Mi Feb 20, 2008 4:28 am
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Stimmung: Happy ]
Nachdem nun meine Eltern hier sind bin ich am 8.2 um 12.30 h mit dem Flieger von Brisbane nach Sydeny geflogen, da ich mich abends mit meinen Eltern in unserem Hotel treffen wollte.
Hat alles super geklappt, Hotel war schoen, abends nochmal lecker essen gegangen zum Italiener, wo es eine Minipizza gab
und dann noch zum Darling Harbour. Leider hat es dann angefangen zu regnen, so dass wir fruehzeitig zum Hotel zurueckgegangen sind.
1.Tag:
Am naechsten Morgen haben wir dann im stroemenden Regen unseren Camper bei Apollo in Sydney abgeholt, was ganze 2 Stunden in Anspruch genommen hat. Samstagmorgen eben!
Die erste Etappe ging Richtung Parramatta zu Anaconda, da wir noch einiges fuer unsere Reise kaufen wollten. Am Ende waren es je ein Paar “Jesuslatschen” fuer Mama und mich, fuer jeden einen Campingstuhl und eine Hose + Schwimmshirt fuer meinen Dad.
Danach ging es auf den Highway in Richting Canberra. Nach einigen Stunden Fahrt haben wir dann auf einem Campingplatz, ca. 20 km vor Canberra, unser erstes Nachtlager aufgeschlagen.
2. Tag:
Heute morgen ging es dann endlich nach Canberra. War ziemlich gespannt auf die Hauptstadt Australiens und war am Ende auch nicht enttaeuscht. Die Stadt ist sehr schoen angelegt mit einem riesigen See und einer Wasserfontaene. In der Mitte liegt dann das neue Regierungsgebaeude, welches von zwei Kreisverkehren umgeben ist. Noch dazu hatten wir sehr schoenes Wetter und konnten unseren Aufenthalt hier geniessen.
Nach ein paar Stuendchen ging es weiter bis zum Lake Jindabyne. Dort gab es viele Skigeschaefte und in einem habe sogar ich etwas gekauft: Eine Winterjacke fuer die kalten Tage in Melbourne. Hier haben wir dann einen schoenen Campingplatz direkt am Wasser gefunden, wo wir diese Nacht ueber bleiben wollen. Am Abend ging es in das Steakrestaurant der Stadt. Dort gab es fuer 10 Dollar ein Steak + Salatbar. Das tolle hier war, dass man am Anfang bezahlt hat, dann hat man die Steaks bekommen und diese konnte man dann selber fertig braten. Super Sache! Das Steak war super lecker und der Salat natuerlich auch ^^.
Heute also 1 Staat und 1 Territory ueberquert. Von New South Wales nach Capital Territory.
3. Tag:
Morgens nach dem Fruehstueck ging es Richtung Snowy Mountains. Um genau zu sein zu dem Ort, wo meine Gastfamilie im Winter zum Skilaufen faehrt: Der Charlotte Pass. Dort war es ziemlich frisch, so um die 10 Grad. Hier konnte man zu einer Aussichtsplatform gehen und den Mt. Kosciuszko (hoechster Berg Australiens) bestaunen.
Danach ging es wieder vorbei an dem Lake Jindabyne, da wir leider nicht den direkten Weg nehmen koennen. Die Strasse ist naemlich nicht wirklich eine Strasse
Eher eine Schotterpiste!!!
Unsere Fahrt ging heute bis nach Marlo, ein kleines Oertchen an der Kueste. Abends haben wir unser eigenes BBQ gemacht, haben uns den Bootsanleger angeschaut und einen tollen Sonnenuntergang gesehen. Nun sind wir also in Victoria.
4. Tag:
Heute ging weiter an der Kueste entlang bis zu unserem 1. Stopp: Lakes Entrance. Ein netter Ort, wo viele kleine Stauseen sind. Nach ein paar Kilometern haben wir dann eine Stadt names Sale (zu deutsch: Verkauf ^^) durchquerrt und auch hier eine Pause gemacht. Unsere Fahrt brachte uns nach Seaspray, was sehr idyllisch klingt und das auch einen 90 Mile Beach besitzt, das ABER kommt jetzt, der Campingplatz war wirklich grausig. Die Toiletten waren bestimmt seit 6 Monaten nicht mehr gereinigt worden und die Dusche hat auch noch was extra gekostet. 20 Cent fuer 4 min. Wasser…wofuer nehme ich dann eine Platzgebuher??? Egal, die Nacht haben wir ja nicht dadrinnen verbringen muessen. 
5. Tag:
Nachdem wir also die Nacht, trotz des schlimmen Waschraums, ueberstanden haben ^^, machten wir uns schnell auf den Weg. Leider mussten wir den ganzen Weg nach Sale zurueckfahren, da wir umbedingt eine Tankstelle finden mussten. Diese war zum Glueck schnell gefunden und dann ging es in sued-westlicher Richtung weiter und wir kamen in Inverloch an. Hier haben wir ebenfalls getankt und konnten ein kostenloses Museum besuchen, wo alte Erntegeraete, Bilder von 1900 und davor + viele alte Schuesseln und Geschirr ausgestellt waren.
