentlich gewohnt bin, bemitleidet und bemuttert wurde. Solche Situationen haben mich das ganze Jahr über daran erinnert wie sehr ich meine Familie und freunde vermisse und zu heimweh geführt. Es ist nicht leicht so weit von seinem zu hause entfernt zu sein, aber wenn ich an all das Schöne des letzten Jahres denke hat es sich auf jeden Fall gelohnt auch die schweren Momente durchzustehen! ich wollte aber auch diese hier mal erwähnt haben, denn sie gehören auch dazu, wenn man sie im nachhinein auch leicht vergisst. Eins ist auf jeden Fall klar: ohne die Untrerstützung von zu Hause hätte ich das nie gepackt! danke dafür!

Nun aber zu den schönen Augenblicken des letzten Jahres, die auch definitiv überwiegen. Für mich war es schon toll einfach mal in den USA zu leben, denn das war schon immer mein Traum! Alles ist so wie im Film und wird irgendwann zum Alltag! Ich habe typische amerikanische Feiertage wie Hallowwen, Thanksgiving und Weihnachten gefeiert, amerikanisches essen probiert und einfach wie ein amerikaner gelebt. ich kann mir keinen besseren Weg vorstellen die amerikanische Kultur kennzulernen.

Außerdem hatte ich auch riesiges Glück mit meiner Gastfamilie. Es war zwar vieles ganz anders als ich es aus meiner deutschen Familie gewohnt bin, aber ich wurde trotzdem immer fair behandelt. Meine Gasteltern haben für mich eine Geburtstagsparty geschmissen, an Weihnachten habe ich einen eigenen “Stocking” bekommen und auch ansonsten wurde ich in die meisten Familienaktivitäten mit einbezogen! Meine Gastkinder waren super lieb und auch kein bisschen verwöhnt. Josh hat es geliebt Gesellschaftsspiele mit mir zu machen, und Matthew war einfach nur niedlich. Ich hatte ein sehr gutes verhältnis zu “meinen” Kids und vermisse sie jetzt auch ganz schön. Mit Josh hatte ich das ganze Jahr über viel Spaß und Matthew hat angefangen zu sprechen. Ich werde nie vergessen wie er stolz seine ersten Worte gesagt hat, oder wie Josh mich immer wieder in seinem Lieblingsspiel Monopoli geschlagen hat. Ich habe die beiden ganz schön ins Herz geschlossen.

Zum Glück habe ich hier auch die besten Freunde gefunden, die ich mir hätte wünschen können. Wir waren eine tolle siebener Clique, die aus Bruna und Marcia (Brasilien), Ofelia und Daniela (Mexico) und Lejla (Bosnien) und Sarah (Deutschland) bestand. ich bin sehr froh darüber Freunde aus anderen Ländern gefunden zu haben, denn so habe ich viel über andere Kulturen gelernt. Ich habe zum Beispiel das mexikanische Essen zu schätzen gelernt, lustige spanische und portugisische Worte gelernt und natürlich jede Menge Spaß mit den Mädels gehabt. Ich hoffe unser Kontakt reißt nicht ab und wir haben irgendwann mal die Chance uns gegenseitig zu besuchen!

In meiner Freizeit habe ich die gegend erkundet und war zB 2 mal in Boston, in Washington D.C., unzählige Male in New York City und in meinem Reisemonat an der Westküste! Ich habe viel Spaß in der Mall, beim Bowling, am Strand, im Kino oder einfach bei Filmnächten zu Hause gehabt und habe sogar neue Hobbies wie das Scrapbooking entdeckt.

Soviel also zur Zusammenfassung meines Jahres! jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was hat mir das alles überhaupt gebracht?

Dazu kann ich nur sagen EINIGES!!!

