Archive for July, 2009

Big Bear, Konzert und Sandduenen

Saturday, July 25th, 2009

So März 16, 2008 12:23 pm


[ Stimmung: Sleepy ]

Nun sind wir schon wieder ein Weilchen zurueck aus dem Urlaub! Deswegen will ich nun endlich mal erzaehlen, was wir noch so erlebt haben nach meinem letzten Eintrag…

Am Tag, nachdem ich skifahren war, sind wir den ganzen Tag “schneewandern” gegangen Smile
Mary Helen und Kyle besitzen ganz spezielle Schneeschuhe, mit denen man prima auf tiefem Schnee laufen kann, ohne gross einzusinken. Ich hab sie auch mal ausprobiert, aber irgendwie immer das Gefuehl gehabt, mir mit den Riesendingern irgendwie selbst in die Quere zu kommen Laughing deswegen hab ich nach einer Weile doch lieber wieder Mary Helens Stiefel angezogen und sie hat die Schneeschuhe uebernommen (zum Glueck haben wir die gleiche Schuhgroesse!!).

Die Kids hatten auch ein Paar Schneeschuhe, aber sie waren eher daran interessiert, sich im Schnee zu waelzen, die Schlitten zu ziehen oder sich in sie reinzulegen Very Happy

Am naechsten, dem Abreisetag, wollten Kyle und ich dann erstmal den abschuessigen Zufahrtsweg zu unserem Haus freischaufeln – der war naemlich ueber Nacht so sehr zugeschneit worden, dass ihn unser (mit Sommerreifen bestuecktes…) Auto nicht mehr bewaeltigen konnte! Da wir aber leider aus unerklaerlichen Gruenden im ganzen Haus keine richtige Schneeschaufel finden konnten, mussten wir das Unternehmen mit einer recht kleinen Gartenschaufel angehen Rolling Eyes
Nachdem das dann aber relativ aussichtslos war, haben wir dann letzendlich die Schneeketten aufs Auto draufgemacht; und damit hat es dann geklappt Smile

Am naechsten Tag mussten wir dann leider auch schon wieder heimfahren! Aufgrund eines Unfalls auf dem Highway und dem daraus resultierenden Stau haben wir dann eine andere Strecke genommen, die uns erstmal noch ein wenig hoeher fuehrte – insgesamt auf ca. 2800 Meter, das ist fast so hoch wie die Zugspitze! Das merkten wir unter anderem daran, dass alle Sachen wie z.B. Nudeltueten oder Chipspackungen sich fast bis zum Platzen aufblaehten, dann spaeter in Manhattan Beach aber wieder normal flach waren Wink

Nach diesem Kurzurlaub gings dann wieder weiter mit normalen Alltag – ich kuemmere mich von 8 bis 17 Uhr um die Kinder, danach habe ich frei…
Gleich am Dienstag danach fand dann abends in Los Angeles das Linkin-Park-Konzert statt, zu dem ich mir ja eigentlich schon seit langem eine Karte gekauft hatte. Leider kam die jedoch nie bei mir an, weshalb ich dann die Verkaufsagentur kontaktiert habe Rolling Eyes
Zum Glueck haben die mir wenigstens eine Ersatzkarte bereitgestellt…

Das Konzert selbst war dann wirklich toll; ausverkauft und super Stimmung Smile und es wurde nicht mal zuuu spaet abends – war um Mitternacht schon wieder daheim (ich musste ja morgens wieder arbeiten…).

Letztes Wochenende hab ich mir dann am Samstag zum ersten Mal die Inlineskates meiner Gasteltern ausgeliehen und bin mit Susan eine ganze Zeit lang am Strandweg entlang gefahren – das macht bei Sonnenschein und Waerme echt Spass! Smile Ich glaube, nach diesem Wetter wird man nach einiger Zeit regelrecht suechtig und verwoehnt – man jammert schon, wenn’s mal einen Tag lang wolkig ist! Twisted Evil Weiss nicht, wie das in Deutschland wieder werden soll…

Am Sonntag haben Jasmin, Susan, Frieda, Ann und ich dann wieder mal einen groesseren Ausflug gemacht – wir sind erstmal zum sog. Salton Sea gefahren, der groesste See in Kalifornien. Der sieht zwar sehr huebsch aus (tiefblau usw…), ist aber leider auch ein toter See, weil er so salzhaltig ist, dass die meisten Fische darin sterben Confused Aber Bilder zu machen lohnte sich trotzdem Very Happy

Danach sind wir dann noch ein Stueck weiter gefahren und schliesslich zu einer Gegend gekommen, in der sich meilenweit Sandduenen erstrecken Smile dort sah es wirklich genauso aus, wie man Sandwuesten immer in Bildern sieht – zu hunderten natuerlichen Huegeln aufgehaeuft, stellenweise mit Mustern im Sand… einfach unglaublich Shocked
Auf der Rueckfahrt kamen wir dann durch so einige kleine, wie ausgestorben wirkende Wuestendoerfer; genauso wie man sie in Filmen immer sieht… da fragt man sich schon, wer da eigentlich wohnt Wink

Was wir dann aber leider sahen, war die border patrol, die Grenzpolizei, die aufgrund der Naehe zur mexikanischen Grenze dort in der Gegend anscheinend viel kontrolliert. Jedenfalls stoppten die uns ploetzlich, fragten woher wir kommen und als wir erklaerten, dass wir aus Deutschland sind (dass Ann als einzige aus Thailand und nicht aus Deutschland kommt, haben wir aus Versehen ganz vergessen Very Happy ), teilten die Polizisten uns mit, dass man in Kalifornien per Gesetz verpflichtet waere, immer seinen Reisepass dabeizuhaben.