Danach fuhren wir weiter und nach nicht allzu langer Zeit haben wir die Bruecke ueberquerrt, die nach Philip Island mit dem Festland verbindet.
Hier war auch schnell ein sehr schoener Campingplatz gefunden, der fast am Strand lag. Von unserem Platz aus waren es vielleicht 150 m. Unsere erste Nacht auf einer Insel!
6. Tag:
Nach dem Fruehstueck haben wir uns auf den Weg gemacht und erstmal ein bisschen von der Insel gesehen. Sie ist wirklich nicht grade gross. Die hauptattraktion hier ist die Pinguinwanderung, wenn die Sonne untergeht. Dann kommen alle Pinguine an Land und laufen herum. Wir waren an dem letzten Abend nicht dort, da es ziemlich spaet geworden waere. Nach 45 min. waren wir von der Insel “runter” und es ging in Richtung Norden. Dann hiess es irgendwann links abbiegen und wir fuhren so eine Art Halbinsel entlang nach Sorrento, wo wir dann die Autofaehre rueber nach Queenscliff genommen haben. Die Fahrt hat ca. 1 Stunde gedauert und wir hatten das Gefuehl die Faehre ist 1 km/h schnell…
Auf der anderen Seite angekommen, machten wir uns auf den Weg, um zur Great Ocean Road zu kommen. Dabei kamen wir an Ocean Grove vorbei. Ein schoener Bade- und Surfbeach ist hier zu finden, nur leider war es ziemlich windig. Aber wir konnten in ein kleines Cafe gehen, wo es eine Eisschokolade + Kuchen gab.
Unsere weitere Reise ging bis nach Anglesea, wo wir auf einem riesigen Campingplatz, direkt neben dem Strand waren. Von hier aus hatte man einen tollen Blick auf die Stadt und natuerlich aufs Wasser 
7. Tag:
So nun ging unsere Reise an der Great Ocean Road weiter. An diesem Tag haben wir uns fast alle Sehenswuerdigkeiten, die die GOR zu bieten hat, angesehen.
Dazu gehoeren selbstverstaendlich die “12 Apostel”. Dies ist eine Steinformation, die jetzt aber nur noch aus 11 besteht, da der eine in sich zusammen gefallen war. Diese Steine kann man von einem Lookout sehr gut sehen.
Vorher haben wir an ein paar Stellen angehalten, von wo aus man gute Sichten aufs Wasser hatte. Der Tag war dazu noch traumhaft schoen.
Heute sind wir bis Petersborough gekommen. Der Campingplatz hier lag direkt neben einem See und man konnte auch zum Meer gucken.
8. Tag:
Heute sind wir noch ein paar Kilometer wieder zurueckgefahren, um andere Stellen anzusehen. Dazu gehoerten “The Grotto und London Bridge”. Wieder tolle Aussichten, leider ist auch die London Bridge zusammengefallen.
Dann ging es weiter nach Warrnambool, wo wir eine kleine Pause gemacht haben. Danach gings bis nach Port Fairy, einem kleinem Fischeroertchen mit vielen alten Haeusern.
Nun hiess es zurueck, aber nicht an der Kueste entlang, sondern Landstrasse. Dies war leider nicht mehr so spannend. In Colac haben wir dann einen Campingplatz gefunden, der nicht grade toll war. Die Toiletten und Duschen waren in Containern und ausserdem gab es nur eine Toilette und eine Dusche. Was machen die denn, wenn der Platz voll ist??? Zum Glueck war nur noch 1 Radfahrer und spaeter eine andere Familie da.
9. Tag:
Es war also soweit. Heute werde ich meine neue Gastfamilie kennen lernen. Zunaechst sind wir aber erstmal in Colac losgefahren und haben entdeckt, dass es noch einen weiteren Campingplatz gibt, den haben wie leider gestern nicht entdeckt. Ausserdem gab es ein Fest in der Stadt, dort waren hunderte von Menschen.
Auf unserem Weg kamen wir an Werribee South vobei und sind dort ans Wasser gefahren. Dort gab es einen leckeren Cappuccino. Meine Gastfamilie war naemlich erst ab 16.00 h zu Hause, da sie mit den Kindern zum Strand gefahren waren. Gegen 15.00 h haben wir uns dann auf den Weg Richtung Derrimut begeben und waren ganz schockiert als unser Navi uns in ein Industriegebiet gefuehrt hatte. Aber als wir dann noch ein bisschen weiter gefahren sind haben wir eine riesige Neubausiedlung entdeckt. Da ist es also doch!
Tja, leider ist die Strasse von meiner Gastfamilie so neu, das sie das Navi noch nicht kennt. Daher sind wir erstmal ein wenig umhergirrt, bis ich jemanden gefragt habe. Er wusste es aber auch nicht genau und hat erstmal seinen Melbourne Stadtplan gezueckt. Zusammen haben wir dann die Strasse gefunden und keine 5 min. spaeter haben wir das Haus auch gefunden.
