uiuiui, lang lang ists her…
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Do Okt 25, 2007 11:41 pm
[ Momentan: Listening to music ]
…dass ich euch das letzte mal über den stand der dinge auf dem laufenden dehalten hab! jaja, das lag alles nur an meinem blöden computer, der langsam aber sicher den geist aufgegeben hat. Wie auch immer, jetzt bin ich ja wieder mit dem internet verbunden und kann wieder berichten!
aaalso, mir gehts immernoch sehr gut hier in meiner familie, die kinder sind immernoch ein bisschen seltsam (zumindest manchmal), aber im grossen und ganzen komm ich ja ganz gut mit ihnen klar, und der kleine mag mich mittlerweile (glaub ich) auch ganz gerne… Mit dem pottytraining gibt es allerdings immernoch keine fortschritte, und die wird es wohl in näherer zukunft auch nicht geben 
Mittlerweile war ich auch schon öfters im Fitnessstudio, wo wir von einem blinden unsere Einführungsstunde bekommen haben: und er hat nicht gemerkt dass wir keine Amis sind ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes zeichen? Vorletztes Wochenende war ich mit der annika auf nem Philadelphia Flyers-Game (eishockey, für die dies nicht wissen )booaaah, ein riiieessen stadium, und alle in orange gekleidet, das war echt der hammer! und wir sassen naturlich gaanz oben, in mitten der ganzen hardcore-fans die pausen haben wir mit useren selbstmitgebrachten brownies verbracht…und als die flyers dann auch noch gewonnen haben, war die stimmung natürlich perfekt! naja, aber so ganz ohne verfahren haben wir da natürlich nicht hingefunden, da wir aber reserved parking hatten, haben wir trotz ein wenig verspätung nen parkplatz in der ersten reihe direkt vorm eingang gekriegt 
den nächsten tag haben wir dann im zoo in Philadelphia und mit ein paar ganz klischeehaften “fotoshoots” verbracht…
Ohhh ach ja, und ich hatte mittlerweile schon 3 mal meine collegekurs: Writing for Foreign Students learning English….jaaaa, willkommen in der 5. Klasse!! letztes mal durften wir sogar chon Präsenssätze in die Vergangenheit umformen! nein, war das aber schwierig. aber auch nur nachdem wir suamtliche irregular verbs vorgelesen hatten…und aufsatzthemen wie “mein Traumauto” sind natürlich auch ganz schön spannend und anspruchsvoll. Leider kann unsere Lehrerin selbst nicht soo toll englisch (present perfect und past perfect zu unterscheiden ist schon schwer ja, v.a. wenn man lehrerin ist!) Oooh ja, unsere lehrerin die ist ja sone geschichte für sich…also ich weiss absolut ALLES über ihr leben, sie ist ausser lehrerin auch noch master of yoga und makeup artist, sie hat 12 enkelkinder blablabla…und natürlich pinke fingernägel und blonde haare also nach dem jahr muss ich daheim erstmal wieder 2 jahre die schulbank drücken um auf das niveau vom abi zurückzukommen…traurig eigentlich…
naja, aber in sachen weggehen und so haben wir immerhin kleine fortschritte gemacht! wir wissen jetzt schon wo (in west chester , ein club am anderen), nur wissen wir noch nicht so ganz wie (ich bin ja nicht 21 ). alkohol haben wir aber auch schon gekriegt (und ich musste fahren!!!), nämlich von nem ehemaligen au pair, die jetzt bedienung in irgendsoner absteige ist. also der koch war soo glücklich dass mal junge mädchen in seine kneipe gekommen sind 
Heute habe ich von meiner gastmutter (die übrigens ohrringe für 4000 dollar trägt!) spontan frei bekommen und bin mit der annika und ihrer mutter mal wieder ins amish county gedüst! und da heute ja nicht sonntag ist, haben wir auch noch richtig viele amish gesehen! soo süss, die kinder auf dem pausenhof (einer schue mit einem raum), die ganzen kleinen roller davor, und alle in diesen lustigen klamotten…und dann die ganzen pferdekutschen danach sind wir um die outlet stores natürlich wieder nicht herumgekommen, wo ich dann meinen ohrring (den ich weihnachten von meinen eltern bekommen habe) verloren hab…aber wir sind dann extra nochmal zurückgefahren als ich es gemerkt hab, und siehe da! er war noch da! juchuuu! und das beste ist ja: meine gastmutter fängt am 5. november an zu arbeiten!
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ein stückchen heimat…
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Do Okt 04, 2007 3:52 pm
[ Stimmung: Sleepy ]
ohoh, mein letzter eintrag ist ja schon wieder ein bisschen her…naja.