Da uns unsere Agentur aber immer deutlich gesagt hatte, wir sollten den Reisepass auf keinen Fall mit uns herumschleppen, hatte ihn natuerlich keiner von uns mit! Somit hatten wir, wir die Polizisten uns dann mit ernster Miene erklaerten, einen Verstoss gegen dieses Gesetz begangen Shocked Da wir aber offensichtlich keine illegalen mexikanischen Einwanderer oder so waren, zeigten sie sich dann zum Glueck gnaedig und liessen uns ohne weitere Probleme weiterfahren Wink und wer nun Recht hat, haben wir immer noch nicht rausgefunden – saemtliche Gasteltern und unsere Agentur erklaerten, sie haetten noch nie von einem solchem Gesetz gehoert und die Polizisten haetten sich wahrscheinlich nur fuer uns fuenf Maedels wichtig gemacht… jaja, wer weiss! Rolling Eyes

Dieses Wochenende hab ich’s dann endlich mal gewagt, hier zum Friseur zu gehen, was mittlerweile dringend noetig war… nun sind meine Haare wieder relativ kurz und bereit fuer den Sommer Smile
Morgen wollen wir dann einen Ausflug nach Laguna Beach machen, dass soll ein sehr schoener Kuestenort im Orange County (ca. 1 Stunden suedlich von hier) sein – mal schauen!

Und danach freue ich mich auf Dienstag – da bekomme ich dann naemlich 4 Besucher aus Deutschland und werde meinen zweiwochigen Urlaub starten und viel im Land herumreisen *juhu* Smile

Frostiger Urlaub in Big Bear! :-)

Saturday, July 25th, 2009

Sa Feb 23, 2008 5:58 am


[ Stimmung: Happy ]

Nun sind wir seit gestern nachmittag also hier in Big Bear City, gleich neben dem Big Bear Lake und dem Bear Mountain – ihr seht, es wimmelt also nur so von Baeren hier Laughing

Ausserdem ist es sooo kalt! Wir sind in der Waerme, am Strand, losgefahren; und 3 Stunden spaeter standen wir dann bibbernd auf einem Berg im Tiefschnee – das ist wirklich verrueckt und irgendwie verwirrend! Hier hat es gerade Schnee in Massen, und heute hat es noch dazu den ganzen Tag durchgeschneit…

Unser Ferienhaus ist ganz schoen, nur leider hat gleich mal die Heizung nicht funktioniert, was bei Temperaturen unter 0 Grad nicht sehr witzig ist Sad zum Glueck kam aber jemand und hat sie repariert, sodass es nun mollig warm ist Smile
Ich habe ein eigenes, ziemlich grosses Zimmer, in dem sich sogar Sachen wie ein Spuelbecken, ein kleiner Kuehlschrank, ein Fernseher und ein Billardtisch befinden Shocked plus eigenes Badezimmer… so laesst es sich schon leben Very Happy

Gestern sind wir nur hinterm Haus ein wenig mit den Schlitten den Huegel runtergefahren, aber heute morgen bin ich dann aufgebrochen zu den Skipisten, die nur ca. 5 Minuten zu Fuss weg sind. Und dann hatten Mary Helen und Kyle auch noch eine Ueberraschung fuer mich – da ich in letzter Zeit recht viel ueber meine Stunden hinaus ausgeholfen habe, haben sie mir den kompletten Skipass bezahlt! *freu* Smile

Nachdem ich dann noch Ski ausgliehen hatte, konnte es dann losgehen – so bin ich also heute fast 6 Stunden lang die Skipisten des Bear Mountain runtergeduest Cool da es staendig geschneit hat und ausserdem Freitag war, waren nicht soviele Leute da, sodass ich ganz ungestoert unberuehrten Pulverschnee geniessen konnte… einfach traumhaft!

Meine Gastfamilie hat den Tag mit Schlittenfahren, im Schnee herumwandern usw, verbracht und war auch total begeistert! Als ich heimgekommen bin, waren sie auch gerade draussen im Schnee… ich war dann zwar ganz schoen fertig vom vielen Skifahren, aber als Kyle mich ploetzlich aus dem Hinterhalt mit Schneebaellen angegriffen hat, musste ich natuerlich einen Gegenangriff starten Twisted Evil

Nun bin ich mal gespannt, wie der morgige Tag wird!

Kurz vor dem Urlaub

Saturday, July 25th, 2009

Di Feb 19, 2008 7:03 am


[ Stimmung: Happy ]

Es ist wiedermal Zeit fuer eine kleine Erneuerung des Tagebuchs!

Das ganze letztes Wochenende war ich mit Sarah in San Diego, wo wir am Samstag erstmal die Stadt unsicher gemacht haben Smile es war natuerlich wieder einmal Traumwetter, tagsueber fast 25 Grad und Sonne pur…
ausserdem haben wir echt lustige Sachen erlebt – so haben uns z.B. zwei Typen einfach mal so eine Fahrt in so einem Fahrradtaxi, oder Rikscha, oder wie auch immer man das nennt, spendiert, die normalerweise 10 Dollar pro Person gekostet haette Very Happy das war schon angenehm, sich durch die Strassen kutschieren zu lassen!

Unsere Uebernachtungsstaette war wiedermal ein Beispiel fuer die tolle Gastfreundlichkeit der Amerikaner – zumindest wenn ich danach gehe, was ich bisher so erlebt habe! Und zwar haben Sarahs Nachbarn, die sie kaum kennen und mich schon gleich gar nicht, erfahren, dass wir nach San Diego wollten, und gemeint: “Achja, die Grosseltern wohnen da nur 15 Minuten weg – wir sagen denen, dass ihr bei ihnen uebernachtet!!”

Wir durften also einfach so bei den Grosseltern von Sarahs Nachbarfamilie, mit denen wir in keinerlei erkennbarer Beziehung stehen, vorbeikommen, ueber Nacht in deren wunderschoenen Haus bleiben, ihren Computer benutzen, mit ihnen Lunch und Dinner essen… das hat mich schon beeindruckt! Smile

Am Sonntag haben wir dann in San Diego das Rugbyturnier besucht, dass dort grad stattfand, denn das neuseelaendische Nationalteam hat dort gespielt (und uebrigens auch das Turnier gewonnen *g*) und Sarah wollte die unbedingt sehen… ich hab ja von Rugby so gar nichts verstanden, aber dann fiel mir auf, dass es eigentlich so aehnlich wie American Football ist, nur noch rauer Twisted Evil

Und das ganze Erlebnis, in einem Sportstadion zu sein usw., hat mir nur sehr deutlich gemacht, wie sehr ich Fussball vermisse! Sad Ich glaube, das ist eins der ersten Dinge, die ich mache, wenn ich zurueckkkomme: ein Fussballspiel anschauen… Wink

Ausserdem hab ich mich mittlerweile auch endgueltig entschieden, nicht zu verlaengern, sondern im August heimzufliegen, was ich neulich auch meinen Gasteltern mitgeteilt habe. Es gefaellt mir zwar super hier, ich kann mich ueber nichts beschweren, aber ich habe trotzdem einfach das Gefuehl, nach einem Jahr Kinderbetreuung wieder mal etwas anderes machen zu wollen, naemlich anfangen zu studieren!