Erstmal hat sich natürlich mein englisch enorm verbessert, aber nicht nur das! Außerdem habe ich mich persönlich in dieser Zeit ganz schön weiterentwickelt. Ich bin selbstbewusster beworden und habe gelernt mich an neue Situationen zu gewöhnen und mich anzupassen. Ich bin mutiger geworden, traue mir selbst mehr zu und stehe viel mehr auf eigenen Beinen als ich es noch vor meiner Abreise getan habe! Ich habe über den Tellerrand hinaus geschaut, eine ganz andere Kultur kennengelernt und sogar in ihr gelebt. Außerdem habe ich auch schwierige Situationen gemeistert, worauf ich sehr stolz bin! Ich habe zum ersten mal im Leben einen richtigen Job ausgeübt und auch Anweisungen befolgt, die ich selbst nicht unbedingt als sinnvoll betrachtet habe.

Außerdem habe ich gemerkt wie schön deutschland doch ist und dass ich froh bin nicht immer in amerika leben zu müssen, weil die Amis einfach überhaupt keine traditionen und auch keinen Sinn für Gemütlichkeit haben. Mir ist zum ersten mal richtig bewusst geworden wie schön mein zu Hause doch ist und habe es zu schätzen gelernt in einer so tollen Familie aufgewachsen zu sein! Mir ist auch zum ersten mal aufgefallen, dass es gar nicht mal schlecht ist mit Messer und Gabel zu essen, nicht alles in der Mikrowelle zu kochen, nicht ständig gute Laune vorzuheucheln und auch mal an die Umwelt zu denken;) (Wer mal selbst in Amerika war weiß sicher was ich meine!) Ich kann nun gut mit Kindern umgehen und weiß schon jetzt wie ich meine eigene Familie später haben möchte (und natürlich wie ich sie nicht haben möchte Wink)

Außerdem habe ich mich in dieser Zeit dazu entschieden Jura zu studieren und habe auch festgestellt, dass ich niemals mein Leben lang mit einer größeren Gruppe jüngerer Kinder arbeiten könnte!

Meine Beziehung zu meiner familie und meinen Freunden wurde auf die Probe gestellt und ich weiß nun, dass ich immer auf sie zählen kann, was auch passiert!

Nun zu meinem Leben zurück in Deutschland!

Als ich hier ankam war es für mich so als wäre ich niemals weg gewesen, alles war so vertraut wie immer! Schön! Natürlich vermisse ich meine amerikanischen Freunde und auch die Kinder sehr! Viele Dinge sind in den USA auch einfach nur cool und fehlen hier einfach, aber dafür genieße ich das, was ich drüeben vermisst habe! Da matthew noch so klein ist wird er mich wahrscheinlich im Laufe der Zeit vergessen, was mir schon weh tut, weil ich in der letzten Zeit ja fast sowas wie eine Mutter für ihn war, aber daran lässt sich nichts ändern. Mein Leben geht halt weiter…

Im Oktober fange ich mein Jurastudium in bielefeld an, worauf ich mich schon sehr freue! In den ersten tagen habe ich meine Familie und auch einige meiner Freunde wieder gesehen, ein neues Auto und handy gekauft und es genossen deutsche Musik zu hören, deutsche produkte zu essen und natürlich zeit mit meinen eltern zu verbingen. Es läuft also alles so langsam wieder in geregelten Bahnen.

Letzten Freitag haben meine Freunde eine Überraschungsparty für mich organisiert, womit ich absolut nicht gerechnet hätte! Ich war schon ein bisschen traurig weil sich in den Tagen davor niemand bei mir gemeldet hatte und als ich dann etwas aus dem Gartenhäuschen holen wollte standen alle hinter der Tür und haben “Überraschung” gerufen! Ich habe mich ganz schön erschrocken, aber mich auch riesig gefreut!! Sie hatten sogar Essen und Getränke mitgebracht und wir haben bis nach 1 Uhr nachts geredet, das war mal wieder schön. Außerdem wollte ich auch schon immer mal überrascht werden!

Wie man sieht geht es mir hier also sehr gut! Ich bin froh das Jahr gemacht zu haben und kann es auch nur jedem emfpehlen, denn diese Erfahrungen die man hier sammelt wird man für immer in erinnerung behalten und so viel kann man auch nur in einem ganzen Jahr erleben. Jetzt bin ich aber auch genauso froh wieder hier zu sein, denn ein Jahr ist lang und am Ende war ich auch bereit wieder zueück zu kommen!

