Anfangs bitte einen kleinen Applaus, endlich kommt der nächste Beitrage meines spektakulären Lebens
Zwischen diesem und meinem letzten Blogeintrag liegen nun genau 1 Monat und 5 Tage, suuper Carina. Viel kann ich für diesen riesen Zeitraum jedoch nicht, wegen technnischer Probleme war mein Blog nämlich eine Weile offline (wie so manche vielleicht gemerkt haben) und selbst ich konnte da nicht viel machen.. Jetzt ist er aber Gott sei Dank wieder am Leben und dies sogar vollständig (hatte ja schon Panik, all meine geschriebenen Werke seien im www verschollen), außerdem hat er ein kleines face-lift bekommen und strahlt nun wieder
Nun gilt es also, die wohl 5 interessantesten Wochen meines Aufenthaltes hier in einen Beitrag zu verfassen.. macht euch also auf einen etwas längeren Bericht gefasst (sofern meine Erinnerung noch so viel zulässt).
Weihnachten ist nun vollständig vorbei, die Tannenbäume liegen auf dem Gehsteig bereits seit mehreren Tagen für die Jungs mit dem grünen Daumen bereit, die allermeisten Nachbarn haben sich nun auch damit abgefunden, dass Santa erst in guten 11 Monaten wiederkommt und haben somit auch ihren Garten’Schmuck’ entfernt und die Ohren werden auch nicht mehr weit und breit mit Christmassongs betäubt.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich wirklich wundervolle Weihnachtstage hatte
aaaber! nach 4 Wochen, in denen es wirklich NUR um Weihnachten ging, hatte dann auch ich die Nase voll.
Was meine Festtage hier so schön gemacht hat, waren zum einen diverse Cookie-Back-Aktionen, die ich entweder mit den Kids oder Freundinnen gestartet habe. Man oh man, noch nie habe ich so viel in der Vorweihnachtszeit gebacken, nichtmals bei meinem Chaostantchen
dann fand natürlich noch eine AuPair Christmasparty an, auf welcher ich durch meine Sangeskunst doch tatsächlich ein Ticket für’s Flyer’s Game (Eishockey) gewonnen habe
In der Cheescake Factory haben sich dann nochmal die Elite-Aupairs zu einem Stück Christmas-Cheesecake getroffen und die Secret Santas waren auch dabei. Ich bekam ein Buch von ‘Sex and the City’
jaaa, meine Sammlung wächst und wächst. Hinzu kommt das Familien-Christbaum-Schmücken, eine Woche vor Heiligabend, bei dem vor allem Andy und ich einiges an Spaß hatten allein dabei, den Baum erstmal zum Stehen zu bekommen
Außerdem haben einige meiner Lieben aus Deutschland an mich gedacht, und noch nie wurde ich so mit Weihnachtspost überhäuft
jeden Tag war wieder was für mich dabei und ich habe mich wirklich über jede Zeile gefreut!! Danke nochmals an dieser Stelle!!