Ein Jahr als Au Pair hier ist meinem Empfinden nach genau richtig: man sieht und erlebt unendlich viel, und kann dann nach 365 Tagen mit unvergesslichen Erinnerungen wieder nach Hause kommen… Smile

!!! Halbzeit !!!

Saturday, July 25th, 2009

Mi Feb 06, 2008 7:04 am


[ Stimmung: Shocked ]

Eigentlich kann ich es ja kaum fassen, aber heute, am 6, Februar 2008, bin ich doch tatsaechlich schon ein halbes Jahr als Au Pair in Amerika!! Es ist Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt – aber andererseits kommt es mir auch so vor, als waere ich schon ewig bei meiner Gastfamilie Smile
Mary Helen und Kyle heute haben auch mit Erschrecken festgestellt, dass bereits 6 Monate um sind… Very Happy

Die letzten Wochenenden sind relativ unspektakulaer verlaufen, deshalb hab ich dazu nicht viel geschrieben. Einmal war ich auf Einladung der Frau meiner Cousins, der hier wohnt, in einer Art Tierpflegestation, wo wir Woelfe, einen Schwarzbaer und einen sibirischen Tiger fuettern und anfassen durften – das war schon ein Erlebnis Wink
Ansonsten war ich ein paar Mal im Kino, Kaffeetrinken, nichts Besonderes also Rolling Eyes

Ausserdem wohnt mittlerweile auch noch ein neues Au Pair ganz in meine Naehe, Sarah aus Neuseeland. Das ist toll, dass ich endlich mal jemanden hier habe, zu dem ich nicht mehr als 10 Minuten hinfahren muss! Smile

Mit meiner Gastfamilie laeuft immer noch alles bestens Smile Den Kindern gehts gut; Nora faengt gerade heute einen Toepferkurs an… mal schauen, wie das so wird.

Ende Februar ist hier fuer Schueler eine Woche Ferien, und das nuetzt meine Gastfamilie aus, um endlich mal wieder ein paar Tage wegzufahren… und deshalb werden wir vier Tage in der Gegend um Big Bear Lake verbringen, einem beliebten Wintersportgebiet ca. 3 Stunden nordoestlich von Los Angeles! Smile

Dort hat Kyle ein wunderschoenes kleines Ferienhaus gemietet, das gleich neben einer Skipiste liegt *freu* ich kriege also nicht nur die Moeglichkeit, wiedermal etwas Neues zu sehen, sondern einer meiner anderen Traeume geht auch noch in Erfuellung: in Kalifornien surfen und skifahren gewesen zu sein Twisted Evil

Ja, also viel mehr Neues gibt’s ansonsten nicht – Ende Maerz bekomme ich dann auch schon Besuch aus der Heimat Very Happy

Bis bald…

Ausfluege

Saturday, July 25th, 2009

Di Jan 22, 2008 2:27 am


[ Stimmung: Sleepy ]

Nun sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen seit meinem letzten Eintrag! Ich weiss auch nicht, wieso die Zeit immer so rast… Question

Letztes Wochenende hatten wir jedenfalls wiedermal cluster-Treffen, bei dem wir diesmal zusammen mit dem benachbarten cluster zum Schlittschuhlaufen gegangen sind. Mittlerweile wohnen ca. 30 Minuten suedlich von mir noch zwei neue Au Pairs, Ann aus Thailand und Frieda aus Deutschland, die dann gemeinsam mit mir zur Eislaufbahn gefahren sind Smile

Es hat viel Spass gemacht, wiedermal Schlittschuh zu fahren, und das lustigste war dann, dass ich dort noch ein anderes Au Pair kennengelernt habe, dass erst vor kurzem mit ihrer Gastfamilie nach Kalifornien gezogen ist. Und wie wir uns so unterhalten, stellt sich heraus, dass sie aus Hambach kommt – ein Dorf ca. 10 Minuten weg von meiner Heimatstadt Schweinfurt… Very Happy
Es ist schon lustig, wie klein die Welt doch ist! Shocked

Dieses Wochenende nun war ein verlaengertes, weil heute, am Montag, hier ein Feiertag ist (Martin Luther King Day). Das ist natuerlich immer wieder schoen, einen Tag mehr freizuhaben Wink
Am Samstagvormittag musste ich jedoch erst nochmal zur UCLA und endlich meine Spanischpruefung nachholen, die ich am Ende des Kurses wegen Krankheit ja verpasst hatte… wie erwartet, war die Pruefung dann aber ziemlich einfach; und noch dazu haette ich alles im Buch nachschauen koennen – ich wurde naemlich einfach alleine in ein Zimmer gesetzt, obwohl die Kursleiterin sehen konnte, dass ich das Spanischbuch in der Hand hatte Shocked

Aber wie es natuerlich so ist, da fuehlt man sich dann wieder zu ehrlich, um zu schummeln, wenn es einem so leicht gemacht wird Rolling Eyes also hab ich eben alles ohne Buch gemacht und dafuer ein gutes Gewissen Very Happy

Am Sonntag haben Susan, Ann, Frieda und ich dann einen Ausflug in den Joshua Tree National Park gemacht! Der liegt in der Wueste, ca. 3 Stunden oestlich von hier, und ist u.a. bekannt fuer grosse Felsen und ganz seltsam aussehende Baeume, die eben Joshua Trees heissen. Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen, einmal diese voellig anders aussehende Landschaft, diese Stille und die wenigen Menschen (verglichen mit L.A.) zu erleben Smile

Auf der Rueckfahrt haette ich dann an einer Stelle vom Freeway 60 auf den Freeway 91 wechseln muessen, was ich durch die viele Baustellen an dieser Ecke irgendwie verpasst habe. Als wir dann irgendwann gemerkt haben, dass die 91 nicht mehr kommt und wir schon viel zu weit sind, haben wir dann eben einfach einen Freeway Richtung Sueden genommen und sind dann so nach Hause gefahren, was insgesamt auch nur ca. 20 Minuten laenger gedauert hat.