Nach diesem langen Eintrag ist es also wohl Zeit sich von meinem Tagebuch zu verabschieden! Das ganze Jahr über hat es mich begleitet und es hat immer Spaß gemacht Einträge zu schreiben! Vielen Dank an alle, die das ganze Jahr über mitgelesen und ihre Meinung dazu in Form von Kommentaren, Gästebucheinträgen und Emails mit mir geteilt haben. Wer wissen will wie es mit meiner gastfamilie weitergeht, kann das im tageuch von *Nora* nachlesen.

Bye, Jenni

Endlich wieder zu Hause/Ich liebe deutsche Land…

June 21st, 2009

Mi Aug 29, 2007 1:29 am

Mein Flug war okay, naja halt so wie immer, am Ende reichts einem dann meist. Schlafen konnte ich nicht sonderlich gut, dazu war ich viel zu aufgeregt. In Zürich musste ich ja umsteigen und da hatte mein Flieger dann so ne halbe Stunde verspätung… In der Maschine haben dann schon alle wieder deutsch geredet, das war ein ganz komisches Gefühl.

Als es dann in den Landeanflug in Hannover ging war ich schon total aufgeregt. Ich hatte nen Fensterplatz und schon aus dem Fenster aus sah alles total heimisch und toll aus. Abgesehen von ein paar Unfreundlichkeiten des Flugplatzpersonals wurde ich auch echt super empfangen. mama und Papa standen nämlich schon mit Ballons da und haben mich erwartet. Ich habe mich riesig gefreut die beiden wieder zu sehen und die Autofahrt bis nach Herford verging fast wie im Flug.

Es war einfach nur wunderschön. Endlich wieder deutsches Radio, deutsche Werbeplakate, die Autobahn und natürlich meine Eltern, die ich das ganze Jahr über so sehr vermisst habe. Als ich zu Hause ankam haben Oma und Opa, die bei uns im Haus wohnen, schon gewartet und ich glaube sie haben sich genauso gefreut wie ich. Bei uns im Ort hatte sich, zumindest soweit ich das auf der Durchfahrt beurteilen konnte, fast gar nichts verändert. Es war einfach alles genauso als wäre ich nie weg gewesen. Endlich wieder zu Hause!

Später kam noch Christian vorbei um mich willkommen zu heißen und danach haben wir Fotos angesehen und es gab Bratwurst und Weizenbier, typisch deutsches Essen also. Mein Zimmer war auch wunderschön mit neuer Tapete und neuem Fußboden. Ich habe mich in der ganzen letzten Zeit zwar sehr auf zu Hause gefreut, aber irgendwie hatte ich fast vergessen dass es SO schön ist. Dieses “Wohlfühlgefühl” hat man halt einfach doch nur zu Hause.

Ich habe diesen Spruch zwar für abgedroschen gehalten, aber letztendlich muss ich ihm doch zustimmen:

“Es ist überall schön. doch zu Hause ist es am schönsten!!!”

Time to say goodbye/I’m going home

June 21st, 2009

Mi Aug 29, 2007 12:47 am

Heute morgen war dann auch Joshuas erster Schultag. Leah, Matthew, Nora und ich haben ihn zum Schulbus gebracht, wo ich dann auch nochmal Darcy und Jamie (die beiden warten auch immer an der Bushaltestelle) gesehen habe. Es wurden mal wieder jede Menge Fotos gemacht und dann kam auch schon der Bus!

Nora, Matthew und ich sind zuruck nach Hause gegangen, ich hab schnell waas gefruehstueckt und dann haben wir uns auch schon auf den Weg zu Walgreens gemacht. leah hatte mir ja zum Abschied ein Fotoalbum gemacht, aber darin fehlten ja noch die Bilder von der Abschiedsparty. Also haben wir die noch puenktlich abgeolt. Danach sind wir zur Bank gefahren, weil ich ja mein Konto noch aufloesen musste.