letztes wochenende hab ich den samstag erstmal daheim mit der familie verbracht, bei uns war nämlich YARD SALE angesagt! juhuu! dieser yardsale war auch das einzige thema der woche davor…die eltern hatten doch tatsächlich mal beschlossen, sämtlichen überflüssigen kram der das basement blockiert (hauptsächlich plastik spielsachen an die sich eh keiner mehr erinnern kann) loszuwerden…von couch über hilfiger-bettwäsche (auf die frage des vaters, was mit der denn nicht stimmt, antwortet die mutter nur: “it doesn’t match our curtains” aha, na dann kann man sie natürlich nicht hernehmen ) über kochtöpfe und babybett bis hin zu sämtlichen spielsachen war also alles dabei was so ein yardsalekunde sich erwünscht! ooh ja, diese yardsale kunden…sehr seltsam: zum beispiel ca 40jährige blondierte zwillingsschwestern die irgendwo in den 80ern steckengeblieben sind…nach diesem “spannenden” yardsale (es war aber mal ganz lustig zu sehen) hab ich mich dann aber doch lieber auf den weg gemacht, ein bisschen heimat zur erleben, nämlich zur annika auf die oktoberfestparty! bei blau-weißer dekoration, oktoberfest-bannern und boarischer musi haben wir also kartoffelsalat, weißwuarscht und apfelstrudel genossen! mhhh war das lecker . die party wurde dann (glücklicherweise) um 3 uhr nachts vom vater aufgelöst…wir mussten ja schließlich fit sein für den nächsten tag in philadelphia. naja, das it dem fit sein war dann eine andere sache, um 2 uhr nachmittags haben wir uns dann schließlich auf den weg gemacht, haben eine eher kurze touristentour durch philadelphia unternommen um dann in der south street (sowas wie ein künstler-in-viertel oder so) mal wieder unserer lieblingsbeschäftigung, dem bummeln (nein, nicht shoppen ) nachzugehen…
ansonsten ist hier eigentlich nicht viel spannendes passiert. ich bin jetzt stolzes mitglied im fitnessstudio (war aber noch nicht dort bis jetzt ) und die libanesischen großeltern haben beschlossen doch schon nächsten sonntag zu fahren und nicht erst in zwei monaten (komisch, wenn das kind einen nur anschreit und nen wutanfall kriegt wenn es sie nur sieht ) so hab ich jedenfalls dann auch wieder meine ruhe, auch wenn ich das gute essen der oma mit sicherheit vermissen werde…
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alles wie im film und da wo die welt noch in ordnung ist…
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Di Sep 25, 2007 1:01 am
[ Stimmung: Cool ]
hier ist wirklich alles wie im film. und kein bisschen anders. die filme, die wir für absolut bescheuert halten wie American Pie oder sonst irgendwelche dämlichen amerikanischen filme spiegeln einfach nur die realität wieder. erschreckend oder? nachdem die annika am samstag problemlos den weg zu mir gefunden hat haben wir uns nach einem zwischenstopp bei der “Milky way farm” (eine Eisdiele mit streichelzoo) zu einem Downingtown High School footballspiel begeben. und es war alles genau so wie man sich es vorstellt: enthusiastische fans, gekleidet in den mannschaftsfarben, eltern sowie mitschüler und sonstige geschwister oder was auch immer. Plastikrasen in den mannschaftsfarben (das ist doch nur eine High School!!!). Total peinliche Cheerleader deren “moves” aussehen wie klatschspiele aus der grundschule. Eine RIEßIGE kapelle/orchester oder was auch immer in fürchterlicher uniform (wie zinnsoldaten sahen die aus ) mit fahnenschwingern, die sich auf dem feld mit tausenden von formationen verausgabt (blamiert) haben. und natürlich das footbalspiel selbst, von dem wir aber leider überhaupt nichts verstanden haben. und was natürlich selbst bei einem highschoolspiel nicht fehlen darf: die nationalhymne, andächtig gespielt von der highschoolkapelle . wie kann man seine nationalhymne nur so oft spielen? furchtbar…aber das highschoolleben hat hier wohl einen sehr hohen stellenwert…und wirklich alles wie im film. am abend haben wir dann in einem italinischem restaurant mit wirklich gutem essen durch unser gekichere und unsere bestellschwirigkeiten einen kellner zum schwitzen gebracht (der arme…) und uns selbst etwas blamiert, aber das wars wert, und der arme kellner wurde ja auch mit ausreichend trinkgeld belohnt.
so, und nun zum zweiten teil, nämlich dahin wo die welt noch in ordnung ist (ja, sowas gibts hier, hätte ich auch nicht gedacht). am sonntag haben wir zwei abenteuerlustigen uns dann auf den weg in richtung westen gemacht, ins amish county. Dorthin, wo fuch und hase sich noch gute nacht sagen, wo der fahruntersatz noch pferdekutsche und nicht auto ist und wo sonntags die gehsteige hochgeklappt werden und alles geschlossen hat (leider in diesem fall). wir sind also im auto durch die idyllische landschaft gekurft und haben ab und zu eine pferdekutsche mit echten amish peoplen mit richtig langem bart und so überholt. aber auch das ist wieder genauso wie im film. wie können die denn ohne die benutzung jeglicher modernen geräte und oder elektronik in so einem land leben? wirklich beeindruckend, aber irgendwie haben sie hier doch alle nicht alle tassen im schrank oder? wir konnten dann nicht widerstehen und haben an einem “antiquitäten”-verkaufsstand (mehr ein rießen zelt wo es nur krusch den keiner braucht gibt) halt gemacht und ratet mal, was wir da entdeckt haben: ein altes deutsches nummernschild!!!in mitten von lauter verrosteten amerikanischen nummernschildern ist uns doch tatsächlich ein nummernschild aus garmisch entgegengeflogen! juhuu haben wir uns gefreut!!leider konnte der verkäufer uns aber nichts über die geschichte dieser antiquität erzählen . wir haben dann auch beschlossen, dass es dort besser aufgehoben wäre als bei uns zu hause…haben ja schließlich auch genügend fotos vom nummernschild gemacht.
Naja, da im Amish county ja nicht allzu viel los war, sind wir dann irgendwann in lancaster gelandet (eigentlich eine große stadt, aber selbst da war tote hose; achja, wia dahoam!)…und somit blieb uns eben einfach absolut nichts anderes übrig als…ja genau! SHOPPEN! zur abwechslung mal…aber diese outlet stores sind doch echt zuu verführerisch, da kann ja wohl keiner widerstehen…
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New York und: Deutsches Brot!!
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Fr Sep 21, 2007 4:02 am
[ Stimmung: Happy ]
[ Momentan: Eating German Bread!!!!!!!!!!!!!!! ]
oh oh, jetzt war ich aber schon wieder ganz schön unfleißig mit meinem tagebuch…naja, hier kommt jetzt endlich die zusammenfassung für die letzte woche (v.a. das wochenende natürlich). Aber erstmal das wichtigste ereignis des heutigen Tages: ihr werdets nicht glauben, aber ich hatte eben DAS geschmackserlebnis schlechthin, ja genau, ich habe richtiges deutsches Brot gegessen !!! Jaaa, so ganz richtig, mit Kruste und allem drum und dran! ich kanns noch gar nicht fassen…das brot hat meine gastmutter beim bäcker im supermarkt hier entdeckt, aber jetzt kommt der haken daran: ein Laib so groß wie meine hand (und keinen millimeter größer) kostet 3,20 dollar!!! die spinnen doch oder? alles was gut ist und schmeckt kann sich hier eh kein mensch leisten. Ich weiß auch warum die amerikaner so dick sind (ich merk schon ich nehm auch schon zu…). hier kann man nämlich überall, auch in der größte pampa essen kaufen das fertig zum verzehr bereit steht. wirklich an jeder ecke…ohhh diese donuts, die sind echt göttlich! und diese schokobrownies…mmhhh 
naja, genug vom essen geredet, jetzt erzähl ich lieber mal was hier so alles passiert ist in letzter zeit.