Als ich das dann daheim meinen Gasteltern erzaehlt habe, meinten die zunaechst einmal, dass ihnen genau das Gleiche bisher jedes einzelne Mal passiert sei, wenn sie aus dieser Richtung gekommen waeren Laughing
Und dann hat Kyle folgendes in den Nachrichten erfahren: zu der Zeit, als wir zurueckgefahren sind, sind ueber der 91 zwei kleine Flugzeuge zusammengestossen, dann sowohl neben als auch direkt auf den Freeway abgestuerzt und haben einen Menschen am Boden getoetet… Shocked

Wer weiss, ob uns vielleicht was passiert waere; mal ganz abgesehen von dem Riesenstau auf der 91, den dieser Unfall verursacht haben muss… daraus kann man wirklich lernen, dass selbst vermeintlich schiefgelaufene Dinge viel Gutes haben koennen! Confused

Heute am Feiertag hab ich mich dann einfach mal ausgeruht, da auch das Wetter nicht so schoen ist… und morgen geht’s dann wieder mit dem Alltag weiter! Wink
Aber ich hab schon wieder etwas, worauf ich mich freuen kann: habe mir naemlich soeben eine Karte fuer das Linkin-Park-Konzert hier Anfang Maerz gekauft… juhu!! clap

Lang, lang ist’s her…

Saturday, July 25th, 2009

Mi Jan 09, 2008 6:26 am


[ Stimmung: Sleepy ]

Hui, das war jetzt wirklich mal eine seeeehr lange Pause zwischen meinen Tagebucheintraegen – wobei ich diesmal nicht daran schuld war… anscheinend hatte der Server, auf dem die Tagebuecher und auch das dazugehoerige Au-Pair-Forum liegen, einige Probleme, fuer die dann ueber Weihnachten natuerlich niemand zustaendig war…
Wie auch immer, ich bin jedenfalls froh, dass all meine Eintraege wieder da sind Smile
Und nun gibt’s also endlich wieder Neuigkeiten!!

Erstmal hat uns kurz vor Weihnachten jemand den linken Aussenspiegel vom Auto “abgefahren” – der war total hinueber, als Kyle eines Morgens zur Arbeit fahren wollte… infolgedessen hatte ich ueber eine Woche lang kein Auto, was irgendwann wirklich laestig sein kann! Und teuer war es natuerlich auch noch dazu, eine nette Ueberraschung fuer Weihnachten Rolling Eyes
Viel besser ist, dass ich in dieser Zeit einen eigenen DVD-Player fuer mein Zimmer bekommen habe – nun kann ich da endlich auch DVDs anschauen! Eine weitere grosszuegigen Gesten meiner Gasteltern Smile

So, dann moechte ich ein bisschen was zu Weihnachten erzaehlen Smile das hat mir eigentlich sehr gut gefallen hier! Wir hatten Besuch von Mary Helens Eltern sowie ihrer Schwester, deren Mann und Kind. Damit war das sowieso schon kleine Haus natuerlich fast uebervoll; insofern war es vielleicht ganz gut, dass ich nach New York geflogen bin Wink ich hatte meinen Gasteltern eh angeboten, dass sie Mary Helens Schwester und deren Familie in meinem Zimmer unterbringen koennen – das war meinem Gefuehl nach das Mindeste, was ich tun konnte, um mich fuer die 5 Tage bezahlten Urlaubs in New York zu bedanken…

Jedenfalls gibt’s in Amerika die Geschenke ja erst am 25. Dezember, weswegen wir an Heiligabend nur ein superleckeres Weihnachtsdinner hatten. Und dann haben wir die halbe Nacht damit verbracht, endlich die Geschenke fuer die Kids einzupacken Very Happy ja, wir waren echt frueh dran… dann musste das natuerlich alles arrangiert werden, eine Ecke unterm Tannenbaum fuer Nora, eine fuer Teddy, dann auch noch alle anderen Geschenke… und ein wenig Asche vor den Kamin gestreut, um am naechsten Morgen voller Entruestung sagen zu koennen: “Na seht mal, was Santa Claus fuer einen Dreck gemacht hat, als er durch den Kamin gerutscht ist!!”

Nora weiss uebrigens schon, wer Santa Claus ist (und hat es mir ebenfalls unter dem Siegel der Verschwiegenheit mitgeteilt Laughing ), aber Teddy ist zum Glueck noch ahnungslos Wink weshalb die ganze Sache natuerlich doppelt Spass macht!
An Heiligabend war ich dann hier auch in der Mitternachtsmesse, die wirklich sehr schoen abgehalten wurde, mit wunderbar geschmueckter Kirche. Danach war ich dann aber auch richtig muede!

Am Weihnachtsmorgen war das Geschenke auspacken dann so richtig gemuetlich – jeder sass irgendwo beim Weihnachtsbaum, und immer nur einer hat etwas ausgepackt… es war eine richtige Freude, den Kids dabei zuzusehen! Und sogar die Grosseltern beiderseits haben mir etwas geschenkt Shocked was, wie mir Kyle verraten hat, anscheinend zum ersten Mal geschehen ist *freu*

Kaum war Weihnachten dann herum, bin ich ja am 26. Dezember abends auch schon nach New York abgeflogen! Und um es mal zusammenzufassen, die 5 Tage in dieser Stadt waren super schoen; ich habe mich riesig gefreut, meinen Papa wiederzusehen; wir haben viele der Sehenswuerdigkeiten gesehen und viel erlebt… insgesamt gefaellt mir New York viel besser als die Stadt Los Angeles an sich!! Zum Glueck lebe ich wenigstens in Manhattan Beach, hier ist es ja auch ganz huebsch Very Happy was ich allerdings nicht vermisse, ist das endlose Gehupe der Autos in New York… das hat mich nachts ja kaum schlafen lassen Shocked

An Silvester bin ich dann wieder zurueckgeflogen, was vielleicht keine so gute Idee war, denn durch die drei Stunden Zeitverschiebung war ich irgendwie total am Boden – ich konnte abends kaum noch die Augen offenhalten, geschweige denn Party machen… und da ich sowieso nicht ein riesengrosser Fan von Silvester bin, hab ich den Abend eben mit meiner Gastfamilie (im Halbschlaf Laughing ) verbracht. Die haben ganz ruhig gefeiert, nur um Mitternacht mit Sekt angestossen usw…
Da es hier in den USA ja auch kein Feuerwerkszeug fuer Privatpersonen gibt, gab’s leider also auch nix zum in die Luft schiessen Sad das ist etwas, was mir in Deutschland schon besser gefaellt! So ein paar Raketen zumindest… Wink Aber naja, was soll’s.

