Ziel: Norfolk, Virgina

Posted by mylifeisastereo | Posted in Uncategorized | Posted on 06-07-2009

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Seit Freitag bin ich nun also bei den Gerbers und fühlte mich hier von den ersten Minuten an sehr wohl. Auch wenn es noch leichte Sprachprobleme gibt (fragende Blicke auf meiner Seite), reicht doch auch manchmal ein Lächeln, um sich willkommen zu fühlen. Das Haus der Gerbers ist groß (eig 2 Apartments übereinander) und aufgrund eines sympathischen Stilmixes sehr wohnlich :D Außerdem wird es hier niemand stören, wenn ich in kurzer Schlafanzugshose aufm Sofa sitze oder barfuss (oder auch bevorzugt in Straßenschuhen) durchs Haus laufe (kleiner Seitenhieb in Richtung Mama und Papa Heinemann) =P Mein Zimmer gefällt mir ebenfalls sehr gut – vor allem das sehr bequeme und große Bett :) Dieses hat übrigens nur ein Laken als Bettdecke, DENN das Wetter ist mehr als angenehm. Eigentlich brauch man sich in den Sommermonaten gar nich weiter ums Wetter kümmern, denke ich, soweit ich das jetzt einschätzen kann – eine kurze Hose und ein T-Shirt wird schon reichen. Auch wenn es meist eher bedeckt ist, ist es schön (schwül)warm. Regen und Gewitter soll es wenn eher abends geben.

Am Freitag war erstmal nichs weiter angesagt als Abendessen (ja Mama, auch hier ißt man Gemüse =P, jedoch aber auch iwie ziemlich viel Fleisch, nämlich iwie täglich – sowohl in der Schule, als auch hier bei meiner Gastfamilie). Beim Abendessen wurde ich dann gleich in ein Faible von Dan & Claudia eingeführt: ein Würfelspiel. Lässt das Essen zwar etwas stocken, kann denke ich aber auch Spaß bringen, wenn ich dann iwann  dann mal durch die Regeln durchgestiegen bin…ich glaub, ich werd mal versuchen es beim guten alten Helfer Googel ausfindig zu machen…^^ Ansonsten hab ich dann auch noch Bekanntschaft mit den 2 hübschen Hunden der Familie gemacht, die wie in Amerika üblich, nich Gassi geführt werden, sondern das ein oder andere Geschäft im Garten verrichten – was zum Minenlauf wird, wenn man sich barfuss draußen wiederfindet um Bella beim Schaukeln auf der Riesen-Baum-Schaukel zuzuschauen – yurk!…Und mit den Krabben, die im Terrarim in Amarahs Zimmer gehalten werden und dem kleinen Papagei Daisey, der mich als Begüßung erstmal in den Finger gebissen hat. Später dann noch die Kröte, die vereinsamten Fische und die Schmetterlinge….

Samstag war der 4.Juli –> Independence Day. Nach einem tiefen Schlaf, verwirrten Bicken von den Mädels (übrigens fast 2 und fast 4 Jahre alt) nach dem Motto: wer war die nochmal und was macht das verschlafene Etwas in unserem Haus bin ich dann später mit allen zum ersten Mal in einem amerikanischen Supermarkt gewesen. Erste Erkenntnisse: Ich glaub jeder Laden hat Angestellte am Eingang stehen, die einem weiß machen wollen, sie würden wirklich wissen wollen, wie es einem geht – na ja, eigentlich ja eine nette Geste, könnten wir Tiefkühl-Deutschen vllt auch gebrauchen ;) Zweite Erkenntnis: Dan scheut nicht iwas um die 70$ für Steaks auszugeben Dritte Erkenntnis: vllt ist doch nich alles so XXL wie ich es vermutet hatte…nur die Shampoo-Flaschen hatten eine wie wir sagen würden, Vorratsgröße ^^Neben jede Menge Chips-Tüten landete zu meiner Freude auch leckeres Obst im Wagen, das Dan später in leckeren Obstsalat verwandelte. Nachmittags wurde dann wie wohl für den 4.Juli üblich gebarbequet (die Steaks kamen zum Einsatz und Dan versicherte nie mehr deutsche Au-Pairs im Haus zu dudeln – wie kann man das Steak nur mit Ketchup essen wollen. Ups. Wenigstens schlug sich Claudia auf meine Seite und ließ die Flasche ächzen ;)