letztes wochenende hab ich mich mal wieder in aller hergottsfrüh auf die socken gemacht und bin zur annika gefahren. ausnahmsweise mal ohne jegliche zwischenfälle, und ich war sogar PÜNKTLICH! wir haben uns dann mit dem chinatown bus für 20 dollar (echt billig!)in mitten lauter chinesen auf den weg gemacht um NEW YORK unsicher zu machen!jippiie! allerdings gab es dann (wie konnte es auch anders sein) doch noch nen kleinen zwischenfall mit unserem bus auf der autobahn, der wollte nämlich nimmer weiterfahren! ja, unser lieber chinesischer busfahrer hielt es aber nicht für nötig seinen fahrgästen mitzuteilen dass der bus kaputt ist, nein, der steigt erstmal gemütlich aus und macht ne pause…als ihn dann die nicht mehr so gut gelaunten passagiere fragten was denn los sei meinte er nur, ach ja, der bus is kaputt wir warten jetzt auf nen mechaniker (??!!) Auf die Idee einen neuen bus zu ordern kam er von selbst natürlich nicht, das musste ihm dann doch erst ein fahrgast raten. Achja, er hat uns dann auch noch verraten dass der bus in ein paar wochen sowieso in “rente” gegangen wäre…na dann! Nach einer Stunde konnten wir dann endlich auf dem seitenstreifen in einen neuen bus einsteigen um dann in new york eine freundin zu treffen bei der wir übernachten konnten! haha, in new york jemanden treffen. das ist leichter gesagt als getan. denn hier ist alles seeehr groß. sehr sehr groß. auch das finden hat uns dann also wieder einige zeit gekostet. und wir standen schon vor dem nächsten problem: wohin nur mit unserem Gepäck? denn in new york gibt es kein einziges schließfach! juhuu, das bedeutet schleppen, und zwar zwei tage lang! zwar haben wir versucht unser gepäck in einen hotelgepäckraum zu schmuggeln, aber irgendwie sind sie uns doch auf die schliche gekommen dass wir da nie gäste waren…sowas aber auch. Allerdings hatten wir auch mit gepäck jede menge spaß und haben fleißig sämtliche sehenswürdigkeiten von manhatten (wir waren im central park, 5th Avenue, TIFFANYS , aufm Empire State Building und und und) abgeklappert. Naiv wie wir hlt doch sind haben wir uns auch karten für so einen komischen comedyclub auf der straße andrehen lassen. Ganz sicher ohne jegliche verpflichtungen und so. jaja klar. das haben wir auch noch geglaubt. am ende musste dann jeder 15 dollar bezahlen für getränke. tja, man lernt nie aus…aber es war ja trotzdem ganz lustig und gute unterhaltung.
ohh und wir kommen ganz sicher noch ganz oft nach New York, es gibt noch soo viel zu sehen!!!
so nun mal etwas zu meiner familie: nachdem der kleine zwischenzeitlich beschlossen hatte immer zu schreien nd davonzulaufen wenn er mich sieht (lieb gell?) benimmt er sich jetzt doch ganz plötzlich wieder ganz normal und hat mich wieder gaaanz lieb (bestimmt ) seine preschool gefällt ihm auch ganz gut denke ich, das kann er nur nicht zugeben, denn dann würden andere leute sich ja freuen. und das kann er ja mal wirklich nicht zulassen. seine einzige aussage zur schule bisher ist: “I was standing. I was standing all the time. I didn’t play anything.” Jaja, klar, das glaubt ihm eh keiner.
oh und in sachen kultureller austausch mache auch ich sehr große fortschritte. das ist ja schon mehr als kultureller austausch was ich hier mache. am dienstag sind nämlich die arabisch und französisch sprechenden großeltern aus dem libanon gekommen. ich lebe also jetzt in amerika, esse libanesisch, spreche hier englisch, französisch und deutsch und höre dauernd so ein arabisches gebrabbel. die oma tut mir schon richtig leid, wenn sie versucht auf arabisch mit grauenvollem englisch untergemixt mit einem 3jährigen zu kommunizieren. tja, jetzt hat sie das große los gezogen und muss ertragen dass er sich jedes mal versteckt wenn er sie sieht. jaja, ich weiß wie das ist…aber in sachen kindererziehung lernt man hier wirklich nichts. gar nichts. die eltern hier kennen kein nein. sie müssen sich nämlich bei ihren eigenen kindern einschleimen, und machen alles was ihre kinder von ihnen verlangen. Naja, ich weiß jetzt jedenfalls wie ich meine kinder mal nicht erziehe.
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die komplette letzte woche
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Sa Sep 08, 2007 2:12 am
[ Stimmung: Sleepy ]
so da ich die letzte woche wie ihr alle seht ja nicht so fleißig war mit dem tagebuchschreiben, kommt hier ma l eine zusammenfassung.