Ab 2. Januar ist dann wieder der Alltag eingekehrt – tagsueber arbeiten, abends ausruhen… und das Wochenende geniessen Smile
Momentan verfolgen meine Gasteltern, all ihre Verwandten und ich ausserdem ganz gespannt die Vorwahlen in den verschiedenen Staaten der USA – das ist richtig interessant und spannend, vor allem wenn Leute unterschiedliche Meinungen zu den Kandidaten haben und sich dann (freundschaftlich) zoffen Twisted Evil
Zu schade, dass ich nicht waehlen darf… Mr. Green

So, das war’s dann erstmal wieder – nun werde ich mich ausruhen und mir irgendeinen Film ansehen Smile

Achja – und “Monatstag” ist ja auch heute: 5 Monate in Manhattan Beach!! Einfach unglaublich… Shocked

Kommende Ereignisse…

Saturday, July 25th, 2009

Mi Dez 19, 2007 4:16 am


[ Stimmung: Happy ]

So, seit dem letzten Eintrag hat sich wieder einiges getan!!

Letzten Montagnachmittag hatten Grossteile von Manhattan Beach ploetzlich keinen Strom mehr, was bis in den Abend hinein anhielt – wundersamerweise waren wir als eins der wenigen Haeuser davon nicht betroffen Twisted Evil Deswegen hab ich von dem Stromausfall auch erst erfahren, als ich abends zu einer Weihnachtsfeier gegangen bin!

Ich habe naemlich vor einiger Zeit durch Zufall eine deutsche Familie kennengelernt, die nur ein paar Strassen weiter wohnt (bin mal an der Mutter vorbeigelaufen, waehrend sie ploetzlich deutsch mit ihrem Kind gesprochen hat – das kam fuer mich so unerwartet, dass ich sie angeguckt habe wie ein Auto, was ihr dann natuerlich aufgefallen ist… Very Happy )

Jedenfalls sassen wir bei der Familie dann im Dunkeln, bei Kerzenschein und mit Plastikbechern und Papptellern, weil die Spuelmaschine ja nicht ging Laughing vielleicht gerade deshalb war es aber trotzdem sehr schoen!

Das naechste Ereignis war dann, dass ich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ploetzlich krank wurde – musste mich staendig uebergeben, hab noch nicht mal Wasser drinbehalten koennen Sad demzufolge konnte ich kaum aus dem Bett und damit natuerlich unmoeglich auf die Kinder aufpassen! Also musste Mary Helen notgedrungen einen Tag lang daheimbleiben und konnte nicht arbeiten, weil Kyle gerade auf Geschaeftsreise in Alabama unterwegs war und ja sonst niemand da ist.

Leider hatte ich genau an diesem Mittwochabend aber auch zum letzten Mal meinen Spanischkurs am UCLA (das gibt’s doch gar nicht, hab den doch grad erst angefangen?!? Unglaublich… Shocked ). Da ich nicht im Geringsten in der Lage war, dort hinzufahren, habe ich somit die Abschlusspruefung verpasst, die den Kurs vervollstaendigt und mir meine credits gegeben haette Sad Zum Glueck hat mir meine Kursleiterin aber dann am Telefon versichert, dass ich die Pruefung im Januar nachholen kann! Muss ich eben bis dahin warten…

Am Sonntag hatten wir dann unser naechstes cluster-Treffen, das diesmal in Form einer Weihnachtsfeier im Haus meiner Betreuerin Judy stattfand. Jeder musste ein traditionelles Gericht aus seinem Heimatland machen (ich hab einfach auf Kartoffelsalat zurueckgegriffen Mr. Green ), einen Weihnachtsbaumanhaenger fuer sein Land gestalten und ausserdem ein Geschenk im Wert von 8-10 Dollar mitbringen.

Mit diesen Geschenken haben wir dann ein lustiges Spiel gemacht – jeder zog eine Nummer, dann suchte sich Nr. 1 als erstes ein Geschenk aus und packte es aus. Nr. 2 musste dann entscheiden, ob sie Nr. 1 das Geschenk “klaut” oder ein neues auspackt, das sie dann behalten muss. Nr. 3 kann dann sowohl von Nr. 1 & Nr. 2 klauen usw.! Die letzte Nummer hat es natuerlich am besten, weil sie die groesste Auswahl zum Klauen hat – und wie es der Zufall so wollte, war ich Nr. 22 und damit die letzte Cool
Ich habe dann das letzte Geschenk auch wirklich nicht ausgepackt, sondern hab einem Au Pair aus Nordirland eine 10-Dollar-Gutscheinkarte fuer einen super Laden hier in der Gegend geklaut Twisted Evil Dieses Spiel macht echt Spass! Laughing

So, jetzt gibt’s noch was aufregend Neues, was ich letztes Mal ja schon ein wenig angedeutet hatte… nun ist es sicher! Und zwar ist es so, dass Mary Helens Schwester, die eine Wohnung in New York hat (direkt in Manhattan, hehe Very Happy ), zwischen Weihnachten und Neujahr fuer 5 Tage mit ihrem Mann verreist. Und als sie hier zu Besuch war, hat sie mir angeboten, dass ich in dieser Zeit gerne nach New York kommen, umsonst in ihrem Apartment wohnen und dann die Stadt erkunden koennte!! Shocked

Diese Idee fand ich natuerlich genial, denn ich hab schon immer von New York getraeumt und wollte da eigentlich auch viel eher hin als nach Kalifornien Very Happy und wenn man dann auch noch kostenlos in Manhattan wohnen kann… dann muss man natuerlich zuschlagen Cool
Also hab ich schnell einen Flug gebucht, und nun fliege ich vom 26.-31. Dezember nach New York!! leb
Und was noch viel toller ist, ist dass mein Papa aus Deutschland dann auch nach New York fliegt und mich dort besuchen kommt! clap

