Do Feb 01, 2007 5:37 am
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Stimmung: Distorted ]
zuerst für die stimmung: dieser wichsaaa smiley verfehlt doch völlig seinen sinn, der darf nicht grinsen, niemand darf das, arsch!
für nichts und wieder nichts, aber so ist das ja immer, nicht wahr?
jaaa, die woche war bisher unglaublich spannend, montag hatte ich frei und gestern abend musste ich dann mal ein bisschen arbeiten, weil beth nachtschicht, rod aber frei hatte, war das auch kein problem. heute musste ich die kids dann für die schule fertig machen und wir sind ja ganz schlau und deswegen sollten sie sich ihre klamotten für heute schon gestern zusammensuchen, was auch ganz gut geklappt hat. heute morgen ist ihnen dann aber eingefallen, dass sie lieber was anderes tragen wollten, woraufhin ich ihnen, zähneputzend, noch nicht ganz wach und extrem genervt erklärt habe, dass das nicht der sinn der sache sei, haben sie verstanden, sollte immer so mit ihnen sprechen, haha.
ansonsten hat heute endlich meine langersehnte erste klavierstunde stattgefunden, war ganz amüsant, weil der lehrer so davon begeistert war, dass ich alles so schnell verstehe (‘you catch up really fast’), war aber zu einem gewissen grad nur wiederholung. außerdem sollte ich dann das, was ich gespielt habe mitsingen, was mir natürlich vorbildlich gelungen ist. ich träfe die töne, wäre auch traurig, wenn nicht, und meine stimme habe einen ganz tollen klang, bla bla. danach war ich noch kurz bei steffi, die eigentlich, wie imemr gar keine zeit hatte, wir haben uns aber doch relativ lange über dieses und jens unterhalten und ich habe sie erfolgreich von ihren englisch hausaufgaben abgehalten, aber das fand sie auch nicht so schlimm. später war ich dann noch beim chor, war aber nicht besonders spannend, normal irgendwie, wie alles eben, wenn ich das aussprechen würde, dann würde ich wie eine leiernde kassette klingen, welch ein vergleich und man würde mich für depressiv halten, haha. ein grandioser übergang: am dienstag waren wir nämlich, und hier der bezug zur überschrift, bei rods eltern zum essen eingeladen und beth hat mich am tisch gefragt, ob ich depressiv sei oder vielmehr bloßgestellt und fügte dem noch hinzu, dass sie kein depressives au-pair gebrauchen könne! ich habe diese sehr charmante und gefühlvolle nachfrage natürlich verneint, weil dem tatsächlich nicht so ist, aber offensichtlich habe ich das nicht sehr überzeugend klarmachen können. wer mich kennt, weiss, dass ich eher eine von der ruhigeren sorte bin und man mir meine beegesiterung nicht immer direkt ansehen kann, wundervoll umschrieben. nachdem sie den knüllerspruch dann rausgehauen hatte, wurde meine laune auch schlagartig, aber eigentlich grundlos, schlechter, wie das so ist, wenn mir unterstellt wird, ich sei depressiv, pah! jedenfalls habe ich sie dann später nochmal drauf angesprochen und sie meinte, sie habe den eindruck, ich sei gelangweilt und sie würde sich eben sorgen machen, es läge ja schließlich in ihrer verantowortung, dafür zu sorgen, dass ich beschäftigt bin. wie dem auch sei, ich habe mir natürlich wieder riesengroße sorgen und alle umsonst verrückt gemacht, aber ich habe, nach dieser komischen anspielung, mit dem schlimmsten gerechnet.
aber noch bin ich hier, es geht mir gut, was man daran sieht, dass meine enthusiasmus bezäglich sport rapide abnimmt, ganz im gegensatz zu meinenm körpergewicht, das rasant zunimmt, vielleicht doch depressiv?!
in diesem sinne werde ich jetzt in mein bett gehen udn noch ein bisschen ins kissen weinen und dabei theatralisch schluchzen, damit man es auch unten hört, pf!
ich bin übrigens immer noch ein bisschen krank, noch mehr grund mich selbstbemitleidend zu beschluchzen, haaach, ich bin der sterbende schwan, aber kein wunder bei der ganzen psychischen belastung gerade. vielleicht solltet ihr euch hier noch ein extrem leidvolles und dramatisches seufzen vorstellen, der theatralik wegen, ihr versteht schon. nee, das endet schon wieder in iro-, hysterie und sarkasmus, unschön, unschön. ansonsten entbehre ich jeglicher entschuldigung für meine heutige ausdrucksweise, auch ich ansonsten makelloses wesen, muss mal so tun, als hätte ich schlechte laune.