Gekrönt wurde unsere Vorweihnachtszeit vom SCHNEEEESTUUURM. haha
Wo in den Nachrichten viel Wirbel drum gemacht wurde, hat man den richitgen ersten Schnee hier doch eher genossen und sich daran erfreut. Natürlich war es ein kleiner Schock, als ich Samstags morgens aufwachte, aus dem Fenster sah, und ich erstmal überlegen musste ob ich nun in einem Skiort bin, oder immer noch in Narberth , in dem Ort in dem es am Abend zuvor noch ziemlich trostlos ausgesehen hatte. Es war einfach ALLES weiß, alles alles alles. Innerhalb eine Nacht gabs im wahrsten Sinne von heut auf morgen locker 40 cm Neuschee, und es wollte an diesem Wochenende dann auch nicht aufhören zu schneien. Doch dieses Gefühl eingeschneit zu sein hatte gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten irgendwie etwas behagliches. Das Land in dem alle Leute immer wahnsinnig beschäftigt zu sein scheinen vermachte doch den Eindruck kurz vor den besinnlichen Tagen nochmal durchatmen zu können
Finally stand dann Weihnachten vor der Tür und wie erwartet war in diesem Jahr natürlich alles anders, und trotzdem war keine große Spur von Heimweh. Am 24.12. war morgens noch ein bisschen Trubel, ich hab mich ein bisschen um die Mädels gekümmert und am Nachmittag ging es dann zum Gottesdienst. Als es dann soweit war und ‘Silent Night’ gesungen wurde, überfiel mich für einen klitzekleinen Augenblick die Wehmut und ich sehnte mich nach meinem zu Hause. Jedoch konnte ich gut dagegen ankämpfen und verließ die Kirche mit einem Lächeln
Zu Hause gab es dann bereits vor dem Dinner eine kleine Bescherung, die Christmas Stockings mussten dran glauben
Nachdem mehr oder weniger in Ruhe gegessen wurde kam dann das wo woooochenlang drauf gewartet wurde.. Geschenke! Ich habe unter anderem Tickets für das Musical ‘The Lion King’ bekommen, manchmal denke ich wirklich, dass Andy und Corinna Gedanken lesen können, ich habe mich super darüber gefreut
Die Atmosphäre hier war Heilig Abend wirklich klasse, keine Spur von Hektik oder Stress. Mit einer Magnum Flasche Champagner haben wir den Abend ausklingen lassen und waren doch rundum glücklich un zufrieden.
Am 25. 12. ging es dann weiter, der Tag fing bei mir leider mit einem nicht so guten Gefühl in der Magengegend an.. irgendwas war mir am Tag zuvor wohl nicht gut bekommen. Somit brauchte ich meine Zeit um auf die Beine zu kommen und auch beim Christmas-Hirsch-Dinner hielt ich mich dann sehr zurück. Trotz allem war auch dieser Tag mit Grandpa Dave und Aunt Shannon wirklich schön und auch sehr amerikanisch wie ich festgestellt habe. Geschenke bis zum Himmel, Essen als gäbs kein Morgen mehr und der Fernseher lief natürlich auch nebenbei
Auch den 26. Tag des Dezembers sollte Weihnachten herrschen. Die Narberth-Bowsers fuhren also zu den Lancaster-Bowsers um unter anderem den Rest der Familie zu sehen, Geschenke abzusahnen und Shannons Kunstaustellung zu betrachten. Eigentlich war sogar eine Übernachtung geplant, doch ich fuhr am selben Abend wieder Richtung Heimat, denn ich wollte Sonntags ja püntklich sein, uuuum
JULE UND TOBI am Flughafen in Empfang zu nehmen!!!
Jawohl.. da war es dann also schon so weit.
Jule und Tobi beglückten mich.. Das bereits 3. Mal, während meines Jahres in America, hatte ich einen Teil meiner Familie um mich, und jedes Mal ist das Gefühl sich nach so langer Zeit wiederzusehen unbeschreiblich und sehr ergreifend. Mitlerweile muss ich zugeben schein ich allerdings schon so weit trainiert zu sein, dass ich meine Tränen gut im Griff habe
Die 10 Tage mit den beiden gingen um wie NICHTS. Kaum waren sie hier, waren sie auch schon wieder weg. Angefangen mit Einkaufen im Supersize-Supermarkt, über Sightseeing in Phillie, shoppen im Outlet!!! essen in diversen Fastfood-Läden und natürlich das shoppen in der 2. größten Mall an der Ostküste nicht zu vergessen, bis hin zum genialsten Silvester-Feuerwerk was ich bisher gesehen habe waren unsere Tage gut gefüllt.