Ich bin auch meiner Gastfamilie unendlich dankbar, dass sie mir diesen Trip ermoeglichen, und es noch nicht mal als Urlaubstage zaehlen, weil sie sowieso soviele Verwandte in dieser Zeit da haben, die sich mit den Kids beschaeftigen! So kann ich meinen Urlaub noch zusaetzlich zu einer anderen Zeit nehmen… Smile

Das waren jetzt auch erstmal die grossen Neuigkeiten Wink

New York, ich komme!!! leb

Lange Zeit…

Saturday, July 25th, 2009

Di Dez 11, 2007 5:44 pm


[ Stimmung: Sleepy ]

… seit ich das letzte Mal geschrieben habe! Irgendwie komme ich zu nichts im Moment Rolling Eyes

Nachdem wir von unserer Ostkuestenreise zurueckgekommen sind, hat uns erstmal der Jetlag zugelegt, der dann dafuer sorgte, dass wir um 20 Uhr schon todmuede waren! Denn innerlich war es ja bereits 23 Uhr… ich bin am unserem Rueckreisetag trotzdem abends noch zum College gegangen und waere da wirklich fast am Tisch eingeschlafen Wink
Zum Glueck war das aber am darauffolgenden Wochenende schon wieder besser, sodass ich da viel unternehmen konnte!

Am Samstag waren Susan und ich in Venice Beach, was ca. 20 Minuten noerdlich von uns ist. Erstmal gibt es dort teilweise Kanaele anstelle von Strassen, eben ein wenig wie im echten Venedig, mit Booten an den Haeusern usw. Das ist wirklich recht schoen angelegt und war eine Fahrt dorthin auf jeden Fall wert! Ausserdem gibt es dann ja noch den bekannten Venice Boardwalk, ein Weg, der am Strand entlang fuehrt. An diesem befinden sich sich viele Souvernir- und Verkaufsstaende und man sieht Kuenstler, Redner, Artisten, Musiker etc., die sich englang des Weges tummeln Smile

Nachdem klar war, dass ich das Auto meiner Gastfamilie haben kann, haben Susan, Jasmin und ich am Sonntag dann spontan wiedermal einen groesseren Ausflug gemacht, naemlich nach San Diego! Dahin faehrt man ca. 2 Stunden, und es ist eine schoene Fahrt, teilweise direkt am Pazifik entlang Smile
San Diego selbst hat uns allen sehr, sehr gut gefallen – wir hatten super, warmes Sonnenscheinwetter, die Stadt liegt in einer tollen Bucht, hat einen schoenen Hafen und eine geniale Bruecke, die San Diego mit einer Insel verbindet… da werden wir auf jeden Fall noch ein paar Mal hinfahren!

Nach diesem Wochenende ging dann die “Geburtstagwoche” los – erst hatte meine Gastmutter Mary Helen am Montag, und ich hatte ja am Donnerstag! Wir haben dann an den Tagen aber gar nicht viel gefeiert, weil das unter der Woche einfach schlecht zu machen ist Smile aber ich hab trotzdem mein Geschenk bekommen: eines dieser 80-Dollar-Sweatshirts von meiner Uni UCLA! Very Happy So eines wollte ich unbedingt haben, doch in bin vor dem Preis zurueckgeschreckt… tja, nun besitze ich eines Wink

Wir haben dann dieses Wochenende ein superleckeres Geburtstagsdinner gemacht, Mary Helen hat den Geburtstagskuchen gebacken (was hier im Haus schwierig ist, wegen der vielen Allergien Noras) und wir haben sehr schoen gefeiert! Dann hab ich ausserdem noch einen wunderbaren Bilderrahmen gekommen, den Nora selbst aus Ton gemacht und bemalt hatte, und in dem eins der schoensten Bilder von mir und meiner Gastfamilie drin ist! Darueber hab ich mich echt sehr gefreut Smile

Ausserdem war Mary Helens Schwester uebers Wochenende zu Besuch, und die hat mir auch ein geniales “Geschenk” gemacht, falls es klappt… sobald was feststeht, schreib ich das dann hier rein Smile
Meinen “Monatstag” hatte ich inzwischen auch mal wieder – schon 4 Monate hier in Manhattan Beach! Ich kann’s kaum fassen Shocked

Soweit dann mal fuer heute, ich muss gleich anfangen zu arbeiten… bis bald!

Wieder daheim

Saturday, July 25th, 2009

Mi Nov 28, 2007 7:36 am


[ Stimmung: Sleepy ]

Und schon sind wir wieder zurueck im warmen California… leider war die Reise viel zu schnell vorbei! Confused

Nachdem wir mit dem Zug wieder in Boston angekommen waren, haben sich Kyle und die Kids mit Mary Helen und ihre Mutter am Bahnhof getroffen, und alle zusammen sind gleich weitergefahren nach Connecticut. Ich dagegen hab mich per U-Bahn und Bus aufgemacht zu Basia, dem frueheren Au Pair meiner Gastfamilie, und ihrem Mann Jacob. Die beiden wohnen in einer huebschen Wohnung in einem Vorort von Boston, und sind ausserdem die gastfreundlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann! Smile

Am Dienstagmorgen wollte ich eigentlich gleich losziehen, um Boston zu erkunden, doch da tauchte auch schon das erste Problem auf: die Wohnungstuer war eine von denen, die man nicht einfach hinter sich zuziehen kann – man muss sie richtig abschliessen, ansonsten kann jedermann hereinspazieren. Ich hatte jedoch keinen Schluessel! Zahlreiche Telefonanrufe spaeter stellte sich dann heraus, dass Basia Mary Helen einen Schluessel gegeben hatte, und eigentlich haette diese mir den am Bahnhof geben sollen. Das jedoch hatte Mary Helen vergessen Wink
Wir haben dann schliesslich die Tuer unverschlossen gelassen und Basia ist in der Mittagspause heimgefahren, um abzuschliessen… zum Glueck ging das gut! Shocked

Als ich dann in der Innenstadt Bostons aus der U-Bahn-Station gekommen bin, hab ich als erstes gesehen, dass es schneit Shocked Schnee hab ich schon seit langer Zeit nicht mehr erlebt, geschweige denn eine Kaelte wie diese! Und dabei war ich das doch vorher auch gewoehnt… nun gut, wozu gibt es an jeder Ecke einen Starbucks mit waermendem Kaffee Wink