Abends dann ging es mit Kind und Kegel zum Strand – Feuerwerk gucken. Von Claudia wurde ich darüber aufgeklärt, dass private Feuerwerkerei nur am 4.Juli üblich ist – zu Silvester gibt es nur in den Städten die organisierten. Unser erstes Ziel war der Strand, der zu Plattform der US Navy gehört, für die sowohl Dan, als auch Beka (Hostmum, grad noch für 6 Monate unterwegs) angehören. Als ganz Dan im selbstgebuddelten Sandloch verschwand oder als Algenmonster Bella verfolgte, begann es amüsant zu werden :D Um 20Uhr rum, tauchte dann aber ein Polizeiboot der Navy und ein Polizeiauto auf und der Strand sollte geräumt werden – auch am Unabhängigkeitstag wird keine Ausnahme gemacht – der Strand gehört am Abend geräumt -.- So ging es dann weiter zum öffentlichen Strand und dort konnte das Feuerwerk dann genossen werden :) Erst um iwas vor elf kamen wir alle ins Bett…

erster zwischenstopp: new york!

Posted by mylifeisastereo | Posted in Uncategorized | Posted on 06-07-2009

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Mit einem (!) koffer und dick gepackten Rucksack bin ich mit den Mädels am Montag zum HH Flughafen. Schon in Hamburg wurde mir klar, dass Lufthansa defintiv doch nicht der beste Weg zu Fliegen ist. Wie zum Teufel kann man einen Flug überbuchen? Nach einer Stunde Verspätung gings dann aber im dicken Jumbo nach New York. Der Fensterplatz erleichterte den 7h Flug etwas, dennoch war ich sehr froh, als der ganze nervige USA-Einreisekram erledigt war und wir mit Bus gut ne Stunde aus der Innestadt raus und in die außerhalb gelegende Au–Pair-Schule sind (ehemalige Universität). Dort hab ich mein Zimmer mit einer sehr netten Deutschen, einer lustigen Australierin und einer eher stillen Russin geteilt – der Kulturaustauch konnte beginnen :D es wurde schon amüsant, als die Russin sich bei uns nach einem Bügeleisen erkundigte – ihre ganze Kleidung war doch knitterig geworden im Gepäck. Bei gemeinsamen auf der USA-Karte unsere zukünftigen Wohnorte zeigen wurden wir uns dann aber langsam warm.

Beim Frühstück wurde dann schon einiges offensichtlich. Zum Beispiel, dass das amerikanische Müsli gerne knallig bunt sein darf, alles (auch O-Saft) in kleinen Plastikportionen angeboten wird und Styropor-Geschirr jede menge (Abwasch)arbeit spart – die Massen an Müll die bei über 200 Au-Pairs dabei täglich anfallen muss, muss uns doch nich stören – Klima-Erwärmung? Nein, nein. Dienstag und Mittwoch waren bis auf kurze Unterbrechung fürs Lunch und Diner gefüllt mit Unterricht. Hier zählte vor allem: “Speak English!!” und “Don’t leave your children alone!” Schon etwas obskur mit den Deutschen auf Englisch zu reden, aber nach bösen Blicken und ermahnenden Worten der etwas schrulligen Lehrerin, hörte man statt einem Stimmengewirr aus schwedisch, portugisiesch, französich etc. bald nur noch verhaltenes Englisch. Die Südamerikanerinnen und Australierinnen waren hierbei deutlich im Vorteil ^^Von den über 200 AuPairs waren übrigens nur lächerliche 4 auf der (eher) männlichen Seite anzusiedeln. Anstatt sich wie der lustige Police-Officer, der uns am Mittwochabend über “Personal Savety”  informierte (waren Lunch und Museum nun der sicherste Plan fürs Erste Date, oder nich? Ich vergaß), jeodch wie der glücklichste Hahn im Korb überhaupt zu fühlen, blieben sie doch lieber unter ihresgleichen ^^