ich fang mal beim letzten wochenende, das ja ein verlängertes wochenende war an: nachdem ich den samstag mit der familie auf einer weiteren total langweiligen hausparty verbracht habe (die machen die eh nur um mit ihren häusern anzugeben) gings dann am sonntag ganz früh und gut gelaunt aber ohne benzin auf zur annika, zu unserem ersten richtigen “Trip”. mein plan war ja, mit meiner neu erhaltenen bankkarte an der nächsten tankstelle zu tanken und v.a. zu bezahlen. tja, haha, das dachte ich, aber so einfach geht das nicht. meine bankkarte funktionierte nämlich nicht an der tankstelle. mit noch leerem tank bin ich dann zur bank gefahren um geld abzuheben, aber das genehmigt mir der liebe automat auch nicht…ja, da stand ich nun also, ohne geld, ohne funktionierende bankkarte und mit leerem tank. klingt gut oder? meine letzte rettung dachte ich dann wäre wohl bei der nummer auf der bankkarte anzurufen, wo mir die nette lady dann irgendwann eröffnete, dass sie mein konto in ihrem system leider nicht finden kann ach ne, und wo ist mein ganzes geld dann bitte hin? schlau wie ich bin hatte ich aber glücklicherweise noch eine “notfallration” an dollar in meiner tasche (das ist mir natürlich auch erst dann aufgefallen) und hab dann doch noch mein benzin gekriegt (nachdem die tanksäule sich noch mit mir unterhalten wollte die dinge sind hier eben etwas anders als daheim). mit einer stunde verspätung (ja, so lang hat das ales gedauert) bin ich dann aber doch noch bei der annika angekommen und wir haben uns auf den weg nach ocean city gemacht. dank mapquest und unserem einmaligen orientierungssinn sind wir auch ohne jegliche probleme dort am strand angekommen . natürlich haben wir uns auch gleich in die wellen geschmissen (ja, es gab wirklich WELLEN, das ist hier ja schließlich auch der atlantik) um danach den boardwalk, der zu essen und kaufen einlädt, zu erkunden. wir durften hier also mal das flair der amerikanischen ostküste erleben da es dann am abend aber doch seehr kalt wurde machten wir uns wieder auf den weg zum auto um (ganz ohne mapquest, diesmal NUR mit unserem orientierungssinn ausgestattet) nach Atlantik City, dem Las Vegas der Ostküste zu starten. und, man kann es kaum glauben, wir haben es sofort gefunden!!! und noch dazu einen parkplatz umsonst! naja, wo der war ist ja nicht so wichtig. natürlich konnten wir es dann auch nciht lasen, und haben uns ins plaza casino begeben.. es hat uns auch keiner gefragt wie alt wir sind, aber wir waren mit abstand die jüngsten da drinnen nach einer beobachtungsphase hat uns dann auch der spieltrieb gepackt, und wir haben uns neben lauter touristen und verzweifelten spielsüchtigen alten damen mit unseren 5! dollar an einen einarmigen banditen gemacht. und wir haben gewonnen!!!!mit richtigem timing und etwas glück haben wir mit 7,56 das casino wieder verlassen um uns auf den heimweg zu machen. Ja, der heimweg. es ist ja nicht do, dass uns hier unser einmaliger orientierungssinn verlassen hätte. nein, wir waren nur einfach zu geizig. bis philadelphia hat ja alles noch einwandfrei beklappt. und dann hatten wir die auswahl: entweder eine gebührenpflichtige brücke oder eine andere (wie wir dachten) große straße. wir wählten natürlich den gebhrenfreien weg. haha, kaum waren wir da drauf, standen wir sozusagen im nichts. kaum mehr dtraßenlaternen, heruntergekommene häuser und seltsame gestalten auf den straßen. aber es dauerte nicht lange, und wir wussten wo wir waren : im süden, dem ghetto philadelphias, vor dem uns unsere gasteltern mehrfach so gewarnt hatten. tja, zu spät. mit der hoffnung, an keiner roten ampel stehenbleiben zu müssen sind wir dann also immer geradeaus gefahren (die nebenstraßen sahen noch schlimmer aus) bis wir auf eine mauer trafen. irgendwie haben wir es dann geschafft wieder auf den highway zu kommen und unser weg hat uns dann wieder an die folgenreiche abzweigung gebracht. diesmal wählten wir den gebührenpflichtigen weg und waren schwupsdiwups zu hause .unseren gasteltern werden wir diese ganze geschichte aber vorsichtsalber mal verschweigen…
am nächsten morgen starteten wir dann auch gleich los an den nächsten strand, nach surf city in long beach island. auch hier hatten wir keine probleme bei der anreise (welche durch das absolute nichts führte – unberührte natur sozusagen und auf der uns absolut KEINE kurfe begegnete). surf city stellte sich dann als das absolute gegenteil zu ocean city heraus: ein kleines, idyllisches, stilles surferörtchen ohne touristen mit einer atmosphäre von vor ein paar jahrzehnten. Soooo schön da es sehr windig war wurden wir zwar etwas vom sand paniert, aber das war ja dann auch nicht soo schlimm. die erste frage die uns irgendsoein ami, der uns fragte ob er uns fotografieren soll stellte war übrigens: “seid ihr europäer?” ähm, ja, aber sieht man das wirklich so deutlich?!
von montag bis mittwoch hatten meine kinder ja noch ferien, d.h. ich musste sie also beschäftigen…den kleinen konnte ich auch ganz gut mit cookies und pfannenkuchen backen beschäftigen, der große kam sich dafür natürlich zu groß vor und setzte sich zur abwechslung vor den fernseher.
aber am donnerstag war es dann endlich soweit: die schule fing an! juhuu! allerdings sind meine kinder ja nicht wie andere kinder. sie freuen sich da also nicht einfach drauf und sind aufgeregt. nein, der große war extrem nervös und machte sich sorgen darum wann er sein lunch auspacken sollte und wie und wo, und der kleine sturkopf beschloss natürlich dass er eigentlich gar nicht in die preschool will. er hat sich auch mit keinem der kinder dort unterhalten, geschweige denn mit ihnen gespielt. naja, das wird er schon auch noch lernen. aber ein voller erfolg waren dann doch meine schultüten vor allem der kleine freute sich rießig, der große bestimmt auch, der kann das nur nicht so zeigen. aber der sieht ja sooo niedlich aus in seiner schuluniform!!! mittlerweile fahr ich die kinder auch schon alleine zu ihren aktivitäten, und ich muss sagen das ist tausendmal besser als immer mit der mutter nebenan!
gestern war dann mal ein richtig erfolgreicher tag mit den kindern: der große war bis 12 in der schule, d.h. ich hatte nur den kleinen. wir haben uns dann erstmal auf einen spielplatz begeben, und, nein, er hatte spaß!! er wollte gar nicht mehr gehen, und er hat gestrahlt!das hab ich fast noch nie gesehen…und er hat sich reßeig gefreut als ich ihm nen apfelsaft gekauft habe (es hatte ca 35 grad mal wieder…) wir haben uns dann aufgemacht und den großen aus der schule abgeholt (auf die frage was sie gemacht haben kam nur: not much. naja, war ja klar dass man da keine auskunft kriegt. nachdem ich mir dann die turnweltmeisterschaften im fernsehen angeschaut habe und die kindermit begeisterung vor den computer sind(ich weiß, das soll man nicht so machen), haben wir uns dann auf die milky way farm, einem bauernhof wo es seehr gutes eis (für amerikanische verhältnisse) gibt begeben. und so glücklich hab ich die beiden noch nie gesehen! ich habe nämlich das bestellen nicht so ganz kapiert: und am ende hatten beide 3 kugel eis. und sie waren glücklich. sie haben über das ganze gesicht gestrahlt. oh war das schön…
und der abend war noch besser: ich habe nämlich eine turnhalle hier gefunden! mit super ausstattung, netten leuten, und open gym! juhuuuu!
und heute fahr ich mal wieder in die king of prussia mall und morgen gehts anch philadelphia zum baseballspiel!
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meeting old friends!