Nachdem ich als erstes einfach nur ein wenig in der Innenstadt rumspaziert bin und mir die Geschaefte angesehen hab, bin ich dann dem sog. Freedom Trail gefolgt. Das ist ein Weg (gekennzeichnet durch eine Spur aus roten Pflastersteinen), der viele der Touristenattraktionen Bostons miteinander verbindet, die meistens mit der Geschichte der Stadt und Amerikas zu tun haben. Boston war naemlich ein wichtiger Ort fuer die Gruendung Amerikas und den amerikanischen Unabhaengiskeitskrieg. Auf diese Weise sieht man recht viel von der Stadt und ich muss sagen, sie hat mir wirklich sehr gut gefallen! Very Happy

Insgesamt war ich drei Tage lang in Boston unterwegs, bevor ich dann am Donnerstag mit dem Zug nach Connecticut aufgebrochen bin. Eigentlich wollte ich bereits Mittwoch fahren, aber wegen dem Thanksgiving-Donnerstag waren erstens die Tickets doppelt so teuer wie normal und zweitens war alles ausverkauft Shocked
Am Tag darauf hab ich dann meinen Zug verpasst, weil wir auf dem Weg zum Bahnhof aus Versehen die falsche Abfahrt vom Highway genommen haben, die uns meilenweit weggefuehrt hat, bevor wir umdrehen konnten… zum Glueck wurde mir das Geld aber von einem gnaedigen Bahnbeamten zurueckerstattet und ich konnte einen spaeteren Zug nehmen!

Mary Helens Mutter Susan hat mich dann in New London, Connecticut, vom Bahnhof abgeholt und wir sind zu ihrem Haus gefahren! Da einige der Familienmitglieder nicht vor Samstag kommen konnten, hatten wir unser Thanksgiving-Dinner dann nicht am eigentlichen Feiertag, sondern erst am Samstag, was aber in keinster Weise gestoert hat Smile

Am Smstagmorgen waren wir alle sehr frueh auf und jeder ist irgendwo rumgewuselt, um bei den Vorbereitungen fuer’s Dinner zu helfen. Wie ueblich wenn ein Feiertag ist und Gaeste erwartet werden, herrschte natuerlich ein wenig nervoese und gereizte Stimmung in der ganzen Familie Twisted Evil aber ich fand es insgeheim sehr lustig, wie sich alle gegenseitig verrueckt gemacht haben! Very Happy

Gegen Mittag wurde das Haus dann voll – Bruder, Schwester + Ehemann, Cousinen + Ehemaenner + Kinder, Tante… Wink insgesamt waren es wohl so um die 20 Leute. Zur “Einlaeutung” des Feiertags haben dann zunaechst mal alle gegen 2 Uhr einen kurzen traditionellen Thanksgiving-Spaziergang zum Connecticut River gemacht. Anschliessend hat jeder am Tisch gesagt, wofuer er dieses Jahr besonders dankbar ist, und dann ging’s los mit dem Essen!

Soviel hab ich bestimmt noch nie gegessen – es gab (natuerlich) einen riesigen Truthahn mit einer unglaublich leckeren Fuellung, Cranberrysosse (die ich persoenlich – wenn auch unter Anleitung – zubereitet habe! Very Happy ), ausserdem Suesskartoffeln mit Marshmallows, Mais, Rosenkohl, gruene Bohnen, Gurkensalat, Tomatensalat, Kartoffelpueree… ich hatte nicht mal soviel Platz auf dem Teller, um von allem was draufzukriegen! Jeder hat irgendwelche Familiengeschichten von frueher gewusst und sie natuerlich zum Besten gegeben Very Happy das war teilweise wirklich sehr lustig!

Spaeter zum Kaffee durfte dann neben zahlreichen anderen Kuchen natuerlich die traditionelle pumpkin pie, Kuerbiskuchen, nicht fehlen! Hab ich auch zum ersten Mal gegessen und hat wiedermal sehr gut geschmeckt Smile
Nach vielen Unterhaltungen, Kartenspielen, usw. ist dann der Grossteil der Familie am spaeten Nachmittag wieder abgereist, und der Rest hat sich einen gemuetlichen Abend am Kaminfeuer gegoennt Wink

Am Tag darauf sind wir dann mit den Kids in einem schoenen Connecticut State Park wandern gewesen, wo es viele Baeche, Wasserfaelle, Felsen, etc. gab. Teddy war am meisten von den Eiszapfen begeistert, die wir an einem Felsbrocken gefunden haben Very Happy sowas kennt er von Kalifornien nicht…

Montags sind wir dann schliesslich zurueck nach Boston gefahren und haben den Heimflug angetreten, allerdings ohne Kyle, der geschaeftlich noch bis Donnerstag in Boston bleiben muss. Das war der erste Flug, bei dem ich Amerika bei Tageslicht von oben sehen konnte, und teilweise war es wirklich atemberaubend! Shocked

Und kaum sind wir in Los Angeles ausgestiegen, empfing uns auch schon wieder Waerme, blauer Himmel und Sonnenschein! Cool
Ich muss zwar sagen, dass mir die Ostkueste fast noch einen Tick besser gefallen hat wie Kalifornien, aber das Wetter macht eindeutig hier drueben die bessere Laune, dagegen kann man nichts sagen Wink

Und nun gilt: zurueck zum Alltag… leider kann man nicht immer auf Reisen gehen Wink

*Brrrrrr*

Saturday, July 25th, 2009

Mo Nov 19, 2007 6:17 am


[ Stimmung: Sleepy ]

Nun sind wir also unterwegs auf unserer Reise an die Ostkueste!! Smile

Am Donnerstag sind wir mit guter Laune und eine Unmenge Gepaeck (wovon mir nur eine Tasche gehoerte!)puenktlich um 11:30 Uhr in ein Taxi gestiegen und ab ging’s zum Los Angeles International Airport! Nach den zahllosen Sicherheitskontrollen durften wir dann endlich ins Flugzeug der American Airlines steigen und sind dann auch ohne jede Verspaetung abgeflogen.