Die Frau hinterm Schalter meinte aber ich koennte es nicht aufloesen, weil noch 81 Dollar “in hold” waren. Das heisst ich hab irgendwo was fuer 81 Dollar bezahlt, die wurden aber noch nicht abgebucht. Na toll, dann hab ich ihr gesagt, dass ich alles ausser 81 Dollar abheben moechte, aber das meinte sie ginge auch nicht, und dabei wuesste ich gerne mal warum!! Ich hab ihr dann erklaert, dass ich zurueck nach deutschland gehe und nach ewigem hin und her hat sies dann auch gemacht.

Zu Hause habe ich meine sachen gepackt, gesaugt, die bettwaesche gewaschen und mein geld nochmal gezaehlt. Dann ist mir ploetzlich aufgefallen, dass das doch eigentlich viel zu wenig ist. Ich bin dann nochmal in meinen Onlineaccount gegangen und da habe ich dann gesehen dass die Dame. dumm wie sie war, meinen Savingaccount nicht aufgeloest hat! Super! Also konnte ich nochmal zu Stop and shop und das restliche geld holen.

Danach habe ich meine koffer nochmal gewogen und sie haben beide um die 50 lb gewogen, soviel darf man ja genau mitnehmen.

Spaeter ist dann Ofelia gekommen und wir sind ein letztes Mal zu Starbucks gefahren. Das war ganz schoen komisch! Danach ist Hrold auch schon nach Hause gekommen, Matthew ist aufgewacht und wir sind alle zusammen zu Joshuas Bushaltestelle gefahren um ihn gleich mit zur Limo zu nehmen. Ich glaube Matthew hat auch gemerkt dass ich nicht mehr zurueck komme, als ich meine Koffer gepackt habe meinte er jedenfalls “No Bye byes” und ich hab ihn berstimmt ueber ne Minute umarmt, ohne dass er sich geruehrt hat. Da ist mir dann doch eine Traene die Wange heruntergelaufen, ich werde mein kleines Baby ganz schoen vermissen!

Als wir Josh dann eingesammelt hatten habe ich mich von Harold verabschiedet und wir sind weiter zum Hilton gefahren, wo mich dann ne Limo abgeholt hat. Dann hiess es also Abschied von Nora, Josh, Matthew und Ofelia nehmen! Als ich vom Hof gefahren bin war ich ganz schoen traurig. Ich war aber die einzige im Auto und so habe ich mich dann mit dem Fahrer unterhalten und meine Laune hat sich schon gebessert. Es war zwar schwer abschied zu nehmen, aber im Grossen und Ganzen habe ich mich doch viel mehr auf zu Hause gefreut! Als ich dann ne ganze Stunde frueher als geplant am Flughafen ankam, war ich echt ganz schoen aufgeregt. Meine Taschen waren ein bisschen zu schwer, aber das machte nichts. Ich hab noch was zum dinner gegessen, bin durch den sicherheitscheck und zwei stunden spaeter sass ich im Flieger nach Hause!!!!

I’m staring out into the night,
Trying to hide the pain.
I’m going to the place where love
And feeling good don’t ever cost a thing.
And the pain you feel’s a different kind of pain.

Well I’m going home,
Back to the place where I belong,
And where your love has always been enough for me.
I’m not running from.
No, I think you got me all wrong.
I don’t regret this life I chose for me.
But these places and these faces are getting old,
So I’m going home.
Well I’m going home.
(chris daughtry – home)

Der letzte volle Tag

June 21st, 2009

Mo Aug 27, 2007 3:02 pm

Heute musste Harold wieder arbeiten, und so bin ich gegen neun aufgestanden und mitNora und den Kids zu Lejlas Pool gefahren, das Wetter war naemlich mal wieder richtig schoen!!

Gegen Mittag hab ich Nora dann frei gegeben, weil sie sonst mal wieder zu viel arbeiten wuerde diese Woche. Erst habe ich zu Hause angerufen und dann ein paar spiele mit Josh gemacht. Spaeter sind Nora und ich dann mitr ihm rausgegangen um Baeball zu spielen. Wir hatten so circa 20 Minuten gespielt und da hat Josh einen Ball ins gesicht bekommen. Er hat natuerlich erstmal total geheult, aber das war ja nicht das erste Mal. Wir haben ihm dann Eis drauf gelegt und das wars mit Baseball. Es ja aber schon “lustig” aus, er hat naemlich wieder richtig die NAehte vom Ball im Gesicht und das passend zum ersten Schultag morgen!!