Ich habe an der Tuer geklopft und der kleine Ethan hat mir freudestrahlend die Tuer aufgemacht und durchs Haus gerufen, dass Andrea da ist.
Wir haben uns erstmal einander begruesst und der erste Eindruck war top. Auch Angela, dass aktuelle Au Pair war da und hat mir ein bisschen was erzaehlt und mir auch schon mal mein Zimmer gezeigt. Nun haben wir nur meine Sachen aus dem Camper geholt, die ich schon mal hier lassen konnte.
Nach einer kleinen Plauderstunde, wo meine Mum sehr viel erzaehlt hat, auf Englisch natuerlich, ging es fuer uns weiter, da wir noch einen Campingplatz finden mussten.
Den haben wir dann keine 7 km entfernt gefunden und es war sogar ein 4,5 * Platz. Unsere erste Nacht in Melbourne.
Ein gropssartiger Tag fuer mich! Jetzt kann ich mit einem tollen Gefuehl hierher fliegen. 
10. Tag:
So heute hiess es Camper abgeben. Aber erstmal gab es eine Fahrt in die Innenstadt von Melbourne, was total chaotisch war. So viel Verkehr und dann auch noch eine Strassenbahn. Wirklich Chaos und ich war froh, dass ich nicht fahren musste. Als wir irgendwie durch die Stadt durchgekommen sind, eine super schoenen Stadt nebenbei, haben wir uns erstmal einen Cappuccino bei Mc Donalds genehmigt.
Danach sind wir dann in Richting Flughafen gefahren, da in der Naehe Apollo sein soll, wo der Camper abgegeben werden muss. Jap wir haben es Dank Navi auch gefunden, aber ohne, waere ziemlich schlecht gewesen.
Dort wurde alles durchgecheckt und der Mitarbeiter konnte sogar ein kleines bisschen deutsch.
Schnell kam auch das Taxi, dass uns in die Stadt zu unserem Hotel gebracht hat, dass “Batman’s Hill on Collins”. Wir waren ganz begeistert, als wir ein riesen Appartment mit Kueche bekommen haben.
Nun hiess es ein bisschen Sightseeing. Zuerst ging es zum gegenueberliegenden Southern Cross, das Transit Centrum in Melbourne. Dort habe ich mich erkundigt, wo der Bus morgen frueh zum Flughafen abfaehrt. Dann haben wir uns auf die Suche nach der City Circle Tram gemacht. Das ist eine kostenlose Strassenbahn, die einmal um die ganze Stadt faehrt und auch ein bisschen was zu bestimmten Plaetzen erzaehlt wird.
Ohja, diese Tram war sooo super alt, aber trotzdem eine angenehme Fahrt. Wir sind so im Uhrzeigersinn bis zur Flinders Street gefahren und haben uns in ein Cafe, direkt am Yarra River gesetzt. Auch heute war wieder ein wunderschoener Tag, blauer Himmel und Sonne.
Mit der Tram ging es dann wieder zurueck zum Hotel.
Dort haben wir uns frisch gemacht und wollten etwas essen gehen. Gar nicht so leicht in Melbourne, wo es ueber 3000 Restaurants in allen Preiskategorien gibt. Nach einem Walk am Yarra River entlang haben wir uns letztenendes fuer asiatisch entschieden. Es gab eine Riesenportion, die keiner von uns geschafft hat. Super lecker, wie immer 
Danach haben wir uns wieder an den River gesetzt und den letzten Abend genossen!
11. und letzter Tag:
Der Wecker klingelte bereits um 4.15 h
. Dann hiess es duschen und fertig machen. Um 5.25 h habe ich mich von meinen Eltern verabschiedet und bin dann in Richtung Southern Cross Station gelaufen, wo der “Sunbus” zum Flughafen abfaehrt. Dort angekommen habe ich noch ca. 15 min. gewartet und dann kam der Bus auch schon. Koffer in den Stauraum und rein in den fast leeren Bus. Die Fahrt zum Flughafen dauerte ca. 50 min. Avalon ist ein ziemlich kleiner Flughafen und liegt zwischen Melbourne und Geelong.
Hier hiess es einchecken und warten. Oh klasse, ich hatte bloss 11 kg Gepaeck, so wenig, wie noch nie 
Um 7.45 h durften wir dann endlich in den Flieger, der dann um 8.00 h in Richtung Brisbane aufgebrochen ist.
Um 9.00 h (Queensland Zeit) kam ich dann in Brissie bei bewoelkten dunklem Himmel an. Von hier ging es dann mit dem Airtrain und dem Bus nach Manly West, zu meiner Gastfamilie.
Ein schoener erster Abschnitt des Urlaubs mit meinen Eltern, den ich sehr genossen habe. Am 24.2. geht es weiter!!!