Am Donnerstag so um 13 Uhr gings dann im Bus zum lang ersehnten Highlight: New York City. Nach den 2h Busfahrt kamen wir in Manhattan an und just in dem Moment entludt sich eine dicke Regenwolke über Manhattan, die den eh schon qualitativ eher minderwertigen Fotos durchs Busfenster, den letzten qualitativ hochwertigen Touch gaben ;) Der ebenfalls sehr gut aufgelegte im Bus anwesende Touristenführer erklärte und zeigte uns aus dem Bus allerhand (z.b. auch die MASSEN, die anstanden, um “Discounter-Tickets” für eins der Musicals aufm Broadway zu bekommen) und als der Verkehr in der City immer mehr erlag, schnappte er sich kurzerhands uns um und bei 30 Mädels und nahm uns mit zur Subway :D Nachdem der Ticketziehen am Automaten schon einige Minuten in Anspruch nahm, gings inkl. Umsteigen zur ziemlich großen “Staten Island Ferry”, die uns ziemlich nah an die Freiheitsstatua (iwie recht langweilig) und einen guten Blick auf die Skyline bot. Wieder angenommen sammelte uns wieder der Bus auf und es ging für uns unseren Bus, der den Ausflug zum Rockefeller Center mitgebucht hatte, noch zu eben diesem. Allein die Fahrt mit dem sehr schnellen Fahrstuhl (70 Stockwerke in vllt 30sek) zum Erlebnis für die Magengegend ^^ Richtig genießen konnten wir die Aussicht von 259m leider nich. 1. weil das Wetter keine schöne Sicht bescherte 2. weil der starke Regen uns einfach nich auf die Aussichtsterassen bewegen konnte und 3. weil uns die Zeit im Nacken saß -nur noch gut 2h zur freien Verfügung, dann mussten wir schon einige Straßen weiter beim Empire State Building sein, wo uns die Busse wieder aufsammeln sollten (“immer schön dran denken, liebe Au-Pairs, um exakt 20.31Uhr fährt euer Bus ohne euch und die Taxifahrt nach Oakland kostet gut 300$). So fiel unser restlicher Manhattan-Aufenthalt, den ich mit 2 netten Mädels verbrachte, doch recht streßig aus (gut, ich wars vllt die hauptsächlich nervte ^^). Ein Shopping-Aufenthalt beim Hard-Rock-Café war dennoch noch drin :D Bilanz: 2 T-Shirts – Preis: mein Geheimnis Aber: in Europa z.b. sind die z.b. teuer Und: Lang gehegte Wünsche gehören einfach doppelt erfüllt :)

Am Freitag war die Zeit in der Au-Pair-Schule auch schon wieder vorbei. Morgens fuhren die Busse dann in Richtung der Flughäfen etc. Für mich hieß es dann nich mehr Jumbo (um die 500Passagiere glaub ich), sondern Regional Jet (etwa: 40) – das ist doch gleich ein anderes Flugerlebnis ^^ Auch hier hatte ich wieder das Glück eines Fensterplatzes und kam so zu dem unbeschreiblich schönen Erlebnis Manhatten aus der Vogelperspektive zu sehen – einfach unglaublich :)

In Norfolk angekommen stieg dann langsam die Aufregung. Die vorher noch ruhige Annalena wurde langsam hibbelig. Zum Glück flog auch noch ein anderes Aupair mit mir – Sandra, die in Virginia Beach ihre Gastfamilie hat. Im Gegensatz zu ihrer war meine Gastfamilie erst nach mir da, aber so hatte ich noch ein  paar Minuten zum Durchatmen. Neben Dan (Hostdad, waren auch Claudia (letzten 1 jahr, 9 monate das AuPair der Gerbers) und die beiden Mädels Isabella und Amarah mit dabei. Die beiden versteckten sich hinter Papas Beinen, tauten aber während der Autofahrt mir gegenüber schon etwas auf :)

…aber das zählt wohl alles nich mehr zum Zwischenstopp New York, sondern zum…