Abends hatte ich dann mein letztes Dinner in meiner Gastfamilie, es gab Burger (Das musste ja jetzt nochmal zum Schluss sein)! Danach sind Nora und ich zu Coldstone gefahren, wo wir uns mit Lejla und Daniela getroffen haben. Ich hab lecker white chocolate eis mit KitKat gegessen! Danach sind wir nach Hause gefahren, wo dann auch noch Bruna, Marcia und Ofelia hinzu kamen. Wir haben Pictonary gespielt und uns unterhalten. Es war irgendwie ganz komisch, weil es das letzte Mal war, dass wir alle zusammen waren! Ich habe auch noch einige Abschiedsgeschenke bekommen und musste mich am Ende schon von Bruna, Marcia, Lejla und Daniela (was mir besonders weh tat) fuer immer verabschieden…

Abschiedsparty

June 21st, 2009

So Aug 26, 2007 2:04 pm

Heute morgen hat mich Nora bei Ofelia abgeholt. Zu Hause habe ich geduscht, mich fertig gemacht und meine letzten Abschiedsgeschenke vorbereitet, schliesslich war heute ja meine Abschiedsparty!! Die Zeit ist dann auch super schnell vergangen und Ofelia und Daniela sind schon frueher gekommen um den Washingtontrip mit Nora zu planen.

Ziemlich bald war es dann auch 6 Uhr aber meine restlichen Gaeste (Bruna, Marcia, Lejla und Irene) waren natuerlich mal wieder zu spaet. Tja, Suedamerikaner halt Wink Als alle da waren hat Harold Pizza fuer uns bestellt und wir sassen draussen auf der terrasse, haben chips gegessen und uns unterhalten. Josh war natuerlich mal wieder total aufgedreht und hat die Tuer fuer alle aufgemacht – wie immer wenn er von aelteren umgeben ist.

Die Pizza kam dann letzten Endes viel zu spaet, ueber 1 1/2 Stunden hats gedauert. Leah und Harold haben sich auch erstmal total mit dem Lieferanten angelegt. Nach dem Essen gabs dann lecker Torte! Ich hab mir Oreoblizzard Icecreamtorte ausgesucht! Lecker! Hier ein Bildchen davon:

Danach haben wir geschenke ausgetauscht und ich habe von leah und harold ein fotoalbum, von daniela ne fotocollage und von ofelia ne magische tasse auf der ein bild von uns beiden erscheint wenn man sie mit heissem getraenk fuellt bekommen. Ich hab mich total ueber die Geschenke gefreut (man wird ganz sentimental wenn man die alten bilder so sieht!!) und ich glaube die anderen haben sich auch ueber meine Geschenke gefreut.

Danach sind Matthew und Josh ins bett gegangen, es war naemlich schon spaet fuer die beiden. Wir Aupairs haben uns noch unterhalten und dann war die farewellparty auch schon wieder vorbei.

Ich fand die party echt klasse und hab mich riesig darueber gefreut, machen schliesslich nicht alle gastfamilien fuer ihre aupairs. Alle waren echt super nett zu mir, und ich hab mich ueber die fotogeschenke total gefreut. So werde ich die super Zeit hier auch garantiert nicht vergessen.

Gruppenfoto:

Leah (meine hostmom) und ich:

letzte Party bei Ofelia

June 21st, 2009

Sa Aug 25, 2007 11:52 pm

Heute hiess es fuer mich erstmal frueh aufstehen, weil ich um neun Uhr arbeiten musste! Ich fand das zwar nicht so toll, weil ich eigentlich von Freitag auf Samstag bei Ofelia schlafen wollte und das konnte ich dann knicken! Und dabei, bin ich eigentlich ja gar kein Aupair mehr. Naja, Harold ist auf jeden Fall mit Matthew zu ner Musikklasse gegangen und ich bin mit Josh zu Hause geblieben und habe Spiele mit ihm gemacht. Das war aber letztendlich auch okay so, ich habe ja nicht mehr viel Zeit mit ihm und da haette ich sicher sowieso mit ihm gespielt. So bin ich wenigstens frueh aufgestanden und habe nicht den halben Tag verschlafen!

