So, nun ist es endlich so weit und ich poste meinen ersten Eintrag in meinem Diary. Das wurde auch langsam Zeit, immerhin passiert in letzter Zeit schon ziemlich viel. Heute hatte ich endlich mein Vorbereitungstreffen und somit auch mein Interview, aber dazu später mehr
Erstmal möchte ich mich noch kurz für alle die vorstellen, die mich noch nicht kennen…
Ich heiße Carina, bin 18 Jahre alt und komme aus Paderborn. Im Moment gehe ich noch zur Schule und möchte nach dem Abi als Aupair in die USA gehen. Ich habe vor einem Monat meine Kurzbewerbung an die Agentur Cultural Care geschickt und habe dann gleich darauf den Termin für das Vorbereitungstreffen in Bielefeld mit meiner Betreuerin ausgemacht.
Heute war es dann endlich so weit…
Der Tag fing schon super an, als ich im Auto saß, die Adresse ins Navi eingab und dann die Meldung bekam: Verkehrsstörungen. Voraussichtliche Ankunftszeit: 11:05 Uhr. Das Treffen sollte um 11 Uhr beginnen und ich bekam schon Panik, dass ich wirklich zu spät kommen würde. Immerhin hatte ich extra eingeplant, früher loszufahren, damit dies nicht passiert. Gut, war dann auch alles halb so wild, das Navi hat dann Gott sei Dank die Route aktualisiert und ich kam dann doch relativ überpünktlich in Bielefeld an. So ziemlich eine Stunde zu früh stand ich dann auf dem Parkplatz, was aber nicht weiter schlimm war, weil ich so noch mal in Ruhe alle Unterlagen durchgehen konnte, bis schließlich einige andere Mädels kamen, die auch zu früh da waren.
Das Vorbereitungstreffen selbst hat mir sehr gut gefallen. Wir waren ungefähr 20 Mädchen und haben uns erstmal einen Vortrag über das Aupair-Programm im Allgemeinen angehört. Anschließend sind wir die Bewerbungsunterlagen durchgegangen und unsere Betreuerin hat uns noch auf ein paar wichtige Details aufmerksam gemacht. Danach kam noch ein ehemaliges Aupair, das erst vor drei Wochen wieder nach Deutschland gekommen ist und uns einiges über ihr Jahr erzählt hat.
Danach ging es dann los mit den Interviews, während die anderen dem Aupair noch Fragen stellen konnten und schließlich noch ein kleines Quiz mit ihr gemacht haben.
Das Interview selbst ist total gut gelaufen. Wir haben gleich mit den englischen Fragen angefangen, damit ich das Schlimmste gleich hinter mir habe
Aber schlimm war es ganz und gar nicht, es hat sogar ein wenig Spaß gemacht, was aber auch ganz bestimmt an unserer Betreuerin lag. Ich hatte mir zu Hause schon ein paar Antworten auf mögliche Fragen überlegt, aber eigentlich kamen dann doch ziemlich andere dran und ich habe einfach spontan geantwortet, was mir auch überhaupt nicht schwer fiel. Meine Betreuerin meinte nach ein paar Minuten, dass sie schon nach der ersten Frage gemerkt hätte, das mein Englisch super sei und dass ich in den USA überhaupt keine Probleme haben würde… Sie hat mir die Höchstpunktzahl gegeben, womit ich auf keinen Fall gerechnet hätte
Ich bin immer noch total baff und freue mich so, dass es so toll geklappt hat.
Es gibt wirklich überhaupt keinen Grund, wegen dem Interview nervös zu sein. Die Zeit vergeht wie im Flug und plötzlich ist man schon wieder bei den deutschen Fragen.
So, dass war es dann erstmal für heute
Wünsche euch noch einen schönen Abend