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Do Aug 30, 2007 4:31 am
[ Stimmung: Happy ]
[ Momentan: Working on this entry to my diary ]
am montag hab ich mich dann also mit der Annika (die kenn ich schon seit der 1.Klasse!) getroffen, und zwar in der king of prussia mall, der zweit größten mall amerikas (ob diese idee aber wirklich so gloreich war, wird sich später noch rausstellen)…jedenfalls bin ich zu Hause guten willens, gewappnet mit wegbeschreibungen der mutter und von mapquest gestartet, das ganze stellte sich aber doch als schwieriger heraus als ich dachte. nachdem ich wohl den highway exit zur mall auf der linken seite verpasst hatte, musste ich mich plötzlich zwischen zwei autobahnen entscheiden (zwischen harrisbourg und Philadelphia) – ich sah schon den größten alptraum meines gastvaters wahr werden,und zwar dass ich im süden Philadelphias lande, er meinte da kommt keiner lebend mehr raus. Glücklicherweise kam es dann aber doch nicht so weit, da ich im rückspiegel noch das schild zur Abfahrt zur mall auf der anderen straßenseite erblickte und sogar so schlau war bei der nächsten möglichkeit zu wenden (also natürlich vom highway runter und auf der anderen seite wieder drauf)! So bin ich dann also letztendlich doch noch, wenn auch etwas zu spät, an der mall (die man meiner meinung nach lieber überdachte einkaufsstadt oder so nennen sollte) angekommen. jaaa, ihr könnt es nicht glauben was, aber ich habe es tatsächlich geschafft! jetzt war ich twar auch endlich da, aber das heißt ja noch lange nicht dass wir uns auch gleich gefunden haben…aber immerhin befanden wir uns schon beide im selben gebäude, respekt! (es gibt nämlich mehrere wie sich später herausstellen sollte…) Mit handy am ohr und suchenden blicken sind wir dann beide durch die mall gelaufen, bis wir uns dann nach langer suche schließlich ganz theatralisch telefonierend bei den mixern (ja, über die haben wir uns gefunden) entgegengelaufen kamen…ach war das schön!
nun mal mehr zu dieser mall: man braucht hier in amerika nicht nur für die sraßen karten, nein, man braucht sie auch für “Einkaufspassagen” (das ist aber wirklich nicht das richtige wort eigentlich). und man kann sich auch nicht nur auf straßen verfahren, nein, man kann sich auch in malls verlaufen! bei über 300 geschäften weiß man auch absolut nicht wo man zuerst hinschaun soll und kaufen ist da auch ganz schön schwierig, weil man immer was noch tolleres entdeckt! echt furchtbar für so eigentlich einkaufsfreudige leute wie mich! Da die suche nach dem weg und dem treffpunkt ja etwas länger gedauert hat, hatten wir auch gar nicht mehr soo viel zeit die mall zu erkunden und sind dann mit meinem auto ins chilis (eigentlich gleich gegenüber der mall, aber selbst auf diesem weg kann man sich verfahren(zumindest wir können das)) gefahren. da wir aber eigentlich gar nichts essen wollten haben wir dann nach etwas längerer überlegungs- und kicherphase nur cola und pommes beim kellner bestellt (der sich wohl etwas über uns gewundert hat), die cola wurde aber auch ganz nett gleich wieder nachgefüllt. als wir dann aber auch noch die letzten waren die zahlen wollten, wollte sich wohl die bedienung unser gegackere und wir-verstehen-nichts-und-können-uns-nicht-entscheiden nicht mehr antun und hat uns eingeladen nett oder?
so haben wir also gleich noch geld gespart und waren bereit uns auf den heimweg zu machen. doch erstmal galt es noch eine weitere herausforderung zu bewältigen: wie um himmels willen annikas auto wieder finden? sie hatte es doch irgendwie geschafft im untergeschoss zu parken, doch wie ist sie da nur reingekommen? nach ein paar kreisen sind wir dann doch noch auf dem total verlassenen, unheimlichen parkplatz angekommen und machten uns also getrennt auf den heimweg, welcher bei mir dann auch ganz problemlos verlief, bei der annika aber von einer kleinen begegnung mit der polizei (sie berichtete mir später am abend noch davon) unterbrochen wurde. keine angst, sie ist aber noch auf freiem fuß und hat auch nichts verbrochen 
auch die Au Pairs aus meiner gegend hier habe ich schon wieder getroffen und habe mit einer meinen bank account eröffnet und gleich mal geld von der bank geschenkt gekriegt ! an dieser stelle muss ich doch mal ein lob an die amerikaner aussprechen (hätte eigentlich nicht gedacht dass ich das mal tun werde, aber egal): man kriegt hier wirklich viiieeeel mehr um sonst als bei uns in Deutschland. beim essengehen kriegt man grundsätzlich wasser umsonst (schmeckt zwar etwas nach chlor, aber egal), fast überall werden die getränke umsonst nachgefüllt und man kriegt geld geschenkt wenn man ein bankkonto eröffnet 
ein anderes thema das mich doch ziemlich beschäftigt zur zeit ist mein auto: mein auto ist nämlich kein gewöhnliches auto, nein, es hat nämlich eine gaaaanz besondere unberechenbare alarmanlage die sich anscheinend auch nicht so widerspruchslos ausstellen lässt. das haben laut meinen gasteltern schon mehrere autohändler versucht, meine gastmutter und ich auch Wir dachten sogar wir hätten es geschafft indem wir gleich so ein ganzes teil aus dem auto rausgenommen haben (der alarm geht immerhin nichtmehr los wenn ich die tür mit dem schlüssel anstatt mit der fernbedienung aufsperre), jedoch haben wir uns da getäuscht, denn in den 5 tagen seit denen ich autofahre ist der alarm mindestens zehn mal losgegangen aber ich weiß immerhin wie man ihn wieder ausstellt 