Gegen Mittag sind Yvonne (freundin von Nora die bei uns uebernachtet hat) und Nora aufgestanden und wir sind zusammen in die Mall gefahren. Meinen guten Vorsatz nichts zu kaufen habe ich natuerlich NICHT eingehalten Wink geluncht haben wir bei Taco Bell und dann gings auch schon wieder nach hause.

Yvonne musste auch gehen und wir haben mit Harold und den Kids Dinner gegessen. Danach ist Nora noch trainieren gegangen und wir sind zu Ofelia gegangen, unsere letzte gemeinsame “Party” feiern. Der Abend war wie immer mal wieder total lustig und ich habe bei ihr (als ersatz fuer Freitag Nacht) uebernachtet. Dieses mal sind wir aber auch schon so gegen 2 Uhr ins Bett gegangen, zum glueck, so war ich am naechsten morgen wenigstens nicht so muede.

Mein letzter Burger fuer laaaange Zeit!!!

June 21st, 2009

Fr Aug 24, 2007 11:20 pm

Heute morgen sind Nora, Josh, Matthew und ich zum Sprinkler Park gefahren, wo wir uns mit Ofelia und Daniela + Kids treffen wollten, es war auch ganz schoen warm draussen. Da angekommen mussten wir leider feststellen, dass die Sprinkler wegen technischen Problemen zur Zeit leider ausser Betrieb sind! Na super! Bei den Kids war die enttaeuschung natuerlich gross! Also haben wir Ofelia angerufen und uns mit ihr an nem anderen Sprinklerpark getroffen. Bei dem vielen hin und her gefahre ist leider einiges an zeit vergangen, aber ne gute stunde hatten die kids trotzdem noch zum spielen, bis wir wegen Matthews Naps nach Hause mussten.

Nach dem Lunch habe ich die Kids dann uebernommen, weil Nora diese Woche schon genug gearbeitet hat. Josh wollte natuerlich mal wieder alle Spiele durchspielen die er besitzt und so sassen wir bis Matthew von seinem Mittagsschlaf aufgewacht ist im Wohnzimmer und haben gespielt. Dann ist Josh an den Computer gegangen und Nora, Matthew und ich sind zu Target gefahren, um ein Abschiedsgeschenk fuer den Kleinen und Karten zu kaufen.

Ich hatte dann nur noch kurz zeit Fotos zu bestellen und dann sind wir auch schon alle auf meinen Abschied essen gegangen. Ich durfte mir das restaurant aussuchen und so sind wir zu Ruby tuesday’s gegangen, ich wollte naemlich noch einmal nen richtig LECKEREN Burger essen bevor es nach Hause geht. Harold war dann erstmal total ueberrascht als ich ihm erzaehlt habe, dass wir in deutschland ausser bei Mc Donald’s und Burger King keine Burger essen! Tja liebe Amis, wir deutschen essen halt lieber “real food” um das mal mit Harolds typischen Wortlaut auszudruecken!

Danach sind wir noch alle zu nem neuen Icecreamplace bei uns im ort gefahren, lecker lecker! Und riesen Portionen mal wieder! Das amerikanische Eis werde ich definitiv vermissen!

Nora und ich sind dann schon frueher gefahren, weil wir spaeter mit den anderen ins Kino wollten. Nanny Diaries natuerlich, jetzt habe ich es also doch noch geschafft den in amerika zu sehen, ich hatte das buch vorher schon auf deutsch gelesen! Musste ja wohl auch sein, wo wir doch fast selbst Nannies sind… Wir hatten unseren spass, der film war echt nett gemacht und wir konnten der armen nanny einiges nachfuehlen Wink

urlaubsbericht

June 21st, 2009

Fr Aug 24, 2007 7:43 am

Jetzt also ein Bericht! Unser Trip war einfach nur super! Wir sind in Los Angeles gestartet und ich habe mich erstmal riesig gefreut meine Eltern wieder zu sehen! Wir waren am Walk of Fame, am Hollywoodsign (sind sogar hochgeklettert, was sich mit flipflops als schwierig herausgestellt hat), am rodeo drive, am strand, in beverly hills und natuerlich in den studios. Die waren echt total interessant.