Der ganze Flug verlief eigentlich wunderbar, die Kids machten keine Schwierigkeiten, wir hatten keine Turbulenzen, und wie es der Zufall so wollte, sass hinter mir ein ehemaliges australisches Au Pair, die vor drei Jahren in die USA kam, hier dann ihren Traummann kennengelernt und geheiratet hat, und nun mit ihrem 2 Monate alten Baby unterwegs war. Wegen der gemeinsamen Au-Pair-Erfahrung haben wir uns dann natuerlich sehr gut unterhalten!

Als wir dann nach 6 Stunden Flug im Landeanflug auf Boston waren, fingen die Probleme an! Es ist ja normal, dass man beim Landen einen Druck auf den Ohren bekommt, aber dadurch, dass Teddy und ich noch eine Erkaeltung hatten, hat sich bei uns der Druck irgendwie nicht geloest und uns haben total die Ohren weh getan! Ich habe gedacht, mein Trommelfell wuerde gleich platzen Shocked und ausserdem hab ich wirklich fast nichts mehr gehoert! Sad

Teddy muss sich aehnlich gefuehlt haben, denn zunaechst hat er nur gejammert, dann angefangen zu heulen, und gerade als Mary Helen ihn zu sich auf den Schoss genommen hat, um ihn zu beruhigen, hat er sich auf einmal uebergeben Very Happy Das war natuerlich das Chaos schlechthin – Kleidung wechseln auf engen Sitzen, im Landeanflug, alle Sachen bereits verstaut, man darf nicht vom Sitz aufstehen, ich konnte nicht helfen, weil mir selbst die Ohren so wehtaten… mangels anderer Ersatzkleidung haben meine Gasteltern Teddy in seinen Schlafanzug gesteckt und Mary Helen hat sich spaeter einen neuen Pulli angezogen Wink

Mein enormer Druck auf den Ohren hat sich uebrigens erst am naechsten Morgen wirklich geloest – bis dahin bin ich halb taub umhergelaufen…
Wegen dieser chaotischen Umstaende hat Kyle dann auch noch seine enorm wichtige Aktentasche mit Laptop, Zutrittsausweis, usw. im Flugzeug liegen lassen… haette nicht ein netter Mitarbeiter des Putzteams sie gleich gefunden und sofort zu uns gebracht, waehrend wir am Flughafen noch auf ein Taxi warteten – wer weiss, wann er sie wieder gesehen haette!

Der eigentliche Grund, warum wir schon so frueh auf Thanksgiving-Reise gegangen sind, war dass Mary Helen am Samstag auf einer nationalen Konferenz in Boston einen Vortrag halten sollte. Die fand in einem der feineren Hotels von Boston statt, weswegen ihr dort ein Zimmer bezahlt wurde. Das haben wir natuerlich ausgenuetzt und sind einfach allesamt in dieses Hotelzimmer eingezogen Very Happy

Mary Helen, Kyle und die Kids haben sich auf die zwei typisch-amerikanischen-ueberbreiten Betten verteilt und fuer mich haben wir einfach noch eine Zusatzmatratze ins Zimmer legen lassen Smile ausserdem hatten wir von dort einen tollen Blick ueber Boston! Es hat sich also wirklich gelohnt, sich fuer eine Nacht zu fuenft in ein Hotelzimmer zu quetschen Wink

Am naechsten Tag sind Kyle, ich und die Kids dann per Zug nach Maine aufgebrochen, um Tante, Onkel und Cousins zu besuchen, waehrend Mary Helen wegen ihrer Konferenz in Boston geblieben ist. Die Fahrt nach Maine war ganz schoen, weil man unterwegs noch einiges vom sog. Indian Summer gesehen hat. So nennt man hier in den Neu-England-Staaten den Herbst, wenn alle Waelder ein einziges rot-gelb-orangenes Farbenmeer sind Smile

Angekommen sind wir dann in Portland, der groessten Stadt von Maine mit ca. 60.000 Einwohnern. Das sagt schon einiges ueber den Staat aus – er ist mittelgross, hat aber insgesamt nur um 1 Million Einwohner – das ist gerade mal ein Drittel der Einwohnerzahl von Los Angeles Very Happy Folglich ist Maine recht duenn besiedelt, jeder hat sehr viel Platz, und es gibt unendlich viele Waelder und Fluesse.

Und ausserdem ist es sooooo kalt hier!!! Shocked Okay, es hat um die 0 Grad, aber fuer uns war das echt ein Kaelteschock ersten Ranges. In den ersten Tagen hab ich sogar im Haus drei Pullis uebereinander angezogen, weil ich einfach staendig gefroren hab – ich bin ueberhaupt keine Kaelte mehr gewoehnt…

Wir haben uns seither ein wenig die Gegend hier angeschaut, aber so arg viel zu sehen gibt es leider nicht. Ich bin schon irgendwie froh, dass ich nicht hier als Au Pair wohne – da wuerde ich mich viel zu einsam fuehlen (bin halt ein Stadtkind…).

Heute abend hatten wir ein ganz besonderes Dinner: draussen auf dem Land, dass hier zum Haus dazugehoert, hat Kyles Bruder ein Feuer gemacht; wir haben Hackfleisch, Gemuese und Kartoffeln in Alufolie gewickelt und dann in die Glut gelegt, wo es schoen gebraten hat Smile das hat sehr gut geschmeckt!! Zum Abschluss hatten wir dann noch eine richtig amerikanische Tradition: Marshmallows am Lagerfeuer roesten Very Happy sowas hab ichi noch nie gemacht, und es hat sehr viel Spass gemacht. Auch wenn mein erster Marshmallow Feuer gefangen hat Laughing (ich sagte ja bereits, Feuer ist das Thema meines Au-Pair-Jahres!).

Morgen fahren wir dann zurueck nach Boston, und dort werde ich vermutlich erstmal ein paar Tage bei einem der frueheren Au Pairs meiner Gastfamilie bleiben, die damals hiergelieben ist und geheiratet hat. Auf diese Weise kann ich mir Boston endlich mal richtig anschauen, waehrend meine Gastfamilie weiter nach Connecticut zu Mary Helens Eltern faehrt. Dorthin werde ich dann vor Thanksgiving nachkommen, damit ich dieses Fest gemeinsam mit ihnen erleben kann Smile

Soweit mal fuer heute, ich versuche, bald wieder zu schreiben…