ihr werdet es nicht glauben, aber ich musste jetzt sogar schon richtig arbeiten (d.h. mich um die kinder kümmern)! ja da stellt der kleine dann doch ein größeres problemchen dar: er ist nämlich mit seinen fast 3,5 jahren noch nicht potty-trained jetzt haben aber seine eltern beschlossen dass es langsam mal zeit wird damit anzufangen (ach ne, jetzt wo ich, das Au Pair da bin?!)tja, so einfach ist das aber nicht! wir haben es hier nämlich mit einem besonders sturem exemplar zu tun, das sich weigert unterhosen anzuziehen, sich weigert das badezimmer mitsamt klo auch nur zu betreten, und somit pro tag ca 4 mal in die hose macht…aber das stört ihn anscheinend gar nicht. auch das geschenk das schon seit wochen eingepackt für ihn bereit steht (er weiß aber schon was drinnen ist ) reizt ihn überhaupt gar nicht. mit dem wort “toilette” muss man in seiner gegenwart auch vorsichtig sein, denn das endet dann ganz schnell in einem schreikrampf-tob-wutanfall. aber da die mutter ja im moment die meißte zeit noch zu hause ist, ist das ja nicht wirklich mein problem 
Eine weitere heiklige angelegenheit mit den kindern ist das essen, sie mögen nämlich eigentlich nichts als cookies, süßigkeiten grünen (igitt) jogurt und limonade. So, jetzt versucht mal denen was gesundes( wunsch der mutter, sie will dass ich sie dazu bringe obst und gemüse zu essen – vielleicht sollte sie da mal bei sich anfangen) zum essen zu geben. wenn wir uns dann eventuell vielleicht für etwas entschieden haben (meißtens dann doch grilled cheese), heißt es nach 1 bissen (wenn überhaupt): actually (“äckschuallliiiee”), I don’t like this! ok, dann kriegt der kleine prinz eben was anderes und das was er actually doch nicht mag landet halt im müll 
heute war ich dann mal wieder in einem amerikanischen supermarkt oh ich liebe diese supermärkte! aber auch hier ist vorsicht geboten, denn selbst in diesen kann man sich verlaufen, und wenn man sich nicht so auskennt wie meine gastmutter braucht man auch ca 2 stunden für 10 sachen die man haben wollte…ja, ich habe 2 stunden zum einkaufen gebraucht bei einem supermarkt der 10 minuten weg ist (ich hab mich aber auch, wen wunderts, verfahren!!!jaaa!!!aber ihr werdet staunen, ich wusste sogar genau wo ich bin auf meiner verfahrstrecke! es besteht also noch hoffnung! mittlerweile habe ich ja sogar ne karte der gegnd hier). in der german food section hab ich mich dann auch mal genauer umgeschaut und habe dort unter seitenbacher müsli und pumpernickel auch creme brulée entdeckt. war das nicht französisch? der einzige vanillezucker den es hier gibt ist übrigens von doktor oetker 
heute abend habe ich dann sogar schon meine kleinen süßen engelchen ins bett gebracht, und sie waren sogar wirklich engelchen…ich durfte ihnen sogar ein buch vorlesen (das erste buch das mir hier begenet ist) und dann mussten wir noch das monster-abwehr-ritual des großen durchführen. er träumt nämlich nachts von monstern (die mutter hat mich gefragt ab ich das früher auch hab,also wenn ich solche computerspiele spielen würde wie der würde ich jetzt noch von monstern träumen…(hab ich allerdings noch nie), aber das konnte ich ihr ja dann auch nicht sagen) ne, aber diese spiele können ja nicht gut sein, das wusste ich doch gleich…
ich hoffe jedenfalls sie schlafen trotzdem gut und ich werde jetzt dann auch mal ins bett gehen!
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die letzten 2 tage
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Mo Aug 27, 2007 3:25 am
[ Stimmung: Neutral ]
sodala, dann werde ich mal berichten was hier in den letzten zwei tagen so los war…
am samstag sind die eltern mitsamt kindern zu den großeltern gefahren und ich hatte das ganze haus und den ganzen tag für mich!!jippiiie! ich hab erstmal gaaanz lang ausgeschlafen (endlich) und bin dann mit sandra, meinem nachbarsaupair und noch ein paar anderen zum schlittschuhlaufen. ja, das hört sich etwas komisch an, mitten im sommer schlittschuhlaufen, aber ich muss sagen, die idee war gar nichrt so schlecht. draußen hatte es ungefähr 40 grad und es war unerträglich, da war die eishalle eine willkommene erfrischung! dann hab ich noch die exton mall gesehen (oh mein gott, so viele tolle Geschäfte )! Also amerika ist wirklich DAS shoppingparadies schlechthin, und die sachen sind auch noch billiger! wie soll man denn da sein Geld sparen? Am abend haben wir uns dann noch bei einem der anderen Au Pairs einen film angeschaut und ich bin schon allein (d.h. ohne gastmutter im auto) heimgefahren .
Heute hab ich dann auch endlich mal den hund der Familie kennengelernt, der die ganzen letzten eineinhalb wochen im hundehotel verbracht hat der hund ist aber total lieb, nur beim autofahren dreht er etwas durch…aber das ist hier anscheinend eh nicht ungewöhnlich dass der hund vorne im auto mitfährt, oder sogar auf dem schoß vom fahrer sitzt, die pfoten am lenkrad – ja, das hab ich alles schon auf dem highway gesehen…
am nachmittag sind wir dann noch auf dieses Au Pair Barbeque gegangen, das war ganz lustig, da waren fast alle Au Pairs aus meiner gruppe mitsamt familie da! und das ganze hat bei einem Au Pair zu Hause stattgefunden, boahhh, die hatten ein haus, wahnsinn! mit persönlichem swimmingpool samt rutsche und sprungbrett und nem tennis court ! ja, aber sogar meine kinder hatten spaß dort und haben sich sogar mit ein paar andern kids unterhalten (ich glaube die haben sonst nicht allzu viele freunde ). außerdem haben wir dort auch die ersten amerikaner in unserem alter kennengelernt, da das Au Pair das dort wohnt irgendwie sämtliche freunde von sich auch noch eingeladen hat (sie ist aus südafrika). war aber mal ganz interessant andere leute als au pairs zu treffen! Morgen muss ich dann mal wirklich arbeiten (glaub ich zumindest), da bin ich schonmal gespannt drauf! achja, und die annika werd ich treffen und außerdem werd ich mir noch ein bankkonto eröffnen!
Bis Bald!