Danach waren wir am Grand Canyon – einfach nur atemberaubend und sooo riesig. Am zweiten Tag haben wir sogar einen Hubschrauberflug gemacht, der Hammer!

In Las Vegas hat es mir dann am allerbesten gefallen, ueberall hats geblinkt und geleuchtet und die Hotels waren interessant. In unserem Hotel war sogar ne achterbahn. Wir sind sehr viel gelaufen, es war aber auch ziemlich heiss und darum waren wir abends immer sehr geschafft.

Danach gings weiter ins death valley, wo wir so in etwa 50 Grad hatten! Man kann sich echt nicht vorstellen wie heiss das ist, das ist fast wie in der sauna, das atmen tut weh und die sonnenbrille wird so heiss, dass man sich verbrennt!

In San Francisco war es dann wieder relativ “frisch”, was aber gut fuers sightseeing war! Die stadt hat mir auch richtig gut gefallen, die seeloewen am pier 39, die cablecars, die golden gate bridge…. alles!

Dann gings die route1 entlang zurueck wo es echt super schoene straende gab, das kann man sich kaum vorstellen~!

Von Los Angeles aus bin ich dann wieder nach new york zurueck geflogen. Die Zeit ist sehr schnell vergangen und der urlaub hat mir super gefallen. Das war jetzt nur ein kurzer bericht, aber ich habe so viel erlebt, dass es viel zu viel waere alles zu beschreiben…

back in Connecticut

June 21st, 2009

Do Aug 23, 2007 7:23 am

Hi!
Endlich auch mal wieder von mir ein Eintrag, ich bin naemlich aus meinem Urlaub zurueck. Heute morgen bin ich um fuenf Uhr aufgestanden, weil mein Flug ja schon um sieben Uhr ging. Papa und ich sind mit dem Shuttle zum Flughafen gefahren, haben eingecheckt und dann hiess es auch schon bald abschied nehmen – dieses mal war der abschied ja gluecklicher weise nicht so schwer, weil ich ja in ein paar tagen schon zurueck nach hause komme.

Der Flug war ganz ok, ich hab die meiste zeit geschlafen, wenn mein platz, zwischen zwei grossen dicken maennern, jetzt auch nicht sooo super war. Als ich in New York angekommen bin und meinen Koffer hatte habe ich ein Ticket fuer den Shuttle nach Manhatten geloest und habe draussen auf den bus gewartet. Bis der erste kam hat schonmal ganz lange gedauert und der war dann auch noch voll, aber mit dem naechsten bin ich dann zum glueck mitgekommen.

Wegen der Explosion der Gasleitung in der Naehe von der Grand Central Station hat der Bus da leider nicht gehalten und ich musste noch zwei Blocks laufen, aber das war ueberhaupt kein Problem, schliesslich hatte ich ja auch nur einen Koffer.

Am Bahnhof musste ich dann auch nochmal ne gute halbe stunde warten, aber wenigstens konnte ich mich schon in den zug setzen. Leider hat sich ein Penner neben mich gesetzt und das obwohl der ganze zug sonst frei war. Als er dann rausgefunden hat dass ich deutsch bin konnte ich mich erstmal die ganze fahrt mit ihm unterhalten, naja so wurde es wenigstens nicht langweilig. Dafuer haben wir aber das ganze Zugabteil belustigt, weil seine Mutter deutsche ist und ich erstmal mit der auf deutsch telefonieren musste usw.