Am Neujahrswochenende war uns dann natürlich keine Ruhe gegönnt und haben den Trip mit dem Chinatown Bus nach Washington DC gewagt. Genächtigt haben wir in einem 6-Bettzimmer eines Hostels und man mag es kaum glauben.. sooo schlimm war es gar nicht
DC ist auf jedenfall wahnsinnig sehenswert, im Wommer wohl noch um einiges mehr als im Winter, doch trotz allem hatten wir dort 2 schöne Tage. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon NEW YORK BABY! Diese Stadt wollte ich den beiden natürlich nicht vorenthalten, man MUSS es einfach mal gesehen haben. Ob man es dann nun mag oder nicht bleibt ja jedem selbst überlassen
Für die Anreise haben wir uns dann wohl den alleraller kältesten Tag überhaupt ausgesucht. Draußen war es bei Windstärke 100 inklusive Minustemperaturen kaum auszuhalten, sodass ich die beiden nur mit dem Bus begleitet habe, ihnen noch beim Check-In in ihr Luxushotel (ja, im Vergleich zum Hostel war es Luxus
) geholfen habe und dann auch schon wieder den Heimweg angetreten habe! Das sich die beiden 2 Nächte alleine in NY aufhielten, konnte ich mich schon mal wieder an das Leben ohne sie gewöhnen und sorgte Montags beispielsweise erstmal wieder für KlarSchiff in meinem Zimmer.. mir wurde auch wieder bewusst was ich ganz bestimmt nicht vermisse, wenn ich ne Weile ohne mein Schwesterherz lebe
Am Mittwochmorgen sind wir dann nochmals typisch amerikanisch Frühstücken gegangen und gegen 3 Uhr Nachmittags luden wir dann auch die Koffer schon wieder ins Auto und die Fahrt zum Flughafen stand bevor. Am Flughafen angekommen war der Abschied kurz und schmerzlos, was sicherlich auch gut war!! Jule hatte allerdings innerhalb 30 Minuten Autofahrt Nina’s Herz erobert, und somit konnte ich das Kind nur ruhig stellen in dem ich ihr (mal wieder
) Donuts versprach. Noch heute erzählt sie mir ‘bye Jule, bye Tobi’. Jaja, ihr habts ihr angetan
Zusammenfassend waren die Tage mit den beiden einfach genial. Jule und ich sind ein DreamTeam wie eh und je
Vom außeinander-leben keine Spur
Den Humor, den wir 2 unumstritten am besten Teilen ist jeden Tag aufs neue voll und ganz ausgekostet worden. Auch gekuschelt wurde ab und an, man musste ja schließlich 6 Monate nachholen
Und ebenfalls gemeinsames Fernseh gucken kam nicht zu kurz
Es war toll, dass ihr hier wart. Danke Tobi für deine Geduld, bei dem ein oder anderen Handschug-Schwestern-Ding
Und danke an dich Jule, einfach dafür, dass du die tollste große Schwester bist, die man haben kann!! ♥
Mein letztes Wochenende war wirklich träge und einseitig. Ich hab mich schon fast drüber gefreut als es hieß, dass ich Donnerstag, Freitag Abend und Samstag Abend bitte arbeiten solle. Ich brauchte die Zeit wirklich ganz dringend um einfach mal zur Ruhe zu kommen und somit genoss ich jede Minute des letzten Wochenendes, an dem ich einfach nur zu Hause geblieben konnte, viel geschlafen, gelesen und einfach mal NICHTS getan habe.. herrlich
Die aufgefüllte Power wird nämlich in den nächsten Tagen und Wochen wieder gut ausgenutzt. Nachdem ich meine 3 SuperNanny Tage morgen Abend hinter mir lasse, heißt es ab Donnerstag AB AUF DIE PISTE.. ich freu mich schon soooooo sehr auf’s Ski fahren, kanns gar nicht in Worte fassen, was die Vorstellung bald wieder auf Skiern zu stehen in mir auslöst
Heute waren wir schon im Ski-Shop um Ski auszuleihen.. Noch nie haben sich sooo enge Schuhe sooo gut angefühlt
Es wird bestimmt ein super Wochenende
Huui. Nach über 1500 Wörtern ist jetzt wohl mal ein Ende angesagt. Ich schmeiß mich jetzt ins Bettchen und werd mir noch die SeasonPremiere von American Idol angucken (das amerikanische DSDS), mal gucken ob es mit unserer Bohlen-Version mithalten kann.. ich glaubs ja kaum
Also Freunde, nun kann ich behaupten, dass wir uns schon dieses Jahr wiedersehen werden!! Klasse, nicht wahr?!
Alles Liebe, Carina