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back home
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Sa Aug 25, 2007 5:45 am
[ Stimmung: Cool ]
[ Momentan: Listening to White Stripes ]
so da bin ich wieder, endlich entgültig zu hause, jetzt kann ich mich dann auch mal entgültig ans auspacken machen (so weit bin ich bis jetzt nämlich noch nicht wirklich gekommen…) Washington war ganz interessant, ich hab lauter tolle fotos von mir vor irgendwelchen sehenswürdigkeiten ,vom weißen haus übers lincoln memorial bis zum capitol. wann haben die da nur diese ganzen megarießenprunkhäuser gebaut? des ist echt wahnsinn! und des weiße haus ist noch das kleinste von allen! es war aber auch ganz schön anstrengend, dieses ganze gelatsche, und das mit nem 3jährigen, und dann auch noch alle 10 minuten erstmal in die falsche richtung…oder auf den falschen bahnsteig (jaja, die wenn mich nicht dabei gehabt hätten…die hätten ja gar nichts gefunden ) also der kleine kann schon ein ganz schöner quengelmann sein, und lauffaul ist er auch; tja, der hat seine eltern halt im griff! wir waren auch in etlichen museen wie zb dem “air and space museum”, was natürlich den kindern (mehr oder weniger) gut gefallen hat (sie mochten besonders die “gift shops” und sind auch aus jedem triumphierend mit einem neuen spielzeug herausspaziert – als ob sie davon noch nicht genug hätten). gestern abend waren wir noch in einer rießen mall, und ich muss sagen, ich mag amerikanische malls natürlich sind die kinder auch dort auf ihre kosten gekommen und nicht mit leeren händen nach hause. aber insgesamt hat mir new york doch besser gefallen als washington, da ist irgendwie mehr los!
wieder zu hause hat mir der kleine dann mal das basement des hauses vorgeführt (da war ich bis jetzt noch nicht): oh mein gott, nochmehr spielsachen! des ist echt wahnsinn, dieses ganze plastikzeugs, des interessiert die eh nicht länger als einen tag, und dann landets im basement…also ich kenn bei uns daheim keinen der so viele spielsachen hatte! ich hab den kleinen dann nach einiger diskussion (ich musste ihn sozusagen zwingen seine schuhe anzuziehen)sogar soweit gebracht dass wir rausgehen und auf ihrem persönlichen spielplatz im garten spielen (anstelle von piraten bringen sich gegenseitig um spielen) – und, ach ne, es hat ihm sogar gefallen und er hatte ne menge spaß! hab ich ihm doch gleich gesagt! 
oh und ihr werdet es nicht glauben: ich bin heute das erste mal hier auto gefahren! ist schon merkwürdig die umstellung auf automatik, aber ich denke man kann sich dran gewöhnen! ja, aber die straßen die sind hier so ne sache: vier-stoppschilder-kreuzungen (meine gastmutter meint es gilt die regel wer zuerst da war darf zuerst fahren, aber ich bin mir da nicht so ganz sicher), highways mit auffahrten auf der linken!!! seite und außerdem sind die ampeln bei den kreuzungen auf der gegenüberliegenden seite der kreuzung (wisst ihr was ich meine?), also alles seeehr seltsam und etwas gewöhnungsbedürftig…achja, ich war sogar schon auf dem highway (bei dunkelheit) und war dann gleich das erste mal in einem amerikanischen (edel-)supermarkt. Boahh, sowas hab ich ja noch nie gesehen! sooo rießig und da gibt es echt alles! nicht nur lebensmittel aus sämtlichen ländern (auch aus deutschland – spätzle ) sondern wirklich alles! und sooo viele gute sachen, mhhh…ich denke ich werde oft zum einkaufen gehen .
ach, und was ich an meinem zimmer noch so toll finde (hab ich vergessen zu erwähnen) ist, dass da so ein weißer amerikanischer wandleiderschrank drinnen ist .
morgen werde ich dann auch endlich mal ein paar andere Au Pairs treffen! jippiie! Sandra, das Au Pair der Nachbarn wird mich mitnehmen und wir werden eislaufen gehen (ich habe keine ahnung warum gerade eislaufen mitten im sommer) und am sonntag ist dann so ein Au Pair Barbeque mit den ganzen familien samt kindern! wird bestimmt ganz lustig!
bis bald, janinchen
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ich bin in washington D.C.
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Mi Aug 22, 2007 2:12 am
[ Stimmung: Sleepy ]
oh mann oh mann, reisen kann ganz schön anstrengend sein! wir sind heute nach washington gefahren, nachdem wir gestern abend noch einen film angeschaut haben mit popcorn .ich bin jetzt gerade dort im hotel, in meinem eigenen zimmer mit verbindungstür zur familie – bin mal gespannt wann ich dann morgen früh von den kindern geweckt werdealso von washington habe ich bis jetz noch nicht viel gesehen, aber wir waren in einem deutschen restaurant essen – war zwar nicht halb so gut wie daheim, aber ganz lustig. vom deutschen bier waren meine gateltern ganz begeistert, schade dass ich ihnen keines aus deutschland mitbringen konnte. naja, bis wir das restaurant gefunden haben hat es etwas gedauert, ist aber auch kein wunder wenn man versucht mit einem autonavigationssystem versucht, zu fuß etwas zu finden , die gastmutter und ich haben dem vater ja gleich gesagt, dass das nicht funktioniert und wir die andere richtung gehen müssen. aslo mich aht das nicht weiter gestört, aber ihr könnt euch ja vorstellen was ein 3jähriger von ner zusätzlichen meile hält. ich habe bis jetzt eigentlich nur den hauptbahnhof von washington gesehen, aber der ist schon WOW! der kleine hat mittlerweile auch schon mal sein wahres gesicht gezeigt (aber nur seinen eltern gegenüber ) , welches ziemlich quengelig und, ähm, dominierend und stur aussieht. die kinder sind aber such ganz schön verzogen, die kriegen wirklich alles was sie wollen und haben ihre eltern voll im griff. naja, ich mag sie trotzdem und find sie süß .aber ich muss sagen, langsam werde ich doch etwas müde von dem ganzen hin und her, ich könnte schon um 6 uhr ins bett gehen. es wäre schon mal schön entgültig alles auspacken zu können, aber eigentlich darf ich mich ja nicht beschweren, schließlich bin ich jetzt in Washington und muss nichts dafür bezahlen! (ich fühl mich aber schon ganz schlecht deswegen…die zahlen mir hier wirklich alles, ich hab doch selbst geld dabei!) aber jetzt habe ich in eineinhalb wochen schon new yor UND washington gesehen!hört sich ganz schön gut an 
meiner meinung nach bestätigen sich aber doch sehr viele vorurteile die man so hat in good old germany…glauben die hier denn wirklich, dass low-fat-null-kalorien-milch was bringt, wenn sie dann die snacks nur so in sich reinstopfen? ich glaube bei uns gibt es diese milch gar nicht, die sieht auch nicht aus wie milch, sondern wie ganz viel wasser mit nem schuss milch drinnen – und schmeckt auch so. oh und ich hätte sogern mal wieder ein frisches gemüse und obst! ich muss unbedingt bald mal einkaufen gehen…und Stil haben die hier auch nicht wirklich, schlabberlook ist angesagt, besonders on vacation. aber ansonsten fühl ich mich hier sehr wohl, und heimweh hab ich eigentlich auch nicht! ach ja, ich hab schon in dem hotel beim vergnügungspark die shampoos und so mitgehen lassen, das werde ich hier wohl wieder machen, die versuchung ist doch einfach zu groß 
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Meine neue Familie
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Mo Aug 20, 2007 4:42 am
[ Stimmung: Happy ]
Am Freitag war es dann so weit und der große tag war da: ich würde endlich meine neue Familie kennenlernen! Nach einer fast 3stündigen busfahrt (warum lässt man bitte den motor während einer 20minütigen pause die ganze zeit laufen? – die spinnen doch schon ein bisschen oder?) auf der wir alle gar nicht so glücklich und ganz schön nervös waren sind wir dann in King of Prussia angekommen wo schon die ganzen familien gewartet haben. Meine Gastmutter hat mich total lieb mit den zwei Jungs (Jacob,3 und Joseph,6) mit Luftballons, Blumenstrauß und Namensschild empfangen . Die ganzen sorgen die wir uns im bus gemacht haben waren also völlig unbegründet und selbst die autofahrt nach hause war nicht so schlimm wie erwartet und ging schnell vorbei. Meine Familie wohnt in einem großen Haus und ich hab ein wunderbares zimmer mit einem rießigen schönen bad (noch schöner als daheim, tschuldigung mama und papa ) Ich hab auch schon das Auto kennengelernt mit dem ich dann fahren werde, sowas wie ein minivan-jeep oder so ähnlich. ach ja, und sonst hat die Familie noch so einen truck mit so einer überflüssigen ladefläche hintendrauf und einen rießen familienvan mit bildschirm für die kinder drinnen.
Die Kinder sind (bis jetz) total nett und begeistert dass sie ein Au Pair haben, aber ich hab ihnen bis jetzt auch noch nichts verboten oder so. Eigentlich hab ich ja noch gar nicht wirklich gearbeitet. Der große hat mich gleich zu einer runde playstation herausgefordert, wo ich aber hoffnungslos verloren habe, was ihn natürlich gefreut hat (was mich etwas besorgt: auf dem spiel steht fürs alter 10+, er ist erst 6 ) Am Freitag abend hab ich dann noch den Vater kennenglernt welcher mir auch sehr sympatisch erscheint.
Am Samstag sind wir dann gleich in der früh in den Hershey Park (einen Vergnügungspark) gefahren und waren dort bis heute abend. Wir sind ganz viel Achterbahn gefahren und haben uns die Geschichte der Chocolate Factory angeschaut und ganz viel Schokolade gegessen . Der Jacob ist wirklich total süß, er wollte immer an meiner Hand gehen und Joseph hat sich meistens mich als Achterbahnfahrpartner ausgesucht, auch wenn er sich in der Wahl der Achterbahnen manchmal etwas überschätzt hat. Aber der ist glaube ich wirkich ein “Angel” (so bezeichnen ihn die Eltern), der kleine kann schon ein ganz schöner rabauke sein. Ich bin aber doch froh jetzt wieder zu Hause zu sein, das ganze hin und her und immer neue betten ist ganz schön anstrengend. und am Dienstag fahr ich schon wieder nach washington…ich bin mal gespannt wann ich denn die gegend in der ich eigentlich wohne (bei Philadelphia in der Nähe) kennenlerne. Bis jetzt habe ich bis auf das Haus und den Highway noch nicht viel gesehen. Aber ich muss sagen man merkt irgendwie schon dass man auf einem anderen Kontinent ist…ich weiß nicht warum, aber irgendwie ist es hier anders als bei uns, allein schon die autos die die hier fahren! Achja, und es gibt hier doch tatsächlich diese Amish people die in Pferdekutschen rumfahren mitten auf der straße und so!echt unglaublich, ich dachte immer des is nur im Film so).
Ich hoffe dass ich bald auch noch ein paar Au Pairs hier aus dem Ort kennenlerne (wenn ich mal nicht im Urlaub bin ), aber im moment bin ich glücklich dass ich gerade mit der Annika telefoniert habe und dass meine Gastmutter gutes essen kocht 
Bis Bald! Janinchen
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Au Pair Schule
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Mo Aug 20, 2007 3:59 am
Halli Hallo Hallöchen!
Also ich werde mich erstmal kurz vorstellen: ich heiße Jana, bin 19 und bin seit dem 13.8. in den USA!
Eigentlich wollte ich mit diesem Tagebuch ja schon vieel früher anfangen, aber das hat irgendwie nicht so ganz geklappt. Ihr wisst ja bestimmt wie das so ist mit Tagebüchern…
naja ich bin jedenfalls letzten Montag in New York angekommen und habe erstmal ein paar Tage in dieser wundervollen, schönen, absolut nützlichen und sinnvollen Au Pair Schule verbracht! Das allerwichtigste was wir dort gelernt haben war wie man sich die hände wäscht (20 seunden, erst innen, dann außen, dann zwischen den fingern und dann unter den fingernägeln )ja, ich habs mir ganz genau gemerkt! Aber auch wenn der unterrichtsstoff nicht so der burner war, hat man ja doch ein paar sehr nette leute kennengelernt die hoffentlich nochmal wieder sehen werde dieses jahr! Achja, was auch ganz furchtbar war war dieses nach nichts schmeckende fast food kantinen essen. pfui teufel war das grässlich! wie schaffen die es nur allem den geschmack zu entziehen? und warum sind die Amerikaner regelrecht süchtig nach Air Conditioning? kein wunder dass man davon Blasnentzündung kriegt…
Das Highlight dieser Schulwoche war auf jeden Fall der Trip nach NEW YORK!!! ich war dort ! und es war sooo unglaublich und toll! ich kann nur jedem empfehlen mal nach New York zu kommen, es war echt überwältigend! und ich muss unbedingt so bald wie möglich wieder dahin!!!
als nächstes werde ich dann natürlich von meiner Ankunft in der Familie berichten mit der ich das nächste jahr verbringen werde… |