Am Bahnhof haben Nora (meine Nachfolgerin) und die Kids mich dann abgeholt, weil Leah und Harold aus waren. Ich hab mich ganz schoen gefreut die Jungs wieder zu sehen und Nora auch endlich mal kennen zu lernen. Zu Hause hat dann Ofelia auf uns gewartet, sie hatte es leider nicht zum Bahnhof geschafft, aber hauptsache sie war ueberhaupt da! Wir haben Matthew zusammen ins Bett gebracht, mit Josh gespielt und uns dann ganz schoen lange unterhalten. Irgendwann kamen dann auch Leah und Harold zurueck, Ofelia ist nach Hause gefahren und ich bin ins Bett gegangen…

Ein Reisebericht folgt im naechsten Eintrag Wink

Platter Reifen auf dem Weg zum Flughafen!!

June 21st, 2009

So Aug 05, 2007 7:23 am

Heute morgen bin ich gegen neun Uhr aufgestanden, und weil Leah und Harold an meinem letzten Abend ja aus waren ist die Oma vorbei gekommen und wir haben gemeinsam gefruehstueckt. Es gab Blaubeerpfannkuchen, Eier, Muffins usw., halt ein typisch amerikanisches Fruehstuek. Nach dem Essen haben Josh und ich noch ein paar Spiele gespielt und dann noch Basketball, und das obwohl es draussen mal wieder ganz schoen heiss war.

Gegen Mittag sind dann alle zu nem Picnic gefahren und in der Zwischenzeit hat Ofelia angerufen um mir zu sagen, dass sie mit Lejla, die mich ja zum Flughafen nach new York fahren wollte, spaeter kommen, weil die wohl am abend vorher Party gemacdht hat und jetzt erst auf dem Rueckweg war.

Ich hab dann noch ein eis gegessen meinen flug bestaetigen lassen, war noch ein bisschen im internet und dann kamen auch schon lejla, ofelia und daniela. Nachdem wir meine schweren koffer im Auto hatten sind wir zu Panera Bread, auf nen smoothie, gefahren und dann haben wir uns gemuetlich auf den weg gemacht.

Ich hatte vorher extra Wegbeschreibungen bei mapquest ausgedruckt, aber irgendwie hat das alles nicht mehr so ganz gepasst und wir waren ploetzlich auf nem total falschen highway. Wir wollten natuerlich nicht in die falsche richtung fahren und sind deswegen mal abgefahren und waren ploetzlich mitten in der bronx bei jeder menge verkehr. An ner Tankstelle haben wir dann gefragt und als wir endlich mal jemanden gefunden hatten der uns wenigstens so in etwa den weg sagen konnte hat uns an der ampel auf einmal so ein typ wie bekloppt zugewunken und meinte, als ich das fenster runter gekurbelt habe, dass wir nen platten reifen haben!!! Na toll! Wir hatten auch gar nicht mehr so viel zeit und wussten den weg noch nichtmal richtig und dann noch das! Ich hatte echt ganz schoen schiss! Den weg zur naechsten werkstatt hat er uns auch noch schnell im vorbeifahren erklaert, aber als wir da ankamen war die geschlossen!! Panik!!!

Nach langem hin und herfahren waren wir dann an ner Tankstelle und hatten glueck. Der Reifen hatte nur zu wenig luft und der mann dort hat uns ne super wegbeschreibung aufgemalt. Wir sind dann so schnell wie moeglich wieder aus der Bronx raus und in richtung JFK gefahren. Auf dem Weg kamen wir nochmal in nen dicken Stau bei sehr sehr viel Verkehr, und so war ich dann genau puenktlich da!!! Super Timing!

Nachdem ich mich von den Maedels verabschiedet hatte habe ich dann einegcheckt. Zum glueck hab ich auch wieder nen Notausgangplatz mit schoen viel Beinfreiheit bekommen und musste noch nichtmal danach fragen, hat der typ mir ganz von selbst angeboten. Zu meinen vier (!!) stuecken handgepaeck hat er auch nichts gesagt und nachdem ich bei der sicherheitskontrolle nochmal in nem abgeteilten bereich von oben bis unten geflizt wurde hatte ichs dann endlich mal geschafft und musste nur noch warten. Zu allem ueberfluss hatte mein flug dann auch noch 2 1/2 stunden verspaetung, aber die zeit hab ich mir bei mc donald’s vertrieben. Und dann gings endlich los! Los Angeles